Pickup als Waffe – Ein ICE-Einsatz, der jede Grenze sprengt
Was auf den Bilder aus Rialto, Kalifornien, zu sehen ist, lässt sich nicht beschönigen. Ein Mann läuft schnell unbewaffnet zu Fuß, als ein Beamter von U.S. Immigration and Customs Enforcement beziehungsweise der U.S. Border Patrol mit einem Pickup beschleunigt und direkt auf ihn zufährt. Kein Abstand, kein Abbremsen, kein Ausweichmanöver. Erst im letzten Moment reißt der Mann den Körper zur Seite, wird dennoch getroffen, stürzt, rollt über den Asphalt und steht wieder auf. Sekunden später ist er von mehreren Beamten umstellt und festgenommen. Es gab keine Waffen, keine erkennbare Gefahr, keinen Moment, der einen solchen Einsatz rechtfertigen würde und: Nicht einmal einen Haftbefehl. Ein Fahrzeug wurde gezielt als Mittel eingesetzt, um einen Menschen zu stoppen, gegen den nichts vorlag. Genau deshalb ermittelt nun auch die Polizei von Rialto. Dieser Fall zeigt in aller Schärfe, wie weit sich einzelne Einsätze von Recht, Verhältnismäßigkeit und Verantwortung entfernt haben. Wer so vorgeht, nimmt schwere Verletzungen oder den Tod billigend in Kauf.
Genau solcher Fälle sind nicht als Ausnahme, sondern reiht sich ein in eine Praxis, die zunehmend auf Einschüchterung und Gewalt setzt. Umso wichtiger ist es, dass daneben konkrete Ergebnisse stehen. Am selben Tag konnten acht Menschen direkt aus der ICE-Haft entlassen werden. In weiteren Verfahren steht die Entscheidung noch aus, vier Anträge wurden abgelehnt, drei Fälle auf Samstag vertagt. Das ist kein Start-Ziel-Sieg, aber es zeigt, dass Druck und saubere Arbeit Wirkung haben. Jeder einzelne Haftfall entscheidet über Freiheit, Familie und Zukunft. Während auf der Straße Fahrzeuge auf Menschen zufahren, wird in Anhörungen um jedes Detail gerungen. Beides gehört zur Realität dieses Systems. Und genau deshalb bleiben wir dran – bei jedem einzelnen Menschen, der sonst einfach verschwinden würde.
Was auf den Bilder aus Rialto, Kalifornien, zu sehen ist, lässt sich nicht beschönigen. Ein Mann läuft schnell unbewaffnet zu Fuß, als ein Beamter von U.S. Immigration and Customs Enforcement beziehungsweise der U.S. Border Patrol mit einem Pickup beschleunigt und direkt auf ihn zufährt. Kein Abstand, kein Abbremsen, kein Ausweichmanöver. Erst im letzten Moment reißt der Mann den Körper zur Seite, wird dennoch getroffen, stürzt, rollt über den Asphalt und steht wieder auf. Sekunden später ist er von mehreren Beamten umstellt und festgenommen. Es gab keine Waffen, keine erkennbare Gefahr, keinen Moment, der einen solchen Einsatz rechtfertigen würde und: Nicht einmal einen Haftbefehl. Ein Fahrzeug wurde gezielt als Mittel eingesetzt, um einen Menschen zu stoppen, gegen den nichts vorlag. Genau deshalb ermittelt nun auch die Polizei von Rialto. Dieser Fall zeigt in aller Schärfe, wie weit sich einzelne Einsätze von Recht, Verhältnismäßigkeit und Verantwortung entfernt haben. Wer so vorgeht, nimmt schwere Verletzungen oder den Tod billigend in Kauf.
Genau solcher Fälle sind nicht als Ausnahme, sondern reiht sich ein in eine Praxis, die zunehmend auf Einschüchterung und Gewalt setzt. Umso wichtiger ist es, dass daneben konkrete Ergebnisse stehen. Am selben Tag konnten acht Menschen direkt aus der ICE-Haft entlassen werden. In weiteren Verfahren steht die Entscheidung noch aus, vier Anträge wurden abgelehnt, drei Fälle auf Samstag vertagt. Das ist kein Start-Ziel-Sieg, aber es zeigt, dass Druck und saubere Arbeit Wirkung haben. Jeder einzelne Haftfall entscheidet über Freiheit, Familie und Zukunft. Während auf der Straße Fahrzeuge auf Menschen zufahren, wird in Anhörungen um jedes Detail gerungen. Beides gehört zur Realität dieses Systems. Und genau deshalb bleiben wir dran – bei jedem einzelnen Menschen, der sonst einfach verschwinden würde.