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US-News

USA: Neuer Militäreinsatz gegen „Narkoterroristen“
Die USA haben einen neuen Militäreinsatz gegen „Narkoterroristen“ in der westlichen Hemisphäre angekündigt. Das teilte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth gestern (Ortszeit) mit.

Der Einsatz mit dem Namen „Operation Southern Spear“ verteidige die USA, entferne „Narko-Terroristen“ und schütze die USA vor den Drogen, „die unsere Menschen töten“, schrieb Hegseth auf X.

Geleitet wird der Einsatz von einer dafür geschaffenen Taskforce und dem US-Militärkommando Süd (Southcom). Southcom ist für die US-Militäroperationen in 31 Ländern in Süd- und Mittelamerika sowie der Karibik zuständig.

Viele Tote bei US-Angriffen auf Boote
Die USA begründen die Militärpräsenz in den Gewässern um Lateinamerika mit dem Kampf gegen transnationale kriminelle Organisationen und Drogenschmuggel. Das US-Militär griff in den vergangenen Wochen immer wieder Boote in der Karibik und dem Pazifik an, die nach US-Darstellung mit Drogen beladen waren.


Most oppose Trump's military strikes against alleged drug boats: poll​

 
Wahlmanipulationsverfahren gegen Trump: Neuer Ermittler
Im Strafverfahren gegen US-Präsidenten Donald Trump und 14 weitere Verdächtige wegen Wahlmanipulation im Jahr 2020 übernimmt ein neuer Ermittler. Staatsanwalt Peter Skandalakis gab gestern im US-Bundesstaat Georgia bekannt, den Fall übernommen zu haben. Mehrere andere Staatsanwälte hätten zuvor abgelehnt.

Nach dem Abzug der Staatsanwältin Fani Willis musste bis gestern ein neuer Ermittler ernannt werden, sonst wäre das Verfahren eingestellt worden. Skandalakis erklärte, die Öffentlichkeit habe ein legitimes Interesse an dem Fall.

Im Dezember 2024 hatte ein Berufungsgericht Staatsanwältin Willis wegen „unangemessener“ Beziehungen zu einem Sonderermittler von dem Fall abgezogen.

Stimmen „finden“
Die Anklagebehörde in dem südlichen Bundesstaat wirft Trump und 14 weiteren Personen vor, nach seiner Wahlniederlage gegen Joe Biden 2020 versucht zu haben, diese mit illegalen Mitteln abzuwenden. Trump hatte unter anderem in einem Telefonat mit Georgias Wahlleiter gefordert, die für seinen Sieg in dem Bundesstaat nötigen 11.780 Wählerstimmen zu „finden“.

 
Alles nur Betrug – Die Sekte im Westflügel – Wie das Weiße Haus jede Realität opfert, um Trump reinzuwaschen
Es war der Moment, der alles über diese Regierung verriet: Statt sich ernsthaft mit der wachsenden Zahl brisanter Epstein-E-Mails auseinanderzusetzen, trat Pressesprecherin Karoline Leavitt vor die Öffentlichkeit und verwandelte das Briefing in eine Art Liturgie der Verleugnung. Die Botschaft war simpel, schneidend und völlig losgelöst von jeder Faktenlage: Präsident Trump sei in all dem „unschuldig“, die E-Mails bewiesen „absolut nichts“, und die wachsenden Fragen seien nichts weiter als ein „Betrug der Demokraten“.

Leavitt sprach mit der Inbrunst einer Abhängigen, nicht mit der Nüchternheit einer Regierungssprecherin. Es klang nicht wie ein Statement – es klang wie ein Gelübde. „Diese Regierung hat mehr getan als jede andere zuvor“ (Wenn Kaputtmachen auch zählt, dann hat sie zu 100 Prozent recht. 🤣🤣🤣🤣🤣), rief sie, als ginge es um einen historischen Moment statt um die nüchterne Frage, warum ein Präsident die Offenlegung wichtiger Ermittlungsakten blockiert. Und während sie Satz für Satz aneinanderreihte, wurde klar, wie sehr sich dieser Westflügel in ein geschlossene Sektenwelt zurückgezogen hat.

In ihrer Darstellung war alles plötzlich umgekehrt: Die Demokraten seien schuld, Joe Biden habe „nichts getan“, Opfer spielten keine Rolle für die Gegenseite, und nur Trump sei derjenige, der „wirklich aufkläre“. Der Gedanke, dass die Regierung selbst gerade alles tut, um eine Veröffentlichung der Epstein-Akten zu verhindern, tauchte in diesem Paralleluniversum nicht einmal als Möglichkeit auf.

 
Hohe Lebensmittelpreise: Trump senkt einige Zölle
US-Präsident Donald Trump hat per Dekret eine Reihe von Lebensmittelimporten von den Anfang des Jahres verhängten umfassenden Zöllen ausgenommen. Dazu gehören Rindfleisch, Tomaten, Kaffee und Bananen, wie das Weiße Haus gestern mitteilte.

Die Anordnung ist Teil einer umfassenden Initiative, mit der Trump und seine Regierung auf die wachsenden Sorgen der Amerikaner über die anhaltend hohen Lebensmittelpreise reagieren wollen. Die neuen Ausnahmen treten rückwirkend in Kraft.

Trump hatte das globale Handelssystem mit der Einführung von Basiszöllen von zehn Prozent auf Importe aus fast allen Ländern umgestaltet.

„Feuer löschen, das er selbst gelegt hat“
Die Maßnahme stellt eine deutliche Kehrtwende Trumps dar. Er hatte lange darauf bestanden, dass seine Einfuhrzölle die Inflation nicht anheizen. Der Schritt folgt auf eine Reihe von Siegen der Demokraten bei Wahlen auf bundesstaatlicher und lokaler Ebene, bei denen die Lebenshaltungskosten ein zentrales Thema waren.

 
Die Zölle wurden nicht etwa justiert oder auf einen früheren Stand zurückgesetzt – sie wurden ersatzlos gestrichen
Trumps große Niederlage vom 14. November – Der Präsident, der plötzlich einknickt
Donald Trump hat am Freitag, den 14. November 2025 einen Erlass unterzeichnet, der Zölle auf eine ganze Reihe von Produkten ersatzlos streicht – Rindfleisch, Kaffee, tropische Früchte. Waren, die in amerikanischen Supermärkten inzwischen zu Symbolen einer wachsenden finanziellen Erschöpfung geworden sind. Die Entscheidung kam nicht aus Überzeugung, sondern aus Druck: Millionen Haushalte klagen über Preise, die seit Monaten steigen, und die jüngsten Wahlen in Virginia und New Jersey haben gezeigt, wie tief diese Unzufriedenheit sitzt. Die Wähler machten keinen Hehl daraus, was für sie zählt. Nicht Ideologie, nicht Inszenierungen, sondern der Preis an der Kasse.

Nachdem Trump in den vergangenen Monaten versucht hatte, steigende Kosten wegzureden, musste er nun handeln. Rahmenabkommen mit Argentinien, Ecuador, El Salvador und Guatemala sollen Einfuhrabgaben auf landwirtschaftliche Produkte senken – ein Schritt, der den Eindruck vermittelt, der Präsident habe verstanden, dass es zur politischen Angst wird, wenn Familien an der Fleischtheke rechnen müssen, ob sie sich ein Abendessen leisten können. Es ist ein stilles Eingeständnis, dass seine Handelspolitik, die er als patriotische Kraftprobe gegen die Welt verkaufte, im Alltag der Menschen vor allem eines erzeugt hat: höhere Preise. Viele Farmer haben sich mittlerweile von Trump abgewendet.

 
Der Kerl ist herrlich, jetzt macht er große Bögen um Journalisten. Aber ein kleines Winken hatte er übrig. 🤣🤣🤣, ach Donny ...

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Der Präsident sucht den Ausweg – und verwandelt das Justizministerium in einen Zirkus
Pam Bondis Reaktion war so schnell, dass man kaum unterscheiden konnte, wo der Befehl endete und die Ausführung begann. Kaum hatte Donald Trump öffentlich gefordert, Bill Clinton, Larry Summers, Reid Hoffman und weitere politische Gegner wegen ihrer früheren Kontakte zu Jeffrey Epstein ins Visier zu nehmen, verkündete die Justizministerin schon die Eröffnung einer Untersuchung – geleitet ausgerechnet vom New Yorker Chefstaatsanwalt Jay Clayton. Keine neuen Fakten, keine neuen Hinweise, kein Opfer, das jemanden beschuldigt hätte. Nur ein Präsident, der in Bedrängnis gerät und einen neuen Gegner braucht. Und ein Justizministerium, das ihm willig folgt.

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Während die Öffentlichkeit über die E-Mails diskutiert, in denen Epstein schreibt, Trump habe „von den Mädchen gewusst“, versucht das Weiße Haus, den Skandal umzudrehen, als ließe sich die Richtung eines Sturms einfach willentlich verändern. Trump spricht plötzlich von einem „Epstein Hoax“, angeblich von Demokraten erfunden – obwohl Epstein über Jahre eng in Trumps Umfeld verankert war und der Präsident selbst noch 2024 versprach, die Akten vollständig offenzulegen. Nun erklärt er jene Dokumente, deren Veröffentlichung er damals forderte, zu einer politischen Intrige.

Bondis Vorstoß wirkt wie der Versuch, Gravitation außer Kraft zu setzen. Ihre Abhängigkeit von Trump ist ein offenes Geheimnis. Keine der Personen, die Trump nun attackiert, wurde jemals von einem Epstein-Opfer beschuldigt. Die Kontakte, die es gab, sind altbekannt, dokumentiert, eingeordnet. Doch Trump nutzt sie wie eine Ablenkung, so fein gesetzt, dass sie weniger als ein Manöver wirkt, der stille Versuch eines Mannes, den Schatten seiner eigenen Wahrheit zu entkommen. Ein Präsident im Fluchtmodus.

In dem Moment, in dem Epsteins E-Mails erstmals konkrete Fragen an Trumps eigenes Umfeld stellen, greift die Regierung nicht zur Aufklärung, sondern zur Gegenoffensive. Nicht mit Belegen, sondern mit einer politischen Strafexpedition. Dass ausgerechnet Clayton – der Mann, den Trump einst an die Spitze der SEC, (Securities and Exchange Commission – die wichtigste US-Börsenaufsicht), hievte – nun ausgerechnet Trumps Rivalen untersuchen soll, ist mehr als nur Ironie. Es ist ein Warnsignal, wie angeschlagen die Grenze zwischen Regierung und Staatsanwaltschaft geworden ist.

 

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T. C. Boyle: "Man muss wissen, dass wir unter einem diktatorischen Regime leiden"
Der US-Schriftsteller T. C. Boyle im Interview über sein neues Buch "No Way Home", amerikanische Politik, das Aufhören und seinen Auftritt im Wiener Konzerthaus

"Als seine Mutter starb, hatte er Dienst. Wie immer war er unausgeschlafen, und der lauwarme Latte, den er unterwegs, auf dem Korridor, in sich hineingeschüttet hatte, schien keine große Wirkung zu entfalten." Wie viele von T. C. Boyles Romanen beginnt auch dieser mitten im Geschehen, und das Tempo, in dem sich die Handlung in No Way Home entfaltet, lässt nicht nach.

Da ist zunächst Terry, Arzt in Ausbildung in Los Angeles. Er muss zu dem vier Autostunden entfernten Ort Boulder City fahren, um sich um die Hinterlassenschaft seiner Mutter zu kümmern. Dort lernt er Bethany kennen, Rezeptionistin in einem Spital, die sich gerade von ihrem Freund Jesse getrennt hat, seinerseits Lehrer und Rocker und vor allem seinem Bike zugetan, was noch eine wichtige Rolle spielen wird. Aus dieser Konstellation hat Boyle eine Dreiecksgeschichte geformt, in der die Spannungen zwischen den Protagonisten sich bald entladen: Terry will aus dem Wüstenkaff zurück in die Metropole; Jesse will sich nicht mit seiner Situation als Has-been abfinden; und Bethany kann sich nicht entscheiden.

Die spiegelsymmetrisch angeordneten sieben Teile des Romans werden aus den jeweiligen Perspektiven erzählt: T-B-J-T-J-B-T. Vordergründig geht es in den kurzen, jeweils auf einen kleinen Cliffhanger zulaufenden Kapiteln "nur" um das Beziehungsgeflecht und seine gewalttätigen Auswüchse. Zugleich malt der Autor ein bedrückendes Panorama im gegenwärtigen Kalifornien und Nevada: Junkfood, die langweilige Wüste des Fernsehens, das aber trotzdem nicht abgedreht wird, Schlangen und Autoschlangen und handelnde Personen, die häufig über ihren Durst trinken, was sie in ihrem Handeln entsprechend einschränkt. Dabei mischt er fantastische und realistische Erzählelemente, wie sie auch bei Gabriel García Márquez, einem seiner Lieblingsautoren, zu finden sind, und verbindet distanzierte Beobachtungen mit zuweilen komischen, dann wieder schmerzenden inneren Gedankenwelten.

 
Die 2.000-Dollar-Lüge – und ein Präsident, der wieder einmal auf Zeit spielt
Unsere Recherchen ergaben schnell, was das Weiße Haus verschweigt: Hinter Trumps groß angekündigten 2.000-Dollar-„Dividendenschecks“ steckt keine Finanzierung, kein Konzept, kein Gesetz – nichts außer einer Behauptung, die nach außen kraftvoll klingt und innen völlig leer ist. Trump verkündete in dieser Woche, er wolle „mindestens 2.000 Dollar“ an Mittel- und Geringverdiener auszahlen, finanziert aus Zolleinnahmen, die er als „Trillions of Dollars“ ausgibt. Als ein Reporter wissen wollte, wann die Menschen mit ihrem Geld rechnen können – vielleicht zu Weihnachten – wich er aus: „Nächstes Jahr, irgendwann im Laufe des Jahres.“ Keine Planung, keine Grundlage, kein Zeitplan. Nur ein Satz, der zeigt, dass hinter dem Versprechen nichts Substanzielles steht.

Unsere Analyse der Zahlen bestätigt das:

Die neuen Zölle brachten bisher rund 120 Milliarden Dollar ein.
Selbst großzügige Prognosen für 2026 gehen von etwa 300 Milliarden Dollar aus.
Eine einzige Auszahlung von 2.000 Dollar an alle Berechtigten würde jedoch rund 600 Milliarden Dollar verschlingen.
Damit bricht das Versprechen schon an der einfachsten Rechenaufgabe. Die Lücke ist nicht zu schließen – weder durch Zölle noch durch Umschichtungen oder politische Rhetorik.

 
Wird Donica Blewinsky auch nicht mehr helfen. Eher werden das Taco noch mehr Menschen hassen.
USA: Razzien gegen Migranten nun auch in Charlotte
Die Bürgermeisterin von Charlotte forderte die Menschen am Samstag auf, sich an Hilfsstellen zu wenden. Die örtliche Polizei beteiligt sich demnach nicht an den Razzien

Charlotte (North Carolina) – Die US-Bundesbehörden haben ihre Razzien gegen illegale Migranten auf den Süden der USA ausgeweitet und machen die Behörden von North Carolina für den Einsatz in Charlotte verantwortlich. Dies teilte das Heimatschutzministerium (DHS) am Samstag mit. Dem Ministerium zufolge ist North Carolina fast 1400 Anfragen von Einwanderungsbeamten, Verdächtige bis zu 48 Stunden über den Zeitpunkt ihrer geplanten Entlassung hinaus festzuhalten, nicht nachgekommen.

Einzelheiten zu dem Einsatz, etwa zur Zahl der beteiligten Beamten oder der Festgenommenen, nannte das Ministerium zunächst nicht. "Wir schicken verstärkt Einsatzkräfte des DHS nach Charlotte, um die Sicherheit der Amerikaner zu gewährleisten und Bedrohungen für die öffentliche Sicherheit zu beseitigen", sagte DHS-Sprecherin Tricia McLaughlin. "Es gab zu viele Opfer von kriminellen illegalen Ausländern." Das Büro des Gouverneurs von North Carolina und die Polizeibehörde von Charlotte-Mecklenburg reagierten zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.

Gewaltvorwürfe gegen ICE
Die Bürgermeisterin von Charlotte, die Demokratin Vi Lyles, und die Stadträte forderten die Menschen am Samstag auf, sich an Hilfsstellen zu wenden. Die örtliche Polizei nehme an den Razzien des Bundes nicht teil, hieß es. Die Razzien lösten in Charlotte Angst und Unsicherheit aus, da bei ähnlichen Einsätzen in anderen Städten auch Menschen ohne Vorstrafen festgenommen worden seien. Die demokratische Kongressabgeordnete Alma Adams hatte sich bereits am Donnerstag "äußerst besorgt" über den bevorstehenden Einsatz gezeigt. Ein Beamter des US-Grenzschutzes, Gregory Bovino, antwortete ihr auf der Plattform X, sie und der Gouverneur von North Carolina "sollten den Unterschied zwischen einem illegalen Ausländer und einem Einwanderer kennen".

 
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