US-Angriffe belasten Geheimdienstkontakte
Die umstrittenen Angriffe der USA auf mutmaßliche Drogenboote in der Karibik sorgen weiter für Aufregung. Kolumbiens Präsident Gustavo Petro stoppte am Dienstag (Ortszeit) den Austausch von Geheimdienstinformationen mit den USA. Laut CNN teilt auch London bereits bestimmte Informationen nicht mehr. Zuvor hatte der Flugzeugträger „USS Gerald R. Ford“ laut USA die Region erreicht. Venezuela kündigte unterdessen eine „massive Mobilisation“ an.
Der Informationsstopp betrifft den Geheimdienst der Streitkräfte, zudem sollen auch andere Kontakte mit US-Sicherheitsbehörden ausgesetzt werden, wie Petro auf der Plattform X erklärte. Die Maßnahme gelte, „solange die Angriffe mit Raketen auf Boote in der Karibik andauern“. Der gemeinsame Kampf gegen Drogen müsse „den Menschenrechten des karibischen Volkes untergeordnet werden“.
Der kolumbianische Staatschef reagierte damit auf US-Angriffe in der Karibik, bei denen ihm zufolge auch ein kolumbianischer Fischer getötet worden war. Der Mann sei in einer „außergerichtlichen Hinrichtung“ getötet worden, kritisierte er.
Kritik wegen fehlender rechtlicher Grundlage
In den vergangenen Wochen hat das US-Militär immer wieder angeblich mit Drogen beladene Boote in der Karibik und dem Pazifik angegriffen. Bisher wurden bei mindestens 20 US-Angriffen in internationalen Gewässern nach US-Angaben mindestens 76 Menschen getötet. Die USA haben bisher keine Beweise dafür vorgelegt, dass die angegriffenen Boote tatsächlich Drogen beförderten.
orf.at
Die umstrittenen Angriffe der USA auf mutmaßliche Drogenboote in der Karibik sorgen weiter für Aufregung. Kolumbiens Präsident Gustavo Petro stoppte am Dienstag (Ortszeit) den Austausch von Geheimdienstinformationen mit den USA. Laut CNN teilt auch London bereits bestimmte Informationen nicht mehr. Zuvor hatte der Flugzeugträger „USS Gerald R. Ford“ laut USA die Region erreicht. Venezuela kündigte unterdessen eine „massive Mobilisation“ an.
Der Informationsstopp betrifft den Geheimdienst der Streitkräfte, zudem sollen auch andere Kontakte mit US-Sicherheitsbehörden ausgesetzt werden, wie Petro auf der Plattform X erklärte. Die Maßnahme gelte, „solange die Angriffe mit Raketen auf Boote in der Karibik andauern“. Der gemeinsame Kampf gegen Drogen müsse „den Menschenrechten des karibischen Volkes untergeordnet werden“.
Der kolumbianische Staatschef reagierte damit auf US-Angriffe in der Karibik, bei denen ihm zufolge auch ein kolumbianischer Fischer getötet worden war. Der Mann sei in einer „außergerichtlichen Hinrichtung“ getötet worden, kritisierte er.
Kritik wegen fehlender rechtlicher Grundlage
In den vergangenen Wochen hat das US-Militär immer wieder angeblich mit Drogen beladene Boote in der Karibik und dem Pazifik angegriffen. Bisher wurden bei mindestens 20 US-Angriffen in internationalen Gewässern nach US-Angaben mindestens 76 Menschen getötet. Die USA haben bisher keine Beweise dafür vorgelegt, dass die angegriffenen Boote tatsächlich Drogen beförderten.
Karibik: US-Angriffe belasten Geheimdienstkontakte
Die umstrittenen Angriffe der USA auf mutmaßliche Drogenboote in der Karibik sorgen weiter für Aufregung. Kolumbiens Präsident Gustavo Petro stoppte am Dienstag (Ortszeit) den Austausch von Geheimdienstinformationen mit den USA. Laut CNN teilt auch London bereits bestimmte Informationen nicht...