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US-News

Pickup als Waffe – Ein ICE-Einsatz, der jede Grenze sprengt
Was auf den Bilder aus Rialto, Kalifornien, zu sehen ist, lässt sich nicht beschönigen. Ein Mann läuft schnell unbewaffnet zu Fuß, als ein Beamter von U.S. Immigration and Customs Enforcement beziehungsweise der U.S. Border Patrol mit einem Pickup beschleunigt und direkt auf ihn zufährt. Kein Abstand, kein Abbremsen, kein Ausweichmanöver. Erst im letzten Moment reißt der Mann den Körper zur Seite, wird dennoch getroffen, stürzt, rollt über den Asphalt und steht wieder auf. Sekunden später ist er von mehreren Beamten umstellt und festgenommen. Es gab keine Waffen, keine erkennbare Gefahr, keinen Moment, der einen solchen Einsatz rechtfertigen würde und: Nicht einmal einen Haftbefehl. Ein Fahrzeug wurde gezielt als Mittel eingesetzt, um einen Menschen zu stoppen, gegen den nichts vorlag. Genau deshalb ermittelt nun auch die Polizei von Rialto. Dieser Fall zeigt in aller Schärfe, wie weit sich einzelne Einsätze von Recht, Verhältnismäßigkeit und Verantwortung entfernt haben. Wer so vorgeht, nimmt schwere Verletzungen oder den Tod billigend in Kauf.

Genau solcher Fälle sind nicht als Ausnahme, sondern reiht sich ein in eine Praxis, die zunehmend auf Einschüchterung und Gewalt setzt. Umso wichtiger ist es, dass daneben konkrete Ergebnisse stehen. Am selben Tag konnten acht Menschen direkt aus der ICE-Haft entlassen werden. In weiteren Verfahren steht die Entscheidung noch aus, vier Anträge wurden abgelehnt, drei Fälle auf Samstag vertagt. Das ist kein Start-Ziel-Sieg, aber es zeigt, dass Druck und saubere Arbeit Wirkung haben. Jeder einzelne Haftfall entscheidet über Freiheit, Familie und Zukunft. Während auf der Straße Fahrzeuge auf Menschen zufahren, wird in Anhörungen um jedes Detail gerungen. Beides gehört zur Realität dieses Systems. Und genau deshalb bleiben wir dran – bei jedem einzelnen Menschen, der sonst einfach verschwinden würde.

 
Ein Kulturort wird umbenannt – und verliert dabei an Würde
Mit der Umbenennung des Kennedy Centers ist kein kultureller Mehrwert entstanden, sondern ein politisches Signal gesetzt worden. Ein Haus, das für Kunst, Offenheit und geistige Freiheit stehen sollte, trägt nun einen Namen, der nichts damit verbindet. Donald J. Trump wird hier demonstrativ neben John F. Kennedy gestellt, als ließen sich sehr unterschiedliche Vorstellungen von Verantwortung, Öffentlichkeit und Macht einfach vereinen. Begleitet von billiger pathetischer Musik wirkt der Vorgang wie eine schlechte Inszenierung, nicht wie eine Würdigung. Das Kennedy Center wird damit nicht gestärkt, sondern instrumentalisiert. Kultur dient hier als Selbstdarstellung. Was bleibt, ist ein trauriger Eindruck und das Gefühl, dass einem Ort etwas genommen wurde, das sich nicht einfach ersetzen lässt.

 
Da hat man auf der Bundesebene viel zu viel Angst vor einer Drag-Queen. Ein MRT hat gezeigt, dass das komplette Horrorclownkabinett inklusive Donica Blewinsky einen Dildo hat, wo sonst ein Hirn ist.
Man kann nicht einen auf tolerant machen, aber dann süffisant Homosexualität als Beleidigung nutzen oder es zumindest stark implizieren.
 
Man kann nicht einen auf tolerant machen, aber dann süffisant Homosexualität als Beleidigung nutzen oder es zumindest stark implizieren.
Sorry, verstehe nicht was du meinst? Wenn du meinen Beitrag meinst, ich habe nirgendwo Homosexualität als Beleidigung genutzt und auch nicht impliziert. Sind Donica Blewinsky samt Kumpane und Fans
 
US-Küstenwache bringt Öltanker vor Venezuela unter Kontrolle
Die US-Küstenwache hat nach Angaben von Heimatschutzministerin Kristi Noem einen Öltanker vor der Küste Venezuelas unter ihre Kontrolle gebracht. Die Beschlagnahmung sei mit Unterstützung des Verteidigungsministeriums gestern in den frühen Morgenstunden erfolgt, schrieb sie auf der Onlineplattform X. Der Tanker sei zuletzt in Venezuela vor Anker gelegen. Zuvor hatten mehrere US-Medien über den Vorgang berichtet.

In Noems Post war ein Video enthalten, das die Aktion zeigen soll. Die Ministerin kündigte an, weiter gegen die illegale Verschiffung von sanktioniertem Öl vorzugehen. Die US-Küstenwache untersteht dem Heimatschutzministerium.

US-Präsident Donald Trump hatte wenige Tage zuvor eine „vollständige und komplette Blockade aller sanktionierten Öltanker auf dem Weg von und nach Venezuela“ angeordnet. Er begründete das damit, das südamerikanische Land habe Öl, Land und andere Vermögenswerte von den USA gestohlen – diese müssten zurückgegeben werden. Der Republikaner warf Venezuelas autoritärem Staatschef Nicolas Maduro zudem vor, „das Öl aus diesen gestohlenen Ölfeldern zur Finanzierung von Drogenterrorismus, Menschenhandel, Mord und Entführungen“ zu nutzen.

 

Die Frage ist immer: Wie hätte man reagiert, wenn es jemand anderes gemacht hätte? Ich kann mir kaum vorstellen, dass Trump und seine Leute einverstanden wären, wenn die Demokraten die Dokumente nur nach und nach veröffentlicht hätten.
Schon, wenn Trump überall geschwärzt worden wäre, so wie es jetzt der Fall ist.

 
Der sichtbare Bruch – Wie sich die MAGA-Bewegung auf offener Bühne selbst zerlegt
Was als Gedenkveranstaltung für Charlie Kirk gedacht war, entwickelte sich in Phoenix zu einer schonungslosen Abrechnung innerhalb der amerikanischen Rechten. Auf der AmericaFest-Konferenz von Turning Point USA, einer der wichtigsten Bühnen des rechtskonservativen Nachwuchses, brach ein Konflikt offen aus, der seit Monaten unter der Oberfläche schwelt: der Streit darüber, was „America First“ nach Donald Trump überhaupt noch bedeuten soll – und wer das Erbe dieser Bewegung kontrolliert.

Ausgerechnet an dem Ort, an dem Kirk als verbindende Figur geehrt werden sollte, dominierten persönliche Angriffe, offene Feindseligkeit und ideologische Grenzziehungen. Ben Shapiro eröffnete den Schlagabtausch mit einer scharfen Attacke auf Tucker Carlson und andere prominente Stimmen der Szene. Er warf ihnen vor, ihr Publikum gezielt mit Falschbehauptungen und Verschwörungserzählungen zu täuschen. Besonders deutlich wurde Shapiro beim Thema Nick Fuentes, einem bekannten Antisemiten, den Carlson zuvor in seinem Podcast interviewt hatte. Dass man einer solchen Figur eine Bühne gebe, sei – so Shapiro – moralisch nicht zu rechtfertigen. Die Entscheidung, Fuentes aufzuwerten, nannte er einen Akt grober Verantwortungslosigkeit.

Keine Stunde später stand Carlson selbst auf derselben Bühne und konterte mit Spott. Shapiros Forderungen nach Ausgrenzung Andersdenkender seien das genaue Gegenteil dessen, wofür Charlie Kirk gestanden habe. Er habe die Rede verfolgt, sagte Carlson, und herzlich gelacht. Der Versuch, Menschen mundtot zu machen, sei lächerlich – gerade auf einer Veranstaltung, die sich der offenen Debatte verschrieben habe.

 
A+++++ auf dem Papier, F im Alltag
In Allentown prallt Trumps Selbstlob auf eine Realität, die viele als bedrückend empfinden. Mieten, Lebensmittel, Energie – alles teurer, alles spürbar. Wer von Sozialleistungen lebt, kommt kaum noch hinterher. Während der Präsident die Wirtschaft mit Bestnoten versieht und Preisängste als Einbildung abtut, reagieren Menschen vor Ort mit Spott und Frust. Vizepräsident JD Vance räumt zwar eine Belastung ein, verspricht aber bessere Zeiten und verweist auf die Vergangenheit. Das überzeugt nur wenige. Umfragen zeigen sinkende Zustimmung zur Wirtschaftspolitik. In Städten wie Allentown wirkt das Gerede von Stärke wie aus einer anderen Welt. Zwischen Reden und Rechnungen klafft eine Lücke, die politisch gefährlich wird.

Allentown, Pennsylvania ist längst mehr als ein nostalgisches Symbol der Industrie. Die Stadt steht heute für Wandel, politische Müdigkeit und knappe Mehrheiten. Hohe Preise einen Menschen hier unabhängig von Parteizugehörigkeit. Schuldzuweisungen wechseln, Lösungen bleiben vage. Republikaner fürchten um Mandate, Demokraten wittern Chancen. Ein frisch gewonnener Sitz im Kongress gilt bereits als wackelig. Selbst Parteigänger sprechen von maßloser Übertreibung, wenn Trump die Lage preist. Gleichzeitig wächst die Müdigkeit über Dauerwahlkampf und Schlagabtausch. Doch Allentown kann sich dem nicht entziehen. Die nächste Abstimmung kommt, und mit ihr die Frage, wessen Erzählung näher an der Lebenswirklichkeit liegt.

 
Pam Bondi – Im Namen der Transparenz

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Es war ein Akt von fast schon literarischer Reinheit: Ein Epstein-Dokumentenpaket, so sauber, so frei von belastenden Namen, dass selbst Reiniger für Hochglanzküchen neidisch geworden wären. Keine Trump-Spur, kein Schatten, kein Staubkorn. Ein Wunder der Aktenpflege, irgendwo zwischen politischem Minimalismus und administrativer Harry Potter Magie. Wenn Schweigen Gold ist, dann wurde hier gerade ein ganzes Fort Knox gegossen.

Pam Bondi, Hüterin dieser lupenreinen Leerstelle, steht nun im Zentrum einer neuen Disziplin amerikanischer Politik: der Abwesenheitsverwaltung. Man veröffentlicht viel, sagt wenig und sorgt dafür, dass genau das fehlt, was alle suchen. Transparenz, neu gedacht als Scheibe im Milchglas, durch die man alles erahnt, aber nichts erkennt. Ein Epstein ohne Trump ist wie ein Krimi ohne Täter – formal vorhanden, inhaltlich eine Beleidigung der Intelligenz.

Währenddessen wetzen Demokraten öffentlich ihre Messer, mit dem Nachdruck von Leuten, die wissen, dass sie wahrscheinlich wieder vor einer Mauer aus Verfahren, Ausschüssen und vertagten Terminen stehen werden. Im Raum schwebt das große Wort Amtsenthebung, dieses politische Schreckgespenst, das zuverlässig Schlagzeilen erzeugt, aber selten Wirkung. Und doch liegt diesmal etwas in der Luft, eine Mischung aus Wut, Spott und dem Gefühl, dass hier nicht einfach geschlampt, sondern gezielt manipuliert wurde.

Das Justizministerium wirkt dabei wie ein Zauberkünstler, der nach dem Trick entsetzt erklärt, man habe doch alles gezeigt – nur eben nicht das Kaninchen, das ist im Urlaub. Die Öffentlichkeit soll toben vor Glückseligkeit, obwohl der Zylinder leer ist. Und wer nachfragt, bekommt den ernsten Blick gereicht, der sagt: Vertrauen Sie uns, das war schon alles.

 

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