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"Überwachungsstaat": Neue Maßnahme zur Gesichtserkennung bei Ein- und Ausreise in die USA
Auch in Europa wird seit Oktober ein neues System zur Gesichtserkennung ausgerollt
Es gehe um den entschlossenen Kampf gegen terroristische Bedrohungen, erklärt ein neuer Antrag US-Einreisebehörden (CBP). Zusammen mit dem Department of Homeland Security (DHS) will man künftig alle Nicht-US-Bürger bei Ein- und Ausreise zum Zweck der Gesichtserkennung fotografieren.
Laut der Nachrichtenplattform Bloomberg hat man diesen Antrag bereits beim Bundesregister der Regierung eingebracht, um die Idee möglichst rasch umzusetzen. Auch der Kampf gegen Personen, die ihre genehmigte Aufenthaltsdauer überschreiten, soll damit vorangetrieben werden.
Datenbank der Gesichter
In dem Antrag wird detailliert beschrieben, dass die CBP "ein integriertes, automatisiertes Ein- und Ausreisedatensystem implementieren wird, um Aufzeichnungen, einschließlich biografischer Daten und biometrischer Daten, von Ausländern, die in die Vereinigten Staaten ein- und ausreisen, abzugleichen."
Reisende in die USA, müssen bereits einen Fingerabdruck-Check und ein Foto von den Behörden machen lassen. Neu ist der Abgleich mit anderen Fotos der betreffenden Personen, unter anderem bei der Ausreise. Diese Fotos würden "Galerien von Bildern ergeben, die mit Personen verknüpft sind, einschließlich Fotos, die von Grenzbeamten aufgenommen wurden, sowie aus Pässen oder anderen Reisedokumenten", so der Antrag.
Auch in Europa wird seit Oktober ein neues System zur Gesichtserkennung ausgerollt
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