Trump löscht rassistisches Posting zu Obamas
Nach einem öffentlichen Aufschrei ist ein Video auf der Onlineplattform Truth Social von US-Präsident Donald Trump wieder entfernt worden, in dem der frühere Präsident Barack Obama und seine Ehefrau Michelle als Affen dargestellt werden.
Das Weiße Haus teilte gestern mit, ein Mitarbeiter habe den Beitrag „irrtümlich veröffentlicht“. Politiker der oppositionellen Demokraten wie auch von Trumps Republikanern hatten den Clip als „rassistisch“ verurteilt.
Trump hat sich später öffentlich von dem eigenen Social-Media-Post distanziert. „Wir haben es entfernt, sobald wir das erfahren haben“, kommentierte Trump am Abend (Ortszeit) das Video. „Ich habe keinen Fehler gemacht, ich muss mich um tausende Dinge kümmern“, wies Trump die Verantwortung von sich.
Kritik aus eigenen Reihen
Das Video war vor dem Rückzug gut zwölf Stunden online, es war in dem persönlichen Nutzerkonto Trumps veröffentlicht worden. Es zeigte in einer kurzen Einblendung die lachenden Köpfe von Michelle und Barack Obama auf Affenkörper montiert. Der erste afroamerikanische Präsident und seine Ehefrau tanzten darin vor einer Dschungelkulisse.
Den Ausschlag für den Rückzug des Videos gab offenbar die scharfe Kritik aus den Reihen der Republikaner. „Das ist die rassistischste Sache, die ich je aus diesem Weißen Haus gesehen habe“, schrieb der trumpnahe Senator Tim Scott im Onlinedienst X. „Der Präsident sollte sie entfernen“, forderte Scott, der selbst schwarz ist.
Ähnlich äußerten sich andere Republikaner im Kongress, darunter Senator Pete Ricketts: „Eine vernünftige Person sieht den rassistischen Kontext“, schrieb er über das Video. Er rief das Weiße Haus auf, den Clip zu entfernen und um Entschuldigung zu bitten. Trumps Sprecherin Karoline Leavitt hatte zunächst abgewiegelt und den Kritikern „gespielte Empörung“ vorgeworfen.
Newsom: „Widerliches Verhalten“
Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom, der als möglicher Kandidat der Demokraten für die nächste Präsidentenwahl gilt, griff die Kritik auf. „Widerliches Verhalten des Präsidenten. Jeder einzelne Republikaner muss das verurteilen. Sofort.“, hieß es in einem Post seines Pressebüros.
Der Ausschnitt mit den Obamas aus dem Trump-Post stammt vermutlich aus einem KI-Video, das von einem anderen Konto erstellt wurde und bereits im Herbst vergangenen Jahres kursierte. Das ergab eine Untersuchung des Faktencheckteams der dpa.
Nach einem öffentlichen Aufschrei ist ein Video auf der Onlineplattform Truth Social von US-Präsident Donald Trump wieder entfernt worden, in dem der frühere Präsident Barack Obama und seine Ehefrau Michelle als Affen dargestellt werden.
Das Weiße Haus teilte gestern mit, ein Mitarbeiter habe den Beitrag „irrtümlich veröffentlicht“. Politiker der oppositionellen Demokraten wie auch von Trumps Republikanern hatten den Clip als „rassistisch“ verurteilt.
Trump hat sich später öffentlich von dem eigenen Social-Media-Post distanziert. „Wir haben es entfernt, sobald wir das erfahren haben“, kommentierte Trump am Abend (Ortszeit) das Video. „Ich habe keinen Fehler gemacht, ich muss mich um tausende Dinge kümmern“, wies Trump die Verantwortung von sich.
Kritik aus eigenen Reihen
Das Video war vor dem Rückzug gut zwölf Stunden online, es war in dem persönlichen Nutzerkonto Trumps veröffentlicht worden. Es zeigte in einer kurzen Einblendung die lachenden Köpfe von Michelle und Barack Obama auf Affenkörper montiert. Der erste afroamerikanische Präsident und seine Ehefrau tanzten darin vor einer Dschungelkulisse.
Den Ausschlag für den Rückzug des Videos gab offenbar die scharfe Kritik aus den Reihen der Republikaner. „Das ist die rassistischste Sache, die ich je aus diesem Weißen Haus gesehen habe“, schrieb der trumpnahe Senator Tim Scott im Onlinedienst X. „Der Präsident sollte sie entfernen“, forderte Scott, der selbst schwarz ist.
Ähnlich äußerten sich andere Republikaner im Kongress, darunter Senator Pete Ricketts: „Eine vernünftige Person sieht den rassistischen Kontext“, schrieb er über das Video. Er rief das Weiße Haus auf, den Clip zu entfernen und um Entschuldigung zu bitten. Trumps Sprecherin Karoline Leavitt hatte zunächst abgewiegelt und den Kritikern „gespielte Empörung“ vorgeworfen.
Newsom: „Widerliches Verhalten“
Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom, der als möglicher Kandidat der Demokraten für die nächste Präsidentenwahl gilt, griff die Kritik auf. „Widerliches Verhalten des Präsidenten. Jeder einzelne Republikaner muss das verurteilen. Sofort.“, hieß es in einem Post seines Pressebüros.
Der Ausschnitt mit den Obamas aus dem Trump-Post stammt vermutlich aus einem KI-Video, das von einem anderen Konto erstellt wurde und bereits im Herbst vergangenen Jahres kursierte. Das ergab eine Untersuchung des Faktencheckteams der dpa.