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Demokraten holen Trump-Gebiete zurück
In Florida kippt eine Wahl, die viele so nicht erwartet hatten. Emily Gregory gewinnt den Sitz im House District 87 und schlägt den von Donald Trump unterstützten Jon Maples. Das Gebiet liegt in Palm Beach County, direkt rund um Mar-a-Lago, und galt bisher als klar republikanisch. 2024 lag Trump hier noch mit elf Prozentpunkten vorne. Parallel dazu dreht sich auch ein Sitz im Senat. Brian Nathan setzt sich im District 14 gegen die Republikanerin Josie Tomkow durch. Auch hier war die Ausgangslage eindeutig. Trump hatte diesen Bezirk bei der letzten Wahl mit sieben Prozent Vorsprung gewonnen.

Zwei Wahlen, zwei Ergebnisse, die nicht ins bisherige Bild passen. Beide Bezirke waren keine klassischen Wechselgebiete, sondern stabile republikanische Regionen. Genau das macht die Entwicklung politisch brisant. Auffällig ist, dass sich die Ergebnisse nicht auf ein einzelnes Rennen beschränken. Innerhalb eines Abends wechseln gleich zwei Sitze die Seite. Das deutet auf eine breitere Bewegung hin, nicht auf einen lokalen Ausreißer. Für die Demokraten ist das ein Signal, dass auch in vermeintlich sicheren Regionen Spielraum entstanden ist. Für die Republikaner stellt sich die Frage, warum selbst Gebiete mit klarer Trump-Mehrheit nicht mehr halten.

Die Zahlen sind eindeutig. Zwei Sitze wechseln, beide in Regionen, die noch vor kurzer Zeit fest in republikanischer Hand waren. Florida zeigt damit, dass sich politische Mehrheiten schneller verschieben können, als viele angenommen haben.

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Ja, da ist alles im Kopf durchgebrannt ...
„Wir haben drei unserer eigenen Flugzeuge mit Patriot-Raketen abgeschossen. (kleines Missgeschick) Aber alles gut, denn die Piloten haben überlebt und fliegen heute noch.“

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Der Code entscheidet – Wie Golden Dome die Kontrolle über Krieg neu verteilt
Im Pentagon wächst ein System, das nicht durch seine Raketen auffällt, sondern durch das, was sie steuert. Anduril Industries und Palantir Technologies arbeiten an der Software für den geplanten Golden Dome, ein Raketenabwehrschirm im Wert von rund 185 Milliarden Dollar. Was hier entsteht, ist kein klassisches Rüstungsprojekt. Es ist ein digitales Steuerzentrum für militärische Entscheidungen. Die Aufgabe dieser Software ist klar umrissen und zugleich weitreichend. Sie soll Daten aus Radaren, Sensoren und Satelliten zusammenführen, Bedrohungen erkennen, bewerten und in konkrete Befehle übersetzen. General Michael Guetlein von der Space Force, der das Projekt leitet, beschreibt sie intern als die verbindende Schicht, die alle Systeme zusammenhält. Von Beginn an sei klar gewesen, dass genau diese Steuerung der entscheidende Faktor sei.

Das Projekt wird nicht nur von Anduril und Palantir getragen. Aalyria Technologies bringt Netzwerktechnik ein, die ursprünglich aus dem Umfeld von Alphabet stammt. Hinzu kommen das KI-Unternehmen Scale AI und die Softwarefirma Swoop Technologies. Später wurden auch klassische Rüstungskonzerne wie Lockheed Martin, Northrop Grumman und RTX eingebunden. Auffällig ist dabei die Rollenverteilung. Die großen Rüstungskonzerne arbeiten hier nicht als Hauptauftragnehmer, sondern liefern zu. Die Führung liegt bei Technologieunternehmen.

Für den Sommer ist eine erste Live-Demonstration geplant. Ziel ist es zu zeigen, dass das System Daten aus unterschiedlichen Quellen aufnehmen, verarbeiten und unmittelbar in Handlungen umsetzen kann. Gelingt das, entsteht eine Plattform, die dauerhaft weiterentwickelt werden muss. Wartung, Updates, Erweiterungen – all das bindet den Staat langfristig an die Anbieter und eröffnet ihnen Einnahmen in Milliardenhöhe.

Die Bedeutung dieser Software zeigt sich auch organisatorisch. Sie ist das einzige Teilprojekt von Golden Dome, das direkt im Büro von Michael Guetlein gesteuert wird. Andere Komponenten liegen bei der Air Force oder der Missile Defense Agency. Das allein macht deutlich, wo die Priorität liegt. Gleichzeitig verändert sich die Art, wie Militär eingekauft wird. Softwareverträge gewinnen an Gewicht, während klassische Beschaffungsmodelle an Einfluss verlieren. Anduril hat erst kürzlich einen Zehnjahresvertrag über bis zu 20 Milliarden Dollar mit der US-Armee erhalten, um mehrere Projekte zu bündeln.

 
Trump lügt regelmäßig und behauptet, dass Briefwahlen nicht sicher wären - doch er wählt selbst per Brief. Tatsächlich geht es bei den Attacken gegen die Briefwahl darum, ärmere Menschen von der Wahl auszuschließen! Hier sind die Fakten

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„Ich bete, dass Gott ihn tötet.“ – „Richtig. Wir wollen, dass er mit Christus gekreuzigt wird“
Es gibt Momente, in denen man als Journalist inne hält. Nicht aus Unsicherheit, sondern weil das, was man gerade liest, so offen und so unverfroren ist, dass man sich fragt, ob die Welt einfach aufgehört hat, sich zu schämen. Brooks Potteiger ist Pastor. Pilgrim Hill Reformed Fellowship, Nashville. Und er ist der geistliche Berater von Pete Hegseth – dem Mann, der das amerikanische Verteidigungsministerium leitet. Derselbe Potteiger, den Hegseth im August ins Pentagon einlud, um dort zu beten. Vor Soldaten. Im Namen Gottes.

Letzte Woche saß Potteiger im Podcast Reformation Red Pill bei Joshua Haymes – kein Zufall, kein fremdes Format, sondern Hegseth ist dort mindestens viermal aufgetreten. Haymes ist ebenfalls Mitglied der Pilgrim Hill Gemeinde. Man kennt sich, man denkt gleich, man betet zusammen. Das Gespräch kam auf James Talarico. Demokratischer Staatsabgeordneter in Texas, gerade gewonnene Vorwahl für den US-Senat. Talarico ist Christ – aber er lehnt christlichen Nationalismus ab. Und das, so scheint es, ist Grund genug.

Haymes sagte es ohne zu zögern: „Ich bete, dass Gott ihn tötet.“

Potteiger antwortete: „Richtig. Wir wollen, dass er mit Christus gekreuzigt wird.“

Haymes legte nach: „Und wenn es nicht Gottes Wille ist – dann halte ihn auf, mit allen Mitteln, o Gott.“

Man sitzt damit eine Weile. Lässt es wirken. Der Pastor des amerikanischen Verteidigungsministers begrüßt öffentlich den Todeswunsch gegen einen gewählten Politiker – und findet das so selbstverständlich, dass er nicht einmal zögert. Kein Innehalten, kein Nachdenken, kein einziger Moment des Zweifels. Einfach: Richtig. Das ist nicht Glaube. Glaube zweifelt, trägt, hält aus. Was hier passiert, ist etwas anderes. Gottes Name wird genommen und über einen politischen Gegner gelegt wie ein Urteil, das keiner Rechtfertigung mehr bedarf. Und weil es als Gebet verpackt ist, soll es unangreifbar sein.

 
Man sitzt damit eine Weile. Lässt es wirken. Der Pastor des amerikanischen Verteidigungsministers begrüßt öffentlich den Todeswunsch gegen einen gewählten Politiker, James Talarico. Demokratischer Staatsabgeordneter. Der Artikel, wer diesen lesen möchte folgt direkt unter dem Post. Einfach scrollen ...
Haymes sagte es ohne zu zögern: „Ich bete, dass Gott ihn tötet.“
Potteiger antwortete: „Richtig. Wir wollen, dass er mit Christus gekreuzigt wird.“
Haymes legte nach: „Und wenn es nicht Gottes Wille ist – dann halte ihn auf, mit allen Mitteln, o Gott.“

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Umfrageergebnisse zu den Präsidentenwahlen 2028 bzw. ob Vance die nächsten Präsidentenwahlen gewinnt

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Im Pentagon wird gebetet – für Gewalt gegen alle, die keine Gnade verdienen
Pete Hegseth leitet das amerikanische Verteidigungsministerium. Er tut das mit seiner Bibel in der Hand und seinem Gebet auf den Lippen, das man nicht einfach als Frömmigkeit abtun kann.

Am Mittwoch hielt Hegseth seinen ersten monatlichen christlichen Gottesdienst im Pentagon seit Beginn des Irankriegs. Zivile Mitarbeiter und Militärangehörige saßen zusammen, der Gottesdienst wurde live übertragen. Hegseth betete, jede Kugel möge ihr Ziel finden – „gegen die Feinde der Gerechtigkeit und unserer großen Nation.“ Und dann der Satz, der bleibt: „überwältigende Gewalt gegen jene, die keine Gnade verdienen.“

Pete Hegseth – Ex-Fox-Moderator, Fanatiker, selbsternannter Kriegsminister. Was er als Religion bezeichnet, hat mit Religion nichts zu tun. Es ist ihr Missbrauch. Und die Welt schaut zu.

Er sagte, das Gebet stamme ursprünglich von einem Militärkaplan – gesprochen für die Truppen, die den damaligen venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro gefangen nahmen. Hegseth fand es passend, es erneut zu sprechen. Im Pentagon. Vor Bundesangestellten. Im Namen Jesu Christi.

Das ist nicht die Sprache eines Verteidigungsministers. Das ist die Sprache eines Kreuzzugs. Hegseth nennt sich Kriegsminister – ein Titel, den ihm kein Kongress je zugestanden hat.


Wer diese Sektierer nochmals wählt, der hat eigentlich nur Scheiße im Kopf, dem ist nicht mehr zu helfen.
 
"Wir verhandeln mit Bomben" - Aha ....

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Eine Goldstatue für den Mann, der Amerika wieder groß macht - zumindest laut Mike Johnson
Mike Johnson stand da, die goldene Statue in den Händen, das Lächeln auf dem Gesicht, und verkündete der Welt den ersten "America First Award". Eigens geschaffen. Eigens benannt. Eigens für einen Mann, den Johnson offensichtlich für so bedeutend hält, dass die bisherigen Auszeichnungen der Geschichte einfach nicht gereicht haben.
Die Statue glänzt. Sie soll für eine neue "Golden Era in America" stehen. Man fragt sich kurz, ob das Gold echt ist - und entscheidet dann, dass es eigentlich keine Rolle spielt.
Ein Preis, den man erfindet, um ihn sofort zu vergeben. Ein Award, dessen erste und wohl einzige Kategorie bereits beim Erfinden feststand. Das ist keine Ehrung. Das ist eine Unterwerfungsgeste mit Sockel.
Johnson nannte es etwas, das man so noch nie gemacht habe. Das stimmt. Und es gibt Dinge, die man noch nie gemacht hat, weil man intuitiv spürt, dass man sie nicht machen sollte. Diese Intuition hat Johnson nicht gestört.
Trump nahm es entgegen. Natürlich. Ein Mann, der goldene Aufzüge in seinen Privatgebäuden verbaut, der seinen eigenen Namen auf alles druckt, was stillhält - er nimmt eine goldene Statue von sich selbst entgegen, ohne mit der Wimper zu zucken. Warum auch. In seiner Welt ist das Normalzustand.
Was diese Szene zeigt, ist nicht neu, aber es wird mit jeder Wiederholung deutlicher. Teile der Republikanischen Partei haben aufgehört, Politik zu machen. Sie betreiben Hofhaltung. Johnson ist nicht Sprecher des Repräsentantenhauses. Er ist Zeremonienmeister.
In allen Religionen dieser Welt, egal welcher, wäre man sich wohl in einem einig - Götzen aus Gold kennt die Geschichte. Sie enden nie gut.

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