Die Begnadigung der Gefährten – Trumps gefährliches Spiel mit der Geschichte
Washington – Es war ein Akt von atemberaubender Symbolik und politischer Dreistigkeit zugleich: Donald Trump hat in der Nacht zum Montag jene Männer und Frauen begnadigt, die vor fünf Jahren versucht hatten, seine Wahlniederlage zu revidieren – und damit das Fundament der amerikanischen Demokratie angriffen. Unter den Namen, die das Justizministerium nun veröffentlichte, stehen Rudy Giuliani, Trumps einstiger Hausanwalt und ehemaliger Bürgermeister von New York, sein damaliger Stabschef Mark Meadows, die Anwältin Sidney Powell, der Juraprofessor John Eastman und der frühere Justizbeamte Jeffrey Clark. Sie alle waren zentrale Figuren einer Verschwörung, die das Land an den Rand des Staatsversagens brachte.
Die offizielle Erklärung kam über den Regierungskanal von Ed Martin, dem neuen Gnadenanwalt der Vereinigten Staaten. Sie trug Trumps Unterschrift und das Siegel des Weißen Hauses – mit der Formulierung, die wie eine Parodie auf republikanische Rhetorik klingt: „eine volle, vollständige und bedingungslose Begnadigung“. Der Text spricht von einer „schweren nationalen Ungerechtigkeit“, die durch diese Entscheidung geheilt werden solle, und preist die Maßnahme als „Teil des Prozesses nationaler Versöhnung“. Doch in Wahrheit ist sie das Gegenteil – eine Rehabilitierung jener, die gezielt versuchten, den demokratischen Machtwechsel zu verhindern.
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Washington – Es war ein Akt von atemberaubender Symbolik und politischer Dreistigkeit zugleich: Donald Trump hat in der Nacht zum Montag jene Männer und Frauen begnadigt, die vor fünf Jahren versucht hatten, seine Wahlniederlage zu revidieren – und damit das Fundament der amerikanischen Demokratie angriffen. Unter den Namen, die das Justizministerium nun veröffentlichte, stehen Rudy Giuliani, Trumps einstiger Hausanwalt und ehemaliger Bürgermeister von New York, sein damaliger Stabschef Mark Meadows, die Anwältin Sidney Powell, der Juraprofessor John Eastman und der frühere Justizbeamte Jeffrey Clark. Sie alle waren zentrale Figuren einer Verschwörung, die das Land an den Rand des Staatsversagens brachte.
Die offizielle Erklärung kam über den Regierungskanal von Ed Martin, dem neuen Gnadenanwalt der Vereinigten Staaten. Sie trug Trumps Unterschrift und das Siegel des Weißen Hauses – mit der Formulierung, die wie eine Parodie auf republikanische Rhetorik klingt: „eine volle, vollständige und bedingungslose Begnadigung“. Der Text spricht von einer „schweren nationalen Ungerechtigkeit“, die durch diese Entscheidung geheilt werden solle, und preist die Maßnahme als „Teil des Prozesses nationaler Versöhnung“. Doch in Wahrheit ist sie das Gegenteil – eine Rehabilitierung jener, die gezielt versuchten, den demokratischen Machtwechsel zu verhindern.
Die Begnadigung der Gefährten – Trumps gefährliches Spiel mit der Geschichte
Es war ein Akt von atemberaubender Symbolik und politischer Dreistigkeit zugleich: Donald Trump hat in der Nacht zum Montag jene Männer und Frauen begnadigt, die vor fünf Jahren versucht hatten, seine Wahlniederlage zu revidieren – und damit das Fundament der amerikanischen Demokratie angriffen...
