Mamdani hat eine große Zukunft vor sich – oder den raschen Absturz
Der neue New Yorker Bürgermeister hat viele Skeptiker für sich gewonnen, sogar Donald Trump. Doch seine Wahlversprechen stellen ihn vor eine harte Probe
Zohran Mamdani hat fast alles richtig gemacht. Als junger, unerfahrener Regionalpolitiker hat er in einem tollen Wahlkampf zuerst in den Vorwahlen der Demokraten und dann bei der New Yorker Bürgermeisterwahl triumphiert. Er ist seit dem Wahlsieg im November seinen politischen Idealen treu geblieben und hat so das Feuer seiner Anhängerschaft am Lodern gehalten.
Bei seiner Angelobungsfeier am Neujahrstag trat er gemeinsam mit den linken Ikonen aus Washington – Senator Bernie Sanders und der Kongressabgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez – auf und verkündete stolz, er werde als demokratischer Sozialist regieren. Gleichzeitig hat er in unzähligen Gesprächen im kleinen Kreis viele Kritiker besänftigt, indem er seine pragmatische Seite hervorkehrte.
Der 34-Jährige hat die Sorge, er werde mit der Verwaltung der Riesenmetropole heillos überfordert sein, durch die Ernennung zahlreicher kompetenter Funktionäre, die ihm politisch nicht immer nahestehen, weitgehend entkräftet. Auch die massive Skepsis in der großen jüdischen Bevölkerung in New York gegenüber seiner muslimischen Herkunft und propalästinensischen Haltung konnte er dämpfen – wenn auch nicht bei allen. Zuletzt zog seine syrisch-stämmige Frau Rama Duwaji, eine erfolgreiche Künstlerin, mit ihren Pro-Gaza-Postings auf Instagram den Zorn einiger Organisationen und Kommentatoren auf sich, während ihr Mann hinter verschlossenen Türen sein Charisma spielen ließ.
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Der neue New Yorker Bürgermeister hat viele Skeptiker für sich gewonnen, sogar Donald Trump. Doch seine Wahlversprechen stellen ihn vor eine harte Probe
Zohran Mamdani hat fast alles richtig gemacht. Als junger, unerfahrener Regionalpolitiker hat er in einem tollen Wahlkampf zuerst in den Vorwahlen der Demokraten und dann bei der New Yorker Bürgermeisterwahl triumphiert. Er ist seit dem Wahlsieg im November seinen politischen Idealen treu geblieben und hat so das Feuer seiner Anhängerschaft am Lodern gehalten.
Bei seiner Angelobungsfeier am Neujahrstag trat er gemeinsam mit den linken Ikonen aus Washington – Senator Bernie Sanders und der Kongressabgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez – auf und verkündete stolz, er werde als demokratischer Sozialist regieren. Gleichzeitig hat er in unzähligen Gesprächen im kleinen Kreis viele Kritiker besänftigt, indem er seine pragmatische Seite hervorkehrte.
Der 34-Jährige hat die Sorge, er werde mit der Verwaltung der Riesenmetropole heillos überfordert sein, durch die Ernennung zahlreicher kompetenter Funktionäre, die ihm politisch nicht immer nahestehen, weitgehend entkräftet. Auch die massive Skepsis in der großen jüdischen Bevölkerung in New York gegenüber seiner muslimischen Herkunft und propalästinensischen Haltung konnte er dämpfen – wenn auch nicht bei allen. Zuletzt zog seine syrisch-stämmige Frau Rama Duwaji, eine erfolgreiche Künstlerin, mit ihren Pro-Gaza-Postings auf Instagram den Zorn einiger Organisationen und Kommentatoren auf sich, während ihr Mann hinter verschlossenen Türen sein Charisma spielen ließ.
Mamdani hat eine große Zukunft vor sich – oder den raschen Absturz
Der neue New Yorker Bürgermeister hat viele Skeptiker für sich gewonnen, sogar Donald Trump. Doch seine Wahlversprechen stellen ihn vor eine harte Probe