136 Billionen Dollar Schulden – Warum die USA laut eigenen Zahlen und Recherchen längst überschuldet sind
Wer uns kennt, weiß es. Wir lieben US-Zahlen, wenn sie mit Trump in Verbindung stehen. Nicht weil sie von Erfolg erzählen, sondern weil sie es meistens nicht tun. Rechtspopulismus lässt sich mit nichts besser entlarven als mit den eigenen Zahlen. Das gilt für Washington genauso wie für Berlin, wo eine AfD mit sinnlosen Anträgen funktionierende Projekte blockiert und damit zuerst den deutschen Bürgern schadet – während ihre Anhänger das als Erfolg feiern. Man kann es naiv nennen. Man kann es auch dumm nennen. Beides trifft es. Aber diese Parteien sind stark im Mobilisieren, und ein großer Teil des Ostens wird möglicherweise das ab September am eigenen Leib erfahren. Der Schaden danach wird groß sein. Doch nun zurück in das Land der ehemals unbegrenzten Möglichkeiten.
Die Zahlen stehen schwarz auf weiß. Veröffentlicht vom US-Finanzministerium. Kaum beachtet. Stand 30. September 2025: 6,06 Billionen Dollar an Vermögenswerten. Dagegen 47,78 Billionen Dollar an Verbindlichkeiten. Das Ergebnis ist eindeutig. Rund 41,72 Billionen Dollar fehlen – und das noch ohne die großen Sozialprogramme.
Genau dort liegt das eigentliche Problem. Sozialversicherung und Medicare tauchen in dieser Bilanz nicht vollständig auf. Sie werden separat ausgewiesen. Über 75 Jahre gerechnet beläuft sich diese Lücke auf 88,4 Billionen Dollar. Innerhalb eines einzigen Jahres ist sie um mehr als 10 Billionen Dollar gestiegen. Rechnet man diese Verpflichtungen hinzu, kommt man auf mehr als 136 Billionen Dollar an Gesamtlasten. Eine Zahl, die man ruhig noch einmal lesen darf.
Die Entwicklung hat sich beschleunigt. Allein Staatsschulden und Zinsverpflichtungen liegen inzwischen bei über 30 Billionen Dollar. Die Verpflichtungen für Staatsbedienstete und Veteranen wachsen weiter. Die Ausgaben laufen den Einnahmen davon – und der Abstand wird nicht kleiner.
Das Government Accountability Office hat zum 29. Mal in Folge kein Testat erteilt. Ein Testat ist die offizielle Bestätigung eines unabhängigen Prüfers, dass die Finanzzahlen korrekt und verlässlich sind. Der Grund: massive Probleme in der Buchführung, vor allem im Verteidigungsministerium, dazu unklare Verrechnungen zwischen Behörden. Es ist ein Zustand, in dem selbst die Prüfer sagen, dass sie den Zahlen nicht vollständig folgen können. 29 Jahre in Folge. Man lässt das sacken.
kaizen-blog.org
Wer uns kennt, weiß es. Wir lieben US-Zahlen, wenn sie mit Trump in Verbindung stehen. Nicht weil sie von Erfolg erzählen, sondern weil sie es meistens nicht tun. Rechtspopulismus lässt sich mit nichts besser entlarven als mit den eigenen Zahlen. Das gilt für Washington genauso wie für Berlin, wo eine AfD mit sinnlosen Anträgen funktionierende Projekte blockiert und damit zuerst den deutschen Bürgern schadet – während ihre Anhänger das als Erfolg feiern. Man kann es naiv nennen. Man kann es auch dumm nennen. Beides trifft es. Aber diese Parteien sind stark im Mobilisieren, und ein großer Teil des Ostens wird möglicherweise das ab September am eigenen Leib erfahren. Der Schaden danach wird groß sein. Doch nun zurück in das Land der ehemals unbegrenzten Möglichkeiten.
Die Zahlen stehen schwarz auf weiß. Veröffentlicht vom US-Finanzministerium. Kaum beachtet. Stand 30. September 2025: 6,06 Billionen Dollar an Vermögenswerten. Dagegen 47,78 Billionen Dollar an Verbindlichkeiten. Das Ergebnis ist eindeutig. Rund 41,72 Billionen Dollar fehlen – und das noch ohne die großen Sozialprogramme.
Genau dort liegt das eigentliche Problem. Sozialversicherung und Medicare tauchen in dieser Bilanz nicht vollständig auf. Sie werden separat ausgewiesen. Über 75 Jahre gerechnet beläuft sich diese Lücke auf 88,4 Billionen Dollar. Innerhalb eines einzigen Jahres ist sie um mehr als 10 Billionen Dollar gestiegen. Rechnet man diese Verpflichtungen hinzu, kommt man auf mehr als 136 Billionen Dollar an Gesamtlasten. Eine Zahl, die man ruhig noch einmal lesen darf.
Die Entwicklung hat sich beschleunigt. Allein Staatsschulden und Zinsverpflichtungen liegen inzwischen bei über 30 Billionen Dollar. Die Verpflichtungen für Staatsbedienstete und Veteranen wachsen weiter. Die Ausgaben laufen den Einnahmen davon – und der Abstand wird nicht kleiner.
Das Government Accountability Office hat zum 29. Mal in Folge kein Testat erteilt. Ein Testat ist die offizielle Bestätigung eines unabhängigen Prüfers, dass die Finanzzahlen korrekt und verlässlich sind. Der Grund: massive Probleme in der Buchführung, vor allem im Verteidigungsministerium, dazu unklare Verrechnungen zwischen Behörden. Es ist ein Zustand, in dem selbst die Prüfer sagen, dass sie den Zahlen nicht vollständig folgen können. 29 Jahre in Folge. Man lässt das sacken.
136 Billionen Dollar Schulden - Warum die USA laut eigenen Zahlen und Recherchen längst überschuldet sind
Wer uns kennt, weiß es. Wir lieben US-Zahlen, wenn sie mit Trump in Verbindung stehen. Nicht weil sie von Erfolg erzählen, sondern weil sie es meistens nicht tun. Rechtspopulismus lässt sich mit nichts besser entlarven als mit den eigenen Zahlen.