UNO-Sicherheitsrat beschließt Aus für Libanon-Mission
Die UNO-Friedensmission im Süden des Libanon wird Ende 2026 beendet. Das beschloss der UNO-Sicherheitsrat in New York gestern im Zuge einer letzten Mandatsverlängerung für die Mission UNIFIL. Die UNO-Blauhelme sollen demzufolge den Libanon wie von Israel und den USA gefordert im Verlauf des Jahres 2027 verlassen. Ab dem 31. Dezember 2026 solle „ein geordneter und sicherer Abzug und Rückzug“ der Blauhelmsoldaten innerhalb eines Jahres beginnen.
Aktuell gehören der UNIFIL knapp 10.000 Soldaten und Zivilkräfte an. Größte Truppensteller sind Indonesien, Indien, Ghana, Italien und Nepal. Seit einem Beschluss des Nationalrates vom Oktober 2011 sind auch rund 160 Bundesheersoldaten und -soldatinnen Teil der Truppe.
Seit 1978 im Libanon stationiert
Die Österreicher sind primär für logistische Einsätze wie Transporte, die Bergung und das Instandsetzen von UNO-Fahrzeugen, Treibstoffversorgung und Lagerhaltung zuständig. Außerdem betreiben sie die Feuerwehr des UNIFIL-Hauptquartiers im südlibanesischen Nakura.
Die UNIFIL-Friedenstruppe ist seit 1978 im Libanon stationiert. Die Mission war ins Leben gerufen worden, um als Puffer zwischen Israel und dem Libanon im Einsatz zu sein. Seit der 2006 vom UNO-Sicherheitsrat verabschiedeten Resolution 1701 nach dem Krieg zwischen der Hisbollah im Libanon und Israel war das Mandat der Blauhelmtruppe deutlich erweitert worden.
Die UNO-Friedensmission im Süden des Libanon wird Ende 2026 beendet. Das beschloss der UNO-Sicherheitsrat in New York gestern im Zuge einer letzten Mandatsverlängerung für die Mission UNIFIL. Die UNO-Blauhelme sollen demzufolge den Libanon wie von Israel und den USA gefordert im Verlauf des Jahres 2027 verlassen. Ab dem 31. Dezember 2026 solle „ein geordneter und sicherer Abzug und Rückzug“ der Blauhelmsoldaten innerhalb eines Jahres beginnen.
Aktuell gehören der UNIFIL knapp 10.000 Soldaten und Zivilkräfte an. Größte Truppensteller sind Indonesien, Indien, Ghana, Italien und Nepal. Seit einem Beschluss des Nationalrates vom Oktober 2011 sind auch rund 160 Bundesheersoldaten und -soldatinnen Teil der Truppe.
Seit 1978 im Libanon stationiert
Die Österreicher sind primär für logistische Einsätze wie Transporte, die Bergung und das Instandsetzen von UNO-Fahrzeugen, Treibstoffversorgung und Lagerhaltung zuständig. Außerdem betreiben sie die Feuerwehr des UNIFIL-Hauptquartiers im südlibanesischen Nakura.
Die UNIFIL-Friedenstruppe ist seit 1978 im Libanon stationiert. Die Mission war ins Leben gerufen worden, um als Puffer zwischen Israel und dem Libanon im Einsatz zu sein. Seit der 2006 vom UNO-Sicherheitsrat verabschiedeten Resolution 1701 nach dem Krieg zwischen der Hisbollah im Libanon und Israel war das Mandat der Blauhelmtruppe deutlich erweitert worden.