Im griechischen Teil Mazedoniens durfte die mazedonische Kultur lange Zeit nur heimlich gelebt werden. Für die typische mazedonische Blasmusik etwa bedeutete dies, dass die Melodien zwar gespielt wurden, die Texte aber nicht gesungen. Denn die Sprache war verboten.
Dine Doneff suchte für seine Volksoper „Rousilvo“ (was der alte slawische Name für das Dorf Xanthogeia ist, das im Nordwesten Griechenlands nahe der Grenze zur Republik Mazedonien liegt und in dem Doneff aufwuchs) nun die Texte einiger dieser traditionellen Volkslieder hervor und ließ sie von sieben Frauen im Studio einsingen. Dazu komponierte er neue Musik und webte auch Naturgeräusche aus seinem Heimatort ein.
Dine Doneff: Rousilvo ? Album Review - Musik aus Makedonien
Pozdrav