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US-News

Auf einem seiner Gewehrmagazine standen verstörende Botschaften wie „Tötet Donald Trump“, „Für die Kinder“ und „Wo ist Dein Gott?“
Das FBI prüft, ob es sich um einen inländischen Terrorakt oder ein Hassverbrechen gegen Katholiken handelt. Es gibt Hinweise auf ein Manifest auf YouTube, das inzwischen gelöscht wurde und nun von Experten analysiert wird.
Der Täter soll sich als Transperson identifiziert haben, was in den Medien ebenfalls thematisiert wurde




Man sollte die Ermittlungen abwarten, momentan ist noch zum Täter und seinen Motiven alles Spekulation

Mehrere Tote bei Schüssen auf Schüler in USA
Bei einem Schusswaffenangriff an einer Schule in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota sind Behördenangaben zufolge mindestens zwei Kinder getötet und mehr als ein Dutzend weitere verletzt worden. Die Tat ereignete sich am Vormittag (Ortszeit) während eines Gottesdienstes, der Schütze schoss laut Polizei durch Fenster der Kirche. Die Polizei spricht von einer „vorsätzlichen“ Tat – das FBI prüft Terrorverdacht.

Bitte das misgendern unterlassen. Es ist offensichtlich, dass es sich um eine Frau handelt.


Hinweis der Redaktion: In ersten Berichten war noch von einem männlichen Täter die Rede gewesen, inzwischen wurde bekannt, dass es sich um eine trans Person handelt. Wir haben unsere Meldung entsprechend aktualisiert.
 
Kaum zu glauben, Erdogan hat ein Genozidverfahren am Hals? Er ist doch gar nicht für den Völkermord an den Armeniern verantwortlich? Vermutlich wegen den ethnischen Säuberungen in Syrien

übrigens war der gesuchte Kriegsverbrecher darauf aus bei dem anerkannten und neutralen Podcaster Joe Rogan auftreten zu dürfen. Dieser lehnte dankend ab. Daraufhin folgte die typische Netanjahu taktik, alle sind antisemiten etc. Der Sohn hielt sich auch nicht zurück, selbst bekennder rechtsextremist.

Erdogan wird noch nicht per Haftbefehl gesucht und was Erdogan so über Jude gesagt hat, ist antisemitisch. Tja, also wird es an der Zeit zumindest den Völkermord a den Armeniern anzuerkennen.
Ah ja, da wird ja auch noch der Völkermord an den Griechen und Assyrern anerkannt.
 
FBI-Chef: Terrorverdacht bei Angriff in Minneapolis erhärtet
Nach den tödlichen Schüssen auf Kinder im Umfeld einer katholischen Schule in Minneapolis sieht die US-Bundespolizei FBI den Terrorverdacht erhärtet. Bei den Ermittlungen gesammelte Beweise wiesen auf einen von Hass motivierten Akt von Inlandsterrorismus hin, schrieb FBI-Chef Kash Patel gestern auf der Plattform X.

So habe sich der Schütze in einem Manifest und in Inschriften auf den Waffen antireligiös und antikatholisch geäußert. Auch habe er Hass gegen Juden geäußert und zu Gewalt gegen sie aufgerufen, unter anderem mit Verweis auf den Holocaust. Patel bestätigte auch frühere Angaben, wonach auf einem der Gewehrmagazine ein Aufruf zu Gewalt gegen US-Präsidenten Donald Trump gestanden habe.

Waffen mit Namen von Massenmördern
CNN zufolge sind auf Videoaufnahmen zudem Waffen zu sehen, die mit Namen von Massenmördern versehen sind. Der Sender berichtete zudem von einem Notizbuch mit wirren Einträgen. Demzufolge soll der Verdächtige geschrieben haben, dass er mit dem Angriff keine Botschaft habe verbreiten wollen.

 
Kahlschlag bei CDC und Fed
US-Regierung schlägt Widerstand entgegen
Die Linie von US-Präsident Donald Trump, ihm nicht genehme hochrangige Beamte zu feuern, hat sich zuletzt fortgesetzt: Nach Fed-Gouverneurin Lisa Cook ließ der Republikaner am Mittwoch (Ortszeit) die Chefin der Gesundheitsbehörde CDC, Susan Monarez, feuern. Sie sei nicht auf einer Linie mit der Agenda des Präsidenten, „Amerika wieder gesund zu machen“, teilte das Weiße Haus mit. Cook brachte Klage gegen die Trump-Regierung ein, auch Monarez will sich zu Wehr setzen.

Ihre Anwälte erklärten, Monarez werde die Entlassung nicht annehmen und ihren Posten vorerst nicht räumen. Die Entlassung sei ihr von der Personalabteilung des Weißen Hauses mitgeteilt worden. „Als eine vom Präsidenten ernannte, vom Senat bestätigte Beamtin kann sie nur der Präsident selbst entlassen“, erklärten sie. Die Entlassung sei rechtlich deshalb formal „unzureichend“.

Die von Trump nominierte Chefin der Behörde für Krankheitsbekämpfung und -vorbeugung ist erst seit wenigen Wochen im Amt. Sie hatte sich zuvor mit US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. überworfen. Berichten der „Washington Post“ zufolge hatte Kennedy die Behördenchefin unter Druck gesetzt zurückzutreten. Sie hatte sich geweigert, Kennedys Impfreformen zu unterstützen.

 
Amerika ohne Halt – Chronik einer Demokratie im Zerfall
Was einst als Leuchtfeuer der Freiheit galt, versinkt in einem Strudel aus Autoritarismus und institutionellem Wahnsinn. Die Vereinigten Staaten, diese selbsternannte Stadt auf dem Hügel, taumeln in eine Dunkelheit, die selbst ihre schärfsten Kritiker kaum für möglich gehalten hätten.

Barack Obama, der Mann, der einst „Yes We Can“ predigte, warnt nun verzweifelt vor der Militarisierung der eigenen Heimat. Wenn Bundesstruppen nicht mehr nur an fernen Fronten kämpfen, sondern auf amerikanischem Boden patrouillieren, wenn das Recht auf ein ordentliches Verfahren zur hohlen Phrase verkommt, dann stirbt die Republik nicht mit einem Knall, sondern erstickt langsam an ihrer eigenen Paranoia. Die Erosion, von der Obama spricht, ist keine schleichende mehr – sie ist ein reißender Strom, der die Fundamente der Verfassung unterspült.

Das Spiel mit gezinkten Karten

Die Entlassung von Robert Primus aus dem Surface Transportation Board offenbart die nackte Brutalität der Machtpolitik. Ein nächtliches E-Mail, eine Kündigung per Mausklick – so werden heute Entscheidungen getroffen, die über die größte Eisenbahnfusion der Geschichte bestimmen sollen. Primus‘ verzweifelter Versuch, sich an seinen Stuhl zu klammern, bis man ihn physisch entfernt, wirkt wie eine Szene aus einem Kafka-Roman, nur dass dies die bittere Realität Amerikas im Jahr 2025 ist.

 
Chicago zwischen Anspannung und Ungewissheit
Chicago – Die Stadt bereitet sich auf ein Szenario vor, das noch vor wenigen Wochen kaum denkbar schien – den möglichen Einsatz von Militär in der drittgrößten Metropole der Vereinigten Staaten. Während die Trump-Regierung laut über die Entsendung der Nationalgarde nachdenkt, um offiziell „gegen Kriminalität“ vorzugehen, bleibt eines bemerkenswert konstant: die völlige Unklarheit darüber, was konkret geplant ist. Die Stadtführung steht im Dunkeln. Weder Bürgermeisteramt noch Polizei haben klare Informationen, welche Befugnisse die Nationalgarde erhalten soll oder in welchem Umfang sie in Chicago eingesetzt wird. „Wir wollen keine Ängste schüren“, erklärte Polizeichef Larry Snelling am Donnerstag. Doch sein gleichzeitiger Appell an Washington, endlich für Transparenz zu sorgen, macht deutlich, wie angespannt die Lage ist.

Hinter den Kulissen zeichnen sich drei Szenarien ab: mehr Einwanderungsverhaftungen, ein besonderes Augenmerk auf Obdachlosenlager und verstärkte Patrouillen auf den Straßen. Für viele Bürgerrechtsgruppen ist klar, dass es dabei weniger um Kriminalitätsbekämpfung als um die Zuspitzung der Migrationspolitik geht. Die Stadt versucht gegenzusteuern. Mitarbeiter verteilten in den vergangenen Tagen Know-Your-Rights-Karten in Nachbarschaften mit hohem Migrantenanteil – kleine Handzettel, die erklären, wie man sich bei einer Begegnung mit Einwanderungsbeamten verhalten soll. Was einst wie eine juristische Vorsichtsmaßnahme wirkte, ist für viele Familien längst überlebenswichtig geworden.

 
Feuer im Wald – Handschellen im Einsatz: Wie Trumps Grenzschützer Feuerwehrleute verhaften, während Washington brennt
Es ist ein Bild, das man eher aus einer Diktatur erwarten würde als aus den Vereinigten Staaten: Während Flammen sich durch die Wälder der Olympic Peninsula fressen, tauchen plötzlich maskierte Bundesbeamte auf, kontrollieren Ausweise und führen zwei Männer ab – Männer, die nicht auf der Flucht sind, sondern mit Hacke und Schlauch gegen das Bear-Gulch-Feuer kämpfen. Zwei Feuerwehrleute aus Vertragscrews, mitten im Einsatz, wurden in Handschellen abgeführt. Das Bear-Gulch-Feuer, das sich auf fast 9.000 Acre ausgebreitet hat, gilt als der bislang größte Brand in Washington State in diesem Jahr. Nur 13 Prozent waren zum Zeitpunkt der Verhaftungen unter Kontrolle. Jede Hand, jede Axt, jeder Schlauch zählte. Doch während die Flammen loderten, entschieden sich Trumps Grenzschützer für eine Machtdemonstration: Identitätskontrollen mitten im Feuer. Augenzeugen berichten, die Bundesbeamten seien aggressiv aufgetreten, hätten Filmaufnahmen untersagt und einen Feuerwehrmann mit einem schroffen „Get the f-k out of here“ abgekanzelt. Dann nahmen sie zwei Männer fest, die im Auftrag privater Firmen Teil der Handcrews waren. Offiziell hieß es später, die Brandbekämpfung sei nicht beeinträchtigt worden. Doch die Wahrheit klingt anders. Mehrere Feuerwehrleute, die anonym mit der Seattle Times sprachen, erzählten von Schock, Verunsicherung und Ablenkung – und genau das ist bei einem laufenden Großbrand brandgefährlich. Wenn die Feuerwand auf die Crews zurollt, darf kein einziger Moment verloren gehen. Die US-Forstverwaltung bestätigte zwar, von der Operation gewusst zu haben, gab aber keine Details preis. „Die Arbeit der Crews geht weiter, sie machen Fortschritte“, hieß es lapidar in einer Mail. Doch diese Fortschritte mussten Männer und Frauen erkämpfen, deren Gedanken längst nicht mehr nur beim Feuer waren, sondern auch bei der Frage, ob sie die Nächsten sein könnten, die in Handschellen abgeführt werden.

Die politische Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Senatorin Patty Murray sprach von einer „fundamental kranken Politik“ und warf der Trump-Regierung vor, die Feuerwehrkräfte zu untergraben, während ganze Städte im Nordwesten Gefahr liefen, niederzubrennen. Gouverneur Bob Ferguson ordnete sofortige Untersuchungen an, Abgeordnete wie Pramila Jayapal nannten das Vorgehen „absurd“ und „gegen das Gemeinwohl gerichtet“. Dabei galt noch unter der Biden-Regierung eine klare Vorgabe: Keine Einwanderungsmaßnahmen an Brandstellen, außer bei unmittelbarer Gefährdung der öffentlichen Sicherheit. Ob diese Richtlinie offiziell aufgehoben wurde, bleibt unklar – doch in der Praxis hat die Trump-Regierung Fakten geschaffen. Die Parallelen sind unübersehbar: Bereits im Juli hatte man in Kalifornien Ärzte und Klinikpersonal ins Visier genommen, die sich schützend vor Patienten gestellt hatten, als ICE-Agenten ohne Haftbefehl Menschen aus Operationssälen zerren wollten. Nun sind es Feuerwehrleute, die für ihre Arbeit kriminalisiert werden. Menschen, die ihr Leben riskieren, um andere zu retten – und plötzlich selbst zum Ziel der Deportationsmaschinerie werden.

 
20 Jahre nach „Katrina“
Neue US-Politik verschärft Hurrikangefahr
Vor 20 Jahren ist der Hurrikan „Katrina“ an der Südostküste der USA auf Land getroffen. Er gilt als eine der verheerendsten Naturkatastrophen, die die USA bis heute heimgesucht haben. Besonders betroffen war der Bundesstaat Louisiana, die Stadt New Orleans wurde regelrecht überflutet. Mehr als 1.800 Menschen kamen ums Leben. Durch die Einsparungen bei der Katastrophenhilfe durch die neue US-Regierung dürfte die Gefahr der Folgen schwerer Hurrikans noch zunehmen.

„Katrina“ hatte sich am 23. August 2005 während der Atlantischen Hurrikansaison über den Bahamas gebildet. Zunächst überquerte er den Süden Floridas noch als gemäßigter Hurrikan der Kategorie eins bzw. kurzzeitig gar nur als Tropensturm, über dem Golf von Mexiko legte „Katrina“ aber ordentlich an Stärke zu.

Zwischenzeitlich erreichte er Stufe fünf und seine maximale Stärke mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 280 km/h. Als „Katrina“ in den frühen Morgenstunden des 29. August in Louisiana auf Land traf, war der Hurrikan zwar bereits auf Stufe vier bzw. drei zurückgestuft worden und etwas abgeschwächt, die zerstörerische Kraft war allerdings nach wie vor enorm.

 
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