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US-News

Der rechte FBI-Chef und Verschwörungsideologe Kash Patel soll regelmäßig so besoffen sein, dass er seinen dienstlichen Aufgaben nicht mehr nachkommen kann

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Wo sind jetzt die Trump-Anhänger, die ihn einst als Verteidiger des Christentums feierten?
Die Homeland-Bewegung beeilte sich, Trump die Treue zu schwören, genau in dem Moment, als er Papst Leo verunglimpfte.

Obwohl bereits deutlich geworden ist, dass Donald Trump sich bei seinen Angriffen eher die Zähne ausbeißen wird, als Leo XIV. zum Schweigen zu bringen, gibt er nicht auf. Er hat nun auch seinen Vizepräsidenten J.D. Vance , einen frisch bekehrten Katholiken, in diesen Wahlkampf hineingezogen, der sich einbildete, dem Nachfolger des heiligen Petrus Lektionen in Theologie, Kriegsführung und Wahrheit erteilen zu können. Dies ist nicht länger nur eine weitere vulgäre Episode des amerikanischen Politzirkus. Hier offenbart sich etwas viel Ernsteres: eine Machtreligion, die sich in christliche Symbole hüllt, aber das Evangelium und die Kirche verachtet, sobald diese sich weigern, ihren Interessen zu dienen.

Es gibt eine besondere Art von Arroganz, die oft mit Neubekehrten in Verbindung gebracht wird. Es ist der Eifer eines Menschen, der gerade erst in eine Tradition eingetreten ist und sich schon so verhält, als besäße er deren Schlüssel. Genau so klang JD Vance kürzlich, als er den Papst ermahnte, vorsichtig zu sein, wenn er über Theologie spreche . Die Szene war in ihrer Ironie beinahe perfekt: Ein Politiker, der selbst noch nach seinem Platz in der Weltanschauung sucht, erklärt nun dem Papst, was er über Krieg, Frieden und moralische Verantwortung sagen darf.

Doch das Problem ist nicht nur Vance. Das Problem liegt in der Welt, die ein solches Schauspiel überhaupt erst ermöglicht hat. Wenn die Trump-Regierung dem Vatikan befiehlt, sich in die Sakristei zurückzuziehen und den öffentlichen Raum dem Weißen Haus zu überlassen, verteidigt sie nicht den Glauben, sondern stellt ihn in den Dienst der Macht . Das ist nicht mehr Christentum, sondern seine imperiale Karikatur: eine Religion, in der Gott willkommen ist, solange er eine Nation, einen Führer und geopolitische Interessen segnet, und zum Störfaktor wird, sobald er über Frieden, die Armen, Migranten und die Grenzen der Macht spricht. Das Kreuz mag auf der Bühne gut aussehen, doch sobald er spricht, verunsichert es die Menschen.

 
Florida: Witz über Netanyahu: Wie eine dumme Nachricht eine Studentin ins Gefängnis brachte
Eine 23-Jährige schreibt einen schlechten Witz in einen WhatsApp-Gruppenchat. Wenige Stunden später sitzt sie in Handschellen. Das ist Florida 2026, wenn das Maß verloren geht.

Gabriela Saldana, Studentin an der Florida International University, war genervt. Eine Abschlussveranstaltung sollte im Ocean Bank Convocation Center stattfinden, und sie wollte, dass sie verlegt wird. Statt einer normalen Beschwerde schrieb sie in den Gruppenchat mit rund 215 Kommilitonen: „Netanyahu, falls du mich hörst, wirf uns Capstone-Studenten ein paar Bonbons in die Arena.“ Bonbons. Sie schrieb Bonbons.

Laut Verhaftungsprotokoll soll sie zusätzlich geschrieben haben, es werde eine Bombe im Gebäude geben – und das sei die Schuld eines Mitstudenten namens Jonathan. Das klingt weniger nach Ernsthaftigkeit und mehr nach dem, was passiert, wenn jemand in einem schlechten Moment aufhört nachzudenken. Die Mitschüler nahmen die Nachrichten nicht als Humor hin. Saldana ruderte sofort zurück: „Ich habe einen dummen Witz gemacht, der nicht hätte gemacht werden dürfen.“ Zu spät. Die Polizei war bereits informiert.

Gestern stand sie vor Richterin Mindy S. Glazer im Haftprüfungsverfahren. Glazer sagte ihr klar ins Gesicht: Sie verstehe, dass es ein Witz sein sollte – aber für eine außenstehende Person sei es keiner. Und für einen hinreichenden terroristischen Tatverdacht reiche es. Ob am Ende ein Schuldspruch daraus wird, das sei eine andere Frage. Die Staatsanwaltschaft müsse das noch beweisen.

Die Anklage lautet auf Bedrohung mit Tötungs- oder Körperverletzungsabsicht mit dem Zusatz Hassverbrechen – ein erschwerendes Merkmal, das Glazer im Rahmen der Anhörung allerdings nicht als ausreichend begründet ansah. Kaution: 5.000 Dollar.

 
Virginia-Wahlkreise: Richter verwirft Abstimmung
Im Kampf um eine bessere Ausgangslage bei den US-Zwischenwahlen im November haben die Demokraten in Virginia eine Niederlage vor Gericht erlitten. Keine 24 Stunden, nachdem die Wahlberechtigten für einen Neuzuschnitt der Wahlkreise in ihrem Bundesstaat gestimmt hatten, erklärte ein Gericht die Abstimmung in der Nacht auf heute für ungültig.

Durch die Neubestimmung der Wahlkreise hätten die Demokraten Medienberichten zufolge bei der Zwischenwahl die Chance bekommen, den Republikanern vier Sitze im Repräsentantenhaus abzunehmen. Die Republikaner wollen bei den Midterms ihre hauchdünne Mehrheit im Kongress verteidigen.

Richter erklärt alle abgegebenen Stimmen für ungültig
Der Richter begründete seine Entscheidung damit, dass die Frage auf dem Wahlzettel „offensichtlich irreführend“ formuliert gewesen sei, wie aus den vom Sender ABC News veröffentlichten Gerichtsunterlagen hervorgeht.

 
Marinestaatssekretär Phelan verlässt US-Regierung
Unterstaatssekretär Hung Cao solle die Geschäfte bis auf Weiteres übernehmen. Zu den Gründen des Wechsels machte das Ministerium keine Angaben. Phelan, früher Investmentbanker, trat den Posten im März vergangenen Jahres an.

Wie die „New York Times“ unter Berufung auf ungenannte Quellen berichtete, schwelten seit Monaten Spannungen zwischen Phelan und seinen beiden Vorgesetzten, Verteidigungsminister Pete Hegseth und dessen Stellvertreter Stephen Feinberg. Besonders Feinberg war laut Bericht zunehmend unzufrieden damit, wie Phelan die neue Schiffbauinitiative der Marine umsetzte.

Erst vor rund drei Wochen hatte Hegseth den Stabschef des US-Heeres zum Rücktritt gedrängt. General Randy George trete mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurück, hieß es damals. George war von Trumps Vorgänger, dem Demokraten Joe Biden, nominiert worden.

 
Absturz in Zahlen – warum Trumps Werte jetzt zum Problem für die eigene Partei werden
Die Zahlen liegen offen und sie lassen sich nicht wegreden. Donald Trump erreicht Zustimmungswerte, die an die späten Jahre von Jimmy Carter erinnern. Für viele in seiner eigenen Partei ist das ein Punkt, den sie lange verdrängt haben. Jetzt steht er im Raum. Der Vergleich ist nicht zufällig. Carter galt als Präsident, der den Rückhalt verlor, lange bevor seine Amtszeit endete. Genau diese Entwicklung taucht nun wieder auf, nur unter anderen Vorzeichen. Trump war angetreten, um Stärke zu zeigen und Konflikte nach außen zu tragen. Stattdessen rutschen die Werte ab, während innenpolitisch die Zweifel wachsen.

Für die Republikaner entsteht daraus ein Problem, das sie nicht einfach umgehen können. Die Erwartung war, dass Trump stabil bleibt und die Basis geschlossen hinter ihm steht. Stattdessen zeigt sich ein anderes Bild. Seine Zustimmungswerte liegen inzwischen unter dem Niveau, das Joe Biden während seiner Präsidentschaft je erreicht hat. Ein Vergleich, den viele in der Partei vermeiden wollten. Das verändert die Lage im Vorfeld der kommenden Wahlen. Wer auf einen klaren Vorteil gesetzt hat, muss jetzt neu rechnen. Strategien, die auf einer starken Figur basieren, geraten ins Wanken, wenn genau diese Figur an Zustimmung verliert. Gleichzeitig wächst der Druck, eine Linie zu finden, die nicht direkt an diese Zahlen gebunden ist.
 
Zahlen gegen Erinnerung – wie RFK Jr. im Senat ins Straucheln gerät
Margaret Hassan, demokratische Senatorin aus New Hampshire, stellt eine einfache Frage. Ob hohe Lebensmittelpreise es Familien schwerer machen, sich gesund zu ernähren. Robert F. Kennedy Jr. antwortet mit einer Zahl. Rindfleisch sei um ein Prozent günstiger geworden. Hassan widerspricht sofort. Die Preise für Rindfleisch seien um zwanzig Prozent gestiegen. Der Abstand zwischen Frage und Antwort wird sichtbar. Kennedy weicht aus und sagt, man wolle Donald Trump für etwas verantwortlich machen, das er nicht verursacht habe.

Dann geht Hassan einen Schritt weiter. Sie hält ihm einen Beitrag aus dem Jahr 2024 vor. Damals hatte Kennedy selbst steigende Lebensmittelpreise kritisiert. Sie fragt, ob er sich daran erinnere. Kennedy sagt, er könne sich nicht erinnern. Hassan bleibt dabei. Der Beitrag existiert. Sie fragt, ob er heute eine aktualisierte Version veröffentlichen würde. Kennedy lehnt ab. Er sagt, Trump habe die Preise tatsächlich gesenkt. Realitätsfremd, noch milde ausgedrückt. Der Moment zeigt mehr als eine inhaltliche Differenz. Eine konkrete Frage, konkrete Zahlen, ein dokumentierter Beitrag aus der Vergangenheit. Dazwischen ein Gespräch, das nicht zusammenfindet. Die Fakten liegen offen auf dem Tisch. Die Antworten bewegen sich daneben.

 
World Press Photo Award: Gewinnerfoto zeigt ICE-Gewalt
Kinder klammern sich am T-Shirt ihres Vaters fest. Man sieht Hände und Verzweiflung, doch den Vater nicht: Das Foto aus einem Gericht in New York ist das Weltpressefoto des Jahres. Es zeigt die Folgen des Vorgehens der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE.

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Die US-Fotografin Carol Guzy gewann mit ihrer Aufnahme den renommierten Wettbewerb World Press Photo, wie die Jury in Amsterdam mitteilte. Das Foto ist nach Ansicht der Jury eine „schonungslose und notwendige Dokumentation der Familientrennung infolge der Reformpolitik der USA“.

Guzy dokumentierte erschütternde Szenen nach der Festnahme eines Migranten aus Ecuador im Gericht in New York. Der Mann war nach ihren Angaben freiwillig zu einer Anhörung erschienen und wurde dort völlig überraschend festgenommen. Er hatte sich nach Angaben der Familie nie etwas zuschulden kommen lassen.

3.700 nahmen teil
Insgesamt hatten sich etwa 3.700 Fotografinnen und Fotografen mit rund 57.000 Fotos an dem Wettbewerb beteiligt. Es wurden Preise in verschiedenen Kategorien vergeben.

 

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Recherchen decken auf: Töten per Algorithmus – das Pentagon baut die Maschine, die entscheidet, wer stirbt
Im Haushaltsantrag über 1,5 Billionen Dollar taucht ein Begriff auf, der harmlos klingt und doch nach Recherchen alles verändert: Special Operations Autonomous Warfare Center. Ein Zentrum, das genau dafür gebaut wird, was lange vorbereitet wurde. Daten sammeln, Ziele auswählen, Angriffe auslösen. Der Ablauf steht, nur der Mensch steht noch dazwischen. Seit Jahren verarbeitet das US-Militär gewaltige Mengen an Informationen. Satellitenbilder, Kommunikationsdaten, Bewegungsprofile. Was früher Tage dauerte, passiert heute in Minuten. Programme ziehen Verbindungen, markieren Orte, setzen Prioritäten. Am Ende steht ein Punkt auf einer Karte. Ein Ziel. Was jetzt kommt, entscheidet über Leben und Tod.

Die Einheiten, die damit arbeiten, sind nicht neu. Navy SEALs, Green Berets, Delta Force. Spezialeinheiten, die seit den Anschlägen vom 11. September gezielte Tötungen zu einem zentralen Instrument gemacht haben. Festnehmen, ausschalten, Strukturen zerschlagen. Diese Logik hat sich über zwei Jahrzehnte aufgebaut. Jetzt wird sie beschleunigt.

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Im Haushalt taucht es unscheinbar auf, fast versteckt zwischen Zahlenkolonnen und Standardformulierungen. Doch genau dort steht, was den eigentlichen Bruch markiert. Das US Special Operations Command fordert zusätzliche Mittel, um die Schlagkraft seiner Einheiten auszubauen – mehr Präsenz, mehr Projektion, mehr Zugriff. Dahinter steckt nicht nur klassische Aufrüstung, sondern der nächste Schritt. Der Antrag nennt ausdrücklich den Aufbau eines „Special Operations Forces Autonomous Warfare Center“. Ein Zentrum, das die bestehenden Strukturen nicht ersetzt, sondern verdichtet. Aufklärung, Auswertung, Zielauswahl – alles wird enger zusammengezogen, schneller gemacht, direkter verbunden.

Die Begründung folgt der bekannten Linie. Wachsende Bedrohungen, globale Einsätze, steigender Druck auf Spezialeinheiten. Gleichzeitig wird deutlich, wohin sich das System verschiebt. Nicht mehr nur Unterstützung für Operationen, sondern die Automatisierung genau dieser Abläufe. Auffällig ist, was nebenbei passiert. Während neue Fähigkeiten aufgebaut werden, verschwindet an anderer Stelle Raum. Programme zur Bewertung ziviler Schäden tauchen im Antrag nicht mehr auf. Der Teil, der prüfen und bremsen könnte, wird nicht weitergeführt. So steht es schwarz auf weiß in einem Dokument, das kaum jemand liest. Mehr Mittel für Spezialeinheiten. Ein neues Zentrum für autonome Kriegsführung. Und weniger Kontrolle über die Folgen.

 

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Der Deal im Schatten der Operation – wie ein US-Elitesoldat aus Geheimwissen ein Geschäft machte
Gannon Ken Van Dyke war kein einfacher Soldat. Master Sergeant der US-Spezialkräfte, stationiert in Fort Bragg, seit 2008 im aktiven Dienst, seit Jahren mit erweitertem Zugang zu geheimen Informationen. Zehn Jahre nach seinem Eintritt erhielt er spezielle Freigaben für klassifizierte Daten. Später unterschrieb er zusätzliche Vereinbarungen, die ihn verpflichteten, militärische Informationen über Operationen im westlichen Hemisphärenraum strikt zu schützen. Genau diese Verpflichtung ist der Ausgangspunkt der Anklage.

Die Operation, um die es geht, trägt einen konkreten Namen. Absolute Resolve. Sie lief über einen klar eingegrenzten Zeitraum – mindestens vom 8. Dezember 2025 bis zum 5. Januar 2026. Ziel war die Festnahme von Nicolás Maduro und seiner Frau Cilia Flores in Venezuela. Van Dyke war in dieser Phase nicht Beobachter, sondern Teil der Planung und Durchführung. Er hatte Zugriff auf Informationen, die ausdrücklich als sensibel, nicht öffentlich und klassifiziert eingestuft waren. Dazu gehörten operative Details, Zeitfenster, Abläufe und interne Bewertungen, die außerhalb dieses Kreises nicht zugänglich waren.

 
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