Pentagon verbannt Journalisten nach Gerichtsniederlage aus dem Gebäude – Zugriff bleibt weiter eingeschränkt
Das Pentagon zieht Konsequenzen aus einer Niederlage vor Gericht – aber nicht so, wie es viele erwartet hatten. Statt Journalisten wieder vollständig Zugang zu gewähren, verlegt das Verteidigungsministerium sie aus dem Gebäude heraus. Der sogenannte „Correspondents’ Corridor“, über Jahrzehnte Arbeitsplatz der Presse im Inneren des Pentagon, ist geschlossen. Künftig sollen Journalisten in einer externen Einrichtung auf dem Gelände arbeiten. Wann diese fertig ist, sagt niemand.
Auslöser ist ein Urteil von Bundesrichter Paul L. Friedman. Er hatte entschieden, dass die neue Medienpolitik des Verteidigungsministeriums gegen die Pressefreiheit und rechtsstaatliche Grundsätze verstößt. Betroffen waren unter anderem die New York Times und viele Journalisten anderer Medien. Das Gericht ordnete an, den Zugang wiederherzustellen. Genau das passiert jetzt nicht in der bisherigen Form.
Pentagon-Sprecher Sean Parnell erklärte, man werde das Urteil umsetzen, gleichzeitig aber Berufung einlegen. Zugleich schob er Sicherheitsbedenken nach. Das Gebäude könne nicht ausreichend geschützt werden, wenn Journalisten dort arbeiten. Deshalb die Entscheidung, die Presse auszulagern. Der Zugang zum Pentagon selbst wird zusätzlich eingeschränkt. Wer hinein will, braucht künftig eine Begleitung durch autorisierte Mitarbeiter, und zwar außerhalb geplanter Termine wie Pressebriefings oder Interviews.
kaizen-blog.org
Das Pentagon zieht Konsequenzen aus einer Niederlage vor Gericht – aber nicht so, wie es viele erwartet hatten. Statt Journalisten wieder vollständig Zugang zu gewähren, verlegt das Verteidigungsministerium sie aus dem Gebäude heraus. Der sogenannte „Correspondents’ Corridor“, über Jahrzehnte Arbeitsplatz der Presse im Inneren des Pentagon, ist geschlossen. Künftig sollen Journalisten in einer externen Einrichtung auf dem Gelände arbeiten. Wann diese fertig ist, sagt niemand.
Auslöser ist ein Urteil von Bundesrichter Paul L. Friedman. Er hatte entschieden, dass die neue Medienpolitik des Verteidigungsministeriums gegen die Pressefreiheit und rechtsstaatliche Grundsätze verstößt. Betroffen waren unter anderem die New York Times und viele Journalisten anderer Medien. Das Gericht ordnete an, den Zugang wiederherzustellen. Genau das passiert jetzt nicht in der bisherigen Form.
Pentagon-Sprecher Sean Parnell erklärte, man werde das Urteil umsetzen, gleichzeitig aber Berufung einlegen. Zugleich schob er Sicherheitsbedenken nach. Das Gebäude könne nicht ausreichend geschützt werden, wenn Journalisten dort arbeiten. Deshalb die Entscheidung, die Presse auszulagern. Der Zugang zum Pentagon selbst wird zusätzlich eingeschränkt. Wer hinein will, braucht künftig eine Begleitung durch autorisierte Mitarbeiter, und zwar außerhalb geplanter Termine wie Pressebriefings oder Interviews.
Pentagon verbannt Journalisten nach Gerichtsniederlage aus dem Gebäude – Zugriff bleibt weiter eingeschränkt
Das Pentagon zieht Konsequenzen aus einer Niederlage vor Gericht – aber nicht so, wie es viele erwartet hatten. Statt Journalisten wieder vollständig Zugang zu gewähren, verlegt das Verteidigungsministerium sie aus dem Gebäude heraus. Der sogenannte „Correspondents’ Corridor“, über Jahrzehnte...