Der Präsident im Imperium der Absurdität – wo CNN stirbt wie ein Hund
Es war ein Vormittag wie jeder andere im Weißen Haus – wenn man die Tatsache ausblendet, dass der Präsident der Vereinigten Staaten während einer zweistündigen Pressekonferenz beinahe einschlief, die Presse beschimpfte, das Völkerrecht missverstand und sich zum Retter des Nahen Ostens erklärte. Donald Trump, sichtbar müde und zugleich hellwach im Zorn, saß im State Dining Room, um die „Antifa“ zur „inländischen Terrororganisation“ zu ernennen, nachdem er diese als „ausländische Terrororganisation“ bezeichnete – und landete, ganz unbeabsichtigt, in einem Kabarettstück von nationaler Bedeutung.
Die Szene begann harmlos: CNN-Korrespondentin Kristen Holmes wollte wissen, ob der Präsident persönlich an den Verhandlungen über den Waffenstillstand zwischen Israel und Hamas beteiligt sei. Eine einfache, sachliche Frage. Doch im Trump’schen Kosmos sind solche Fragen längst Staatsverbrechen. „Das ist CNN, by the way“, sagte er mit der Gestik eines Mannes, der soeben einen Betrug aufgedeckt hat. „Einer der schlimmsten Reporter, die ihr je sehen werdet. Ich will ihre Frage gar nicht hören. Zeitverschwendung.“
Damit war die Tonlage gesetzt: Ein Präsident, der von sich behauptet, für den Weltfrieden zu verhandeln, führt Krieg gegen Mikrofone. Und während draußen vor dem Weißen Haus Demonstranten gegen seine Truppeneinsätze protestierten, kämpfte drinnen ein schläfriger Mann mit dem Konzept von Habeas Corpus. Laut Trump handelt es sich dabei offenbar um eine Person – möglicherweise ein belgischer Diplomat oder ein neuer Staatsfeind, wer weiß.
kaizen-blog.org
Es war ein Vormittag wie jeder andere im Weißen Haus – wenn man die Tatsache ausblendet, dass der Präsident der Vereinigten Staaten während einer zweistündigen Pressekonferenz beinahe einschlief, die Presse beschimpfte, das Völkerrecht missverstand und sich zum Retter des Nahen Ostens erklärte. Donald Trump, sichtbar müde und zugleich hellwach im Zorn, saß im State Dining Room, um die „Antifa“ zur „inländischen Terrororganisation“ zu ernennen, nachdem er diese als „ausländische Terrororganisation“ bezeichnete – und landete, ganz unbeabsichtigt, in einem Kabarettstück von nationaler Bedeutung.
Die Szene begann harmlos: CNN-Korrespondentin Kristen Holmes wollte wissen, ob der Präsident persönlich an den Verhandlungen über den Waffenstillstand zwischen Israel und Hamas beteiligt sei. Eine einfache, sachliche Frage. Doch im Trump’schen Kosmos sind solche Fragen längst Staatsverbrechen. „Das ist CNN, by the way“, sagte er mit der Gestik eines Mannes, der soeben einen Betrug aufgedeckt hat. „Einer der schlimmsten Reporter, die ihr je sehen werdet. Ich will ihre Frage gar nicht hören. Zeitverschwendung.“
Damit war die Tonlage gesetzt: Ein Präsident, der von sich behauptet, für den Weltfrieden zu verhandeln, führt Krieg gegen Mikrofone. Und während draußen vor dem Weißen Haus Demonstranten gegen seine Truppeneinsätze protestierten, kämpfte drinnen ein schläfriger Mann mit dem Konzept von Habeas Corpus. Laut Trump handelt es sich dabei offenbar um eine Person – möglicherweise ein belgischer Diplomat oder ein neuer Staatsfeind, wer weiß.
Der Präsident im Imperium der Absurdität – wo CNN stirbt wie ein Hund
Es war ein Vormittag wie jeder andere im Weißen Haus – wenn man die Tatsache ausblendet, dass der Präsident der Vereinigten Staaten während einer zweistündigen Pressekonferenz beinahe einschlief, die Presse beschimpfte, das Völkerrecht missverstand und sich zum Retter des Nahen Ostens erklärte...