Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

  • Ersteller Ersteller jugo-jebe-dugo
  • Erstellt am Erstellt am

Auf wessen Seite seid ihr (eher)???


  • Umfrageteilnehmer
    163
Gaza-Behörde: Zahl von 70.000 Toten überschritten
Im Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben erstmals seit Ausbruch des Krieges zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas mehr als 70.000 Tote registriert worden. Das teilte die von der Hamas kontrollierte Gesundheitsbehörde gestern mit.

Leichen werden aus Trümmern geborgen
Insgesamt seien seit Donnerstag 301 Menschen ums Leben gekommen. Damit liege die Zahl aller Toten bei 70.100. Zwei Menschen seien bei jüngsten israelischen Angriffen gestorben. Die anderen Menschen seien früher gestorben, ihre unter Trümmern begrabenen Leichen konnten laut Behörde nun identifiziert werden.

Eine Stellungnahme des israelischen Militärs dazu lag nicht vor. Die Armee bestreitet grundsätzlich, die Zivilbevölkerung im Gazastreifen anzugreifen. Vertreter der Regierung in Jerusalem haben in der Vergangenheit der Hamas vorgeworfen, bei der Zahl der Opfer zu übertreiben. Die palästinensische Gruppierung weist das zurück. Die Vereinten Nationen bezeichnen die Daten der Gesundheitsbehörde als glaubwürdig.

 
Korruptionsprozess
Netanjahu bittet um Begnadigung
Der wegen Korruption angeklagte israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat Staatspräsident Jizchak Herzog offiziell um Begnadigung gebeten. In einem formellen Schreiben räumt Netanjahu laut dem öffentlich-rechtlichen Sender Kan keinerlei Schuld ein. Und er argumentiert, seine Begnadigung würde helfen, die tiefe politische Spaltung des Landes zu überwinden. Die Opposition forderte Netanjahus Rücktritt.

Das Büro des Präsidenten Herzog bestätigte, dass ein formelles Gnadengesuch von Netanjahu eingelangt sei. Es handle sich dabei um einen Brief Netanjahus und einen Brief seines Anwalts. Das Gesuch ist allein schon aus dem Grund ungewöhnlich, da es vor einer Verurteilung eingereicht wurde. Der Prozess läuft, derzeit muss Netanjahu zu den Vorwürfen aussagen. Dabei hat er sich wiederholt in Widersprüche verstrickt. Nächstes Jahr stehen Neuwahlen an.

 
Leo XIV. im Libanon: Große Erwartungen an „Friedenspapst“
Papst Leo XIV. hat im Libanon zu neuem Engagement für Frieden und Versöhnung in dem von Krieg und Krisen gebeutelten Land aufgerufen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche besucht das Land im Rahmen seiner ersten Auslandsreise seit seiner Wahl vor gut einem halben Jahr. Er traf gestern in Beirut ein, zuvor hatte er die Türkei bereist.

„Hier ist der Friede eine Sehnsucht und eine Berufung, ein Geschenk und eine stets offene Baustelle“, sagte er bei einem Treffen mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun. Gleichzeitig forderte er die politischen Anführer des Libanon auf, echte „Friedensstifter“ zu sein und ihre Differenzen angesichts der Schwierigkeiten des Landes beiseitezulegen.

In Beirut traf Leo XIV. auch Parlamentspräsident Nabih Berri sowie Regierungschef Nawaf Salam. Außerdem pflanzte der Papst eine Zeder im Garten des Präsidentenpalastes. Die Zeder ist das Nationalsymbol des Libanon und auf dessen Flagge abgebildet.

„Libanon will Frieden“
Insbesondere vor dem Hintergrund der angespannten Sicherheitslage wird im Libanon die Reise des Papstes als Zeichen der Hoffnung auf Frieden und Stabilität gesehen. Bereits Wochen vor der Papst-Visite waren an neu instand gesetzten Straßen Schilder als Willkommensgruß angebracht worden. Auf ihnen wird er bereits als „Friedenspapst“ gefeiert. Auf einigen Schildern standen auch Botschaften wie „Der Libanon will Frieden“.

 
Israels Armee tötete mutmaßliche Angreifer in Westjordanland
Israelische Einsatzkräfte haben laut Armeeangaben mehrere mutmaßliche palästinensische Angreifer im Westjordanland getötet. In einem Fall seien Soldaten nach einem Hinweis über einen Verdächtigen in einen Ort in der Nähe der Stadt Ramallah gekommen, teilte Israels Militär heute mit.

Der 18-jährige Verdächtige habe dann auf die Soldaten eingestochen, daher hätten die Einsatzkräfte auf ihn geschossen. Zwei Soldaten wurden laut Militär verletzt.

In einem weiteren Fall hätten Soldaten in der Nacht einen Palästinenser nach einer mutmaßlichen Attacke mittels Auto in der Gegend der Stadt Hebron festnehmen wollen, teilte Israels Armee außerdem mit. Weil er fliehen wollte und die Einsatzkräfte gefährdet habe, hätten diese ihn durch Schüsse getötet.

 
Gaza: Israel kündigt Öffnung von Rafah-Übergang an
Israel hat die Öffnung des Grenzübergangs Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten angekündigt. „In Übereinstimmung mit der Waffenruhevereinbarung und einer Weisung der politischen Führung“ werde der Grenzübergang Rafah in den kommenden Tagen ausschließlich für die Ausreise von Bewohnern und Bewohnerinnen des Gazastreifens nach Ägypten geöffnet, hieß es in einer Mitteilung der zuständigen COGAT-Behörde.

Die Ausreise werde in Zusammenarbeit mit Ägypten ermöglicht, „nachdem eine Sicherheitsfreigabe durch Israel erfolgt ist und unter der Aufsicht der Mission der Europäischen Union – ähnlich dem Mechanismus, der im Jänner 2025 in Kraft war“, hieß es in der auf X veröffentlichten Mitteilung weiter.

Die Öffnung der Grenze nach Ägypten war nach Inkrafttreten einer Waffenruhe im Krieg zwischen Israel und der islamistischen Terrororganisation Hamas am 10. Oktober bereits angekündigt worden. Der Schritt verzögerte sich jedoch immer wieder. Seitdem konnten Palästinenser und Palästinenserinnen nur unter strengen Einschränkungen über den israelischen Übergang Kerem Schalom aus dem Gazastreifen ausreisen.

 
Palästinenser: Tote nach israelischen Angriffen in Gaza
Nachdem bei einem Gefecht im Gazastreifen israelischen Armeeangaben zufolge mehrere Soldaten verletzt worden sind, griff Israels Militär gestern Ziele in dem Küstengebiet aus der Luft an.

Fünf Palästinenser, darunter zwei Minderjährige, seien getötet worden, teilte der von der Terrororganisation Hamas kontrollierte Zivilschutz mit. In der Stadt Chan Junis im Süden des Gebiets sei ein Zelt getroffen worden, in dem Vertriebene untergekommen sein sollen. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig verifizieren.

Israels Armee sagte, Ziel sei ein Mitglied der Hamas gewesen. Grund sei, dass die Hamas zuvor israelische Soldaten angegriffen und mehrere verletzt und damit gegen das Waffenruheabkommen verstoßen habe. Auch diese Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Im Gazastreifen gilt derzeit eine Waffenruhe.

Netanjahu wirft Hamas Verstoß gegen die Waffenruhe vor
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte zuvor gewarnt, Israel werde es nicht dulden, wenn Soldaten zu Schaden kämen und werde entsprechend reagieren.

 
Israelische Angriffe im südlichen Libanon
Das israelische Militär hat heute nach eigenen Angaben Ziele in zwei Städten im Süden des Libanon angegriffen. Zuvor hatte die Armee die Evakuierung von zwei Gebäuden angeordnet, die ihrer Darstellung zufolge von Terroristen der Hisbollah genutzt wurden.

Rund eine Stunde später forderte ein Armeesprecher die Bewohnerinnen und Bewohner von Gebäuden in zwei weiteren Städten auf, diese zu verlassen.

Die Angriffe erfolgten einen Tag, nachdem Israel und der Libanon zivile Vertreter zu einem Ausschuss entsandt hatten, der eine vor einem Jahr vereinbarte brüchige Waffenruhe überwacht. Beide Seiten hatten erklärt, die Gesandten sollten den Umfang der Gespräche erweitern.

 
Israels Militär: 40 Hamas-Terroristen getötet
Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben von heute rund 40 Terroristen der radikalislamischen Terrororganisation Hamas getötet. Diese seien in Tunneln unter Rafah im Süden des Gazastreifens eingeschlossen gewesen. Vertretern Israels und der USA zufolge waren dort monatelang rund 200 Terroristen.

Einige von ihnen seien aufgetaucht und bei Kämpfen mit israelischen Streitkräften getötet worden oder hätten sich ergeben, wie israelische Medien berichteten. Unter den getöteten Terroristen seien mindestens drei lokale Kommandeure sowie der Sohn eines der im Exil lebenden Hamas-Führer, Ghasi Hamad, teilte das israelische Militär mit.

Einige Hamas-Informanten bestätigten den Tod von mindestens einem Kommandeur, Mohammad al-Bawab. Die Hamas bestätigte den Bericht jedoch nicht offiziell und äußerte sich zudem nicht offiziell zur Zahl der Eingeschlossenen oder der möglicherweise in den Tunneln Verbliebenen.

 
Libanon kündigt neue Gespräche mit Israel an
Einen Tag nach den ersten offiziellen Gesprächen zwischen Regierungsvertretern aus Israel und dem Libanon seit Jahrzehnten hat der libanesische Präsident Joseph Aoun eine Fortsetzung angekündigt.

„Es ist natürlich, dass das erste Treffen nicht sehr produktiv war, aber es hat den Weg zu weiteren Treffen geebnet, die am 19. dieses Monats beginnen“, erklärte Aoun nach Angaben eines Regierungsmitglieds gestern nach einer Kabinettssitzung.

„Bisher sind die Reaktionen auf das erste Treffen positiv ausgefallen“, hieß es von libanesischer Seite weiter. Ziel des Dialogs sei es, das Risiko „eines zweiten Krieges im Libanon“ zu verringern.

Historisches Treffen
Das historische Treffen zwischen Vertretern beider Länder hatte am Mittwoch im Hauptquartier der UNO-Friedensmission für den Libanon (UNIFIL) in Nakura im Südlibanon stattgefunden. Das Büro von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu schrieb anschließend in einer Mitteilung von einer „positiven Atmosphäre“.

 
Heute hat der Bundesparteivorstand der SPÖ ein klares Signal für Frieden, Menschlichkeit und Verantwortung gesetzt.
Wir bekennen uns zur Zweistaatenlösung als einzigem realistischen Weg zu einem dauerhaften Frieden – und zu einer Politik, die Menschen schützt, Völkerrecht stärkt und Terror klar verurteilt.
Wir fordern:
- Freilassung aller Geiseln & humanitäre Hilfe für Gaza
- Anerkennung Palästinas unter Entwaffnung der Hamas
- Zweistaatenlösung als Grundlage für dauerhaften Frieden
- Demokratischer palästinensischer Staatsaufbau & Reformen
- EU-Sanktionen gegen gewalttätige Siedler:innen
- Mehr österreichisches Engagement in der EU & UN-gestützte Mediation
Unser Grundsatz:
Solidarität mit Israel und die Anerkennung Palästinas sind keine Gegensätze – sie gehören zu verantwortungsvoller Friedenspolitik.
Als Sozialdemokratie tragen wir Verantwortung: aus unserer Geschichte, unserem Humanismus und unserem Einsatz für ein Leben in Sicherheit und Würde für alle Menschen in dieser Region.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 
Zurück
Oben