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Demonstrierende auf dem Weg durch die Straßen der Innenstadt von St. Paul zur Kundgebung am Minnesota State Capitol. Zusammen mit Minneapolis bildet Saint Paul die sogenannten Twin Cities und liegen nebeneinander.

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Hier weitere Bilder - einen ausführlicheren Bericht und Bilder werden wir später im Magazin nachliefern, da viele Proteste erst begonnen haben. Die Zahlen, die bereits von deutschen Medien, z.B. Spiegel mit noch nicht einmal aktuellen Bildern um 18.23 MEZ, verbreitet wurden - zehntausende - kann man getrost vergessen. Es ist schlicht nicht nachvollziehbar, wie über Zahlen von Protesten berichtet wird, die zum Teil noch gar nicht begonnen hatten.
Genau das wird für ab 1.5. unser Ansatz sein, Faktencheck in den Medien, nicht ob Merz 6 oder 8 Finger hat.
Was wir als erste gesicherte Zahlen sagen können: Boston, Chicago, Minneapolis und New York City überschreiten zusammen aktuell 500.000

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„Bundestruppen brachten in diesem Winter Tod und Terror auf die Straßen von Minneapolis. Sie haben sich die falsche Stadt ausgesucht. Die Stärke und der Zusammenhalt der Menschen in Minneapolis und in ganz Minnesota waren eine Inspiration für das ganze Land. Eure Kraft und euer Engagement haben uns gezeigt, dass dies immer noch Amerika ist.“ ( Bruce Springsteen, 28.3.2026, Minneapolis) - Auch dazu später mehr im Magazin, mit weiteren Aufnahmen

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8-10 Millionen auf der Strasse – Amerika sagt: Kein König
Donald Trump verbrachte den 28. März in Florida. Währenddessen zogen in mehr als 3.300 Städten und Gemeinden seines Landes Millionen Menschen durch die Strassen. Von Alaska bis Florida, von New York bis zu einem Dorf in Idaho mit unter 2.000 Einwohnern, von San Diego bis zu einem Parkplatz in Oshkosh, Wisconsin, wo Menschen bei minus zehn Grad mit Handschuhen und Wollmützen standen und Schilder hochhielten, auf denen stand, was sie von ihrem Präsidenten halten.

Es war der dritte No-Kings-Protesttag. Und nach allem was man sehen konnte – der grösste.

Organisierende sprachen von mindestens 8 Millionen Teilnehmern, wahrscheinlich aber noch viel mehr. Im Juni waren es mehrere Millionen gewesen, im Oktober sieben Millionen. Die Zahlen wachsen, der Grund dafür auch. Man muss sich vorstellen, wie dieser Tag aussah, um zu verstehen, was er bedeutet.

In Reading, Pennsylvania, standen Jennifer und Jackie Arteaga an einer belebten Kreuzung. Cousinen, mexikanischer Herkunft, beide aufgewachsen in diesem Land. Jennifer war 25, hatte ihren dreijährigen Sohn mitgebracht. „Es fühlt sich an, als wäre unser Land ein Witz“, sagte sie. „Es ist seine Zukunft, über die wir reden.“ Jackie, 20, wohnt zwanzig Minuten von dem geplanten ICE-Lager entfernt, das in Reading in einem leerstehenden Lagerhaus entstehen soll – 1.500 Betten, mitten in ihrer Stadt. „Es macht mir Angst zu wissen, dass ich sie vielleicht beim Supermarkt um die Ecke sehen werde“, sagte sie. „Was soll ich dann tun?“

 
Die Warnung an Europa: Minneapolis zeigt, was passiert, wenn Rechtspopulismus zur Politik wird
Die Zahlen sind klar. Über 200 Millionen Dollar an verlorenen Einkommen. Weniger Kinder in den Schulen. Mehr Misstrauen gegenüber Polizei und Behörden. Das ist keine Theorie, sondern das Ergebnis einer groß angelegten ICE-Operation in Minneapolis. Eine Studie der University of California in San Diego hält fest, was vor Ort längst spürbar ist. Wenn Menschen anfangen, Termine zu meiden, weil sie dort verhaftet werden könnten, bricht mehr weg als nur ein Verfahren. Mindestens 539 Personen wurden in den ersten neun Monaten der Trump-Regierung genau so festgenommen. Bei Routine-Terminen. Orte, die eigentlich für Verwaltung stehen, werden zu Fallen. Wer hingeht, riskiert Haft. Wer nicht hingeht, verliert seinen Status.

Das zieht Kreise.

In Texas wird der Zugang zu Berufen an den Aufenthaltsstatus gekoppelt. Ein Bundesstaat, in dem rund 1,7 Millionen Menschen ohne regulären Status arbeiten. Bau, Gastronomie, Dienstleistungen. Bereiche, die funktionieren müssen, damit Alltag überhaupt möglich ist. Wer ausgeschlossen wird, verschwindet nicht. Er arbeitet weiter, aber unsichtbar, schlechter bezahlt, leichter ausnutzbar. In Montana untersucht der Staat seine eigene Hauptstadt Mitarbeiter, weil diese angeblich zu wenig hart gegen Menschen ohne Papiere vorgeht. Gleichzeitig geraten ganze Branchen unter Druck. Fahrschulen für Lkw verlieren Personal und Zulassungen, weil neue Regeln greifen. Bis zu 7.000 Ausbildungsanbieter stehen vor dem Aus. Ein Fahrer entscheidet sich, in ein vom Krieg gezeichnetes Land zurückzugehen, statt weiter das Risiko einzugehen, bei einer Kontrolle festgenommen zu werden.

Auch auf den Straßen selbst wird kontrolliert. In Iowa greifen Behörden an Wiegestationen zu. Verstöße werden genutzt, um Menschen festzuhalten und ihnen die Möglichkeit auf Freilassung zu nehmen. Das sind keine Einzelfälle. Das ist ein System, das an vielen Punkten gleichzeitig ansetzt.

Die Folgen sind sichtbar.

Ein Berufungsgericht erlaubt es, Menschen weiterhin ohne Kaution festzuhalten. Gleichzeitig zeigt die Bevölkerungsstatistik, dass Zuwanderung in fast allen Regionen der USA zurückgeht. In drei Vierteln der Landkreise verlangsamt sich das Wachstum oder dreht ins Negative. Städte wie New York verlieren internationale Zuzüge in großem Umfang. Rund 70 Prozent weniger Ankünfte. Eine Metropole, die jahrzehntelang von Zuwanderung getragen wurde, tritt auf der Stelle.

 
Kampfjets fangen Zivilflugzeug nahe Trump-Anwesen ab
US-Kampfjets haben ein Zivilflugzeug aus einer Flugverbotszone nahe dem Anwesen von Präsident Donald Trump in Florida eskortiert. Die Maschine sei gestern in den gesperrten Luftraum über Mar-a-Lago in Palm Beach eingedrungen und anschließend sicher aus dem Gebiet geleitet worden, teilte das nordamerikanische Luftverteidigungskommando NORAD mit. Der Luftraum wird in der Regel dann gesperrt, wenn sich der US-Präsident in der Gegend aufhält.

Während des Abfangmanövers seien Leuchtraketen abgefeuert worden, die für die Öffentlichkeit möglicherweise sichtbar gewesen seien, hieß es. Damit habe die Aufmerksamkeit des Piloten erregt und mit ihm kommuniziert werden sollen. NORAD hat seit Trumps Rückkehr ins Präsidentenamt im vergangenen Jahr bereits mehrere ähnliche Vorfälle gemeldet. Diese seien alle glimpflich ausgegangen.

 
Das passiert, wenn eine rassistische Regierung großen Teilen der eigenen Bevölkerung den Krieg erklärt!

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Donald Trump hat eine neue strategische Landkarte gezogen – von Grönland bis zum Golf von Amerika – und nennt sie Groß-Nordamerika

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Washington trifft Moskau – Treffen im US-Kongress hinter verschlossenen Türen vorbereitet
Zum ersten Mal seit Jahrzehnten treffen Abgeordnete der russischen Duma auf Mitglieder des US-Kongresses. Organisiert wurde das Treffen von der republikanischen Abgeordneten Anna Paulina Luna. Fünf US-Abgeordnete und fünf russische Parlamentarier sprechen über Beziehungen, Gespräche und wirtschaftliche Möglichkeiten. Die russische Delegation umfasst hochrangige Namen. Boris Tschernyschow, Anatoli Antonow, Wjatscheslaw Nikonow, Swetlana Schurowa und Michail Deljagin. Auf amerikanischer Seite sind unter anderem Andy Ogles, Derrick Van Orden, Eli Crane und Vicente Gonzalez beteiligt.

Die Vorbereitung lief über Monate im Hintergrund. Laut Deljagin bewusst ohne Öffentlichkeit, um Störungen zu vermeiden. Einige Teilnehmer wurden dafür zeitweise von Sanktionslisten genommen, um die Reise möglich zu machen. Inhaltlich ging es nicht nur um allgemeine Themen. Ukraine und Iran wurden angesprochen, ebenso Visa, Technologie, Investitionen und direkte Flugverbindungen. Auch eine mögliche „Freundschaftsgruppe“ im Kongress wurde diskutiert. Die Treffen fanden in Washington statt, unter anderem im US Institute of Peace und in der Residenz des russischen Botschafters. Zusätzlich gab es Termine mit Analysten und eine Führung durch das Kapitol.

Auffällig ist der Zeitpunkt. Offizielle Gespräche zum Ukraine-Krieg liegen derzeit auf Eis. Gleichzeitig laufen im Hintergrund neue Kontakte. Am Ende steht ein Bild, das nicht laut kommuniziert wird. Gespräche finden statt, während die großen Konflikte weiterlaufen.

 
Trump 007 – Unter dem Ballsaal baut das Militär, was genau, sagt er nicht!
Donald Trump erwähnte dieser Tage, das Militär baue eine grosse Anlage unter einem Ballsaal. Man liege gut im Zeitplan, sei sogar voraus. Dann schwieg er. Kein Ort, kein Zweck, keine Einordnung – nur der Satz, hingeworfen wie ein Geheimnis, das keines sein will, oder eines, das unbedingt eines bleiben soll. Man kennt das aus Filmen. Der Mann im Anzug deutet auf eine Karte, sagt das Nötigste und verlässt den Raum. Was folgt, ist Musik. Hier folgte nichts.

Militärische Infrastruktur dieser Grössenordnung wird normalerweise erklärt – zumindest in Grundzügen, zumindest so weit, dass man weiss, in welche Richtung man beunruhigt sein soll. Trump beschrieb den Baufortschritt als Erfolg, was schwer zu beurteilen ist, wenn man nicht weiss, was gebaut wird. Warum eine militärische Anlage ausgerechnet unter einem Ballsaal entsteht, und warum das en passant erwähnt wird als wäre es eine Wettervorhersage – offen. Alles offen. Es gibt Präsidenten, die zu viel erklären. Trump erklärt zu wenig, und das mit einer Selbstverständlichkeit, die fast elegant wäre, wenn sie nicht so konsequent jeden Ansatz von Transparenz unterlaufen würde. Ein Ballsaal ist ein Ort für Empfänge, Reden, Galaabende – kein naheliegender Standort für militärische Tiefbauarbeiten. Dass niemand in dem Raum nachgefragt hat, sagt fast so viel wie die Aussage selbst.

Vielleicht ist es Routine. Vielleicht ist es mehr. Man weiss es nicht, weil Trump es nicht gesagt hat, und weil niemand in dem Raum war, der eine Antwort hätte verlangen können. Unter dem Ballsaal wird gebaut. Der Präsident ist zufrieden. Tanzschuhe bitte ausziehen.

 
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