Al Gore nennt Trumps Regierung die korrupteste der US-Geschichte
Al Gore meldet sich zurück, klarer und direkter als viele andere Stimmen in den USA. Der frühere Vizepräsident spricht offen aus, was in Washington oft nur hinter vorgehaltener Hand gesagt wird. Für ihn ist die Regierung unter Donald Trump die korrupteste, die das Land je erlebt hat. Eine Aussage, die nicht als Provokation gedacht ist, sondern als nüchterne Bewertung dessen, was sich seit Monaten auf politischer Ebene abspielt. Gore geht noch weiter. Er sagt, er hätte nie geglaubt, dass ein Präsident auch nur einen Bruchteil dessen tun würde, was Trump getan hat. Genau darin liegt die Schärfe seiner Kritik. Es geht nicht um einzelne Entscheidungen, sondern um ein Gesamtbild, das für ihn jede bisherige Grenze überschreitet.
Gleichzeitig richtet sich sein Blick auf den Angriff gegen Iran. Gore spricht von einem schweren Fehler. Nicht taktisch, sondern grundsätzlich. Die Entscheidung stehe für eine Politik, die Risiken unterschätzt und Folgen ignoriert. In Washington wird das anders dargestellt, doch Gore sieht darin ein Beispiel für eine Entwicklung, die ihm größere Sorgen macht als einzelne militärische Schritte. Es geht ihm um den Zustand der politischen Kultur selbst. Um eine Regierung, die Entscheidungen trifft, ohne sie ausreichend zu erklären oder zu begründen. Um ein System, das immer weniger bereit ist, sich selbst zu kontrollieren.
Parallel dazu bleibt sein zentrales Thema bestehen. Klimapolitik. Auch hier fällt sein Urteil hart aus. Die Rücknahme von Umweltauflagen und der offene Zweifel an wissenschaftlichen Erkenntnissen sind für ihn kein Randthema, sondern ein direkter Angriff auf die Zukunft. Gore erinnert daran, dass der Klimawandel kein abstraktes Problem ist, sondern längst messbar. Extremwetter, steigende Temperaturen, wirtschaftliche Schäden. All das sei Realität. Und dennoch werde genau an den Stellen gespart oder zurückgebaut, die eigentlich Schutz bieten sollen.
Dass Gore diese Position heute mit noch mehr Nachdruck vertritt als früher, hat auch mit seiner eigenen Geschichte zu tun. Nach der verlorenen Wahl im Jahr 2000 hätte er sich aus der Politik zurückziehen können. Stattdessen hat er das Thema Klimawandel weltweit sichtbar gemacht, unter anderem mit seinem Film „An Inconvenient Truth“. Der Erfolg dieses Projekts brachte ihm den Friedensnobelpreis ein. Für ihn war das kein Abschluss, sondern ein Anfang. Heute sieht er sich bestätigt, gleichzeitig aber auch unter wachsendem Druck, weil politische Entscheidungen aus seiner Sicht in die entgegengesetzte Richtung gehen.
Trotz der Schärfe seiner Kritik endet Gore nicht in Resignation. Er spricht davon, dass politischer Wille erneuerbar sei. Ein Satz, der bewusst gewählt ist. Er setzt darauf, dass sich Mehrheiten verändern können, dass Druck aus der Gesellschaft wächst und dass politische Systeme nicht statisch sind. In einem Moment, in dem viele Debatten von Polarisierung geprägt sind, bleibt das seine zentrale Botschaft. Es ist noch nicht entschieden, in welche Richtung sich das Land bewegt. Aber für Gore ist klar, dass es nicht reicht, nur zuzusehen.
Al Gore meldet sich zurück, klarer und direkter als viele andere Stimmen in den USA. Der frühere Vizepräsident spricht offen aus, was in Washington oft nur hinter vorgehaltener Hand gesagt wird. Für ihn ist die Regierung unter Donald Trump die korrupteste, die das Land je erlebt hat. Eine Aussage, die nicht als Provokation gedacht ist, sondern als nüchterne Bewertung dessen, was sich seit Monaten auf politischer Ebene abspielt. Gore geht noch weiter. Er sagt, er hätte nie geglaubt, dass ein Präsident auch nur einen Bruchteil dessen tun würde, was Trump getan hat. Genau darin liegt die Schärfe seiner Kritik. Es geht nicht um einzelne Entscheidungen, sondern um ein Gesamtbild, das für ihn jede bisherige Grenze überschreitet.
Gleichzeitig richtet sich sein Blick auf den Angriff gegen Iran. Gore spricht von einem schweren Fehler. Nicht taktisch, sondern grundsätzlich. Die Entscheidung stehe für eine Politik, die Risiken unterschätzt und Folgen ignoriert. In Washington wird das anders dargestellt, doch Gore sieht darin ein Beispiel für eine Entwicklung, die ihm größere Sorgen macht als einzelne militärische Schritte. Es geht ihm um den Zustand der politischen Kultur selbst. Um eine Regierung, die Entscheidungen trifft, ohne sie ausreichend zu erklären oder zu begründen. Um ein System, das immer weniger bereit ist, sich selbst zu kontrollieren.
Parallel dazu bleibt sein zentrales Thema bestehen. Klimapolitik. Auch hier fällt sein Urteil hart aus. Die Rücknahme von Umweltauflagen und der offene Zweifel an wissenschaftlichen Erkenntnissen sind für ihn kein Randthema, sondern ein direkter Angriff auf die Zukunft. Gore erinnert daran, dass der Klimawandel kein abstraktes Problem ist, sondern längst messbar. Extremwetter, steigende Temperaturen, wirtschaftliche Schäden. All das sei Realität. Und dennoch werde genau an den Stellen gespart oder zurückgebaut, die eigentlich Schutz bieten sollen.
Dass Gore diese Position heute mit noch mehr Nachdruck vertritt als früher, hat auch mit seiner eigenen Geschichte zu tun. Nach der verlorenen Wahl im Jahr 2000 hätte er sich aus der Politik zurückziehen können. Stattdessen hat er das Thema Klimawandel weltweit sichtbar gemacht, unter anderem mit seinem Film „An Inconvenient Truth“. Der Erfolg dieses Projekts brachte ihm den Friedensnobelpreis ein. Für ihn war das kein Abschluss, sondern ein Anfang. Heute sieht er sich bestätigt, gleichzeitig aber auch unter wachsendem Druck, weil politische Entscheidungen aus seiner Sicht in die entgegengesetzte Richtung gehen.
Trotz der Schärfe seiner Kritik endet Gore nicht in Resignation. Er spricht davon, dass politischer Wille erneuerbar sei. Ein Satz, der bewusst gewählt ist. Er setzt darauf, dass sich Mehrheiten verändern können, dass Druck aus der Gesellschaft wächst und dass politische Systeme nicht statisch sind. In einem Moment, in dem viele Debatten von Polarisierung geprägt sind, bleibt das seine zentrale Botschaft. Es ist noch nicht entschieden, in welche Richtung sich das Land bewegt. Aber für Gore ist klar, dass es nicht reicht, nur zuzusehen.