Zwischen Eid und Gewissen – Soldaten gegen den Präsidenten
Chicago – In einem Land, das seine Soldaten gern als Helden feiert, ist Widerspruch ein Akt der Courage. Zwei ehemalige Angehörige der Illinois National Guard haben diese Grenze nun überschritten – und öffentlich erklärt, dass sie sich Donald Trumps Befehl widersetzen würden. Sie wollen nicht Teil jener Operation sein, die den Präsidenten immer tiefer in den Einsatz des Militärs gegen die eigene Bevölkerung führt. Beide, die lange in der Nationalgarde dienten, sprechen nun offen über ihr Gewissen – auch nachdem sie den Dienst quittiert haben.
„Es ist entmutigend, gezwungen zu werden, gegen die eigenen Nachbarn vorzugehen“, sagt Staff Sergeant Demi Palecek, eine Latina und Kandidatin für das Repräsentantenhaus im 13. Distrikt von Illinois. „Es fühlt sich illegal an. Dafür haben wir nicht unterschrieben.“
Palecek und ihr Kamerad, Captain Dylan Blaha, ebenfalls Kandidat für denselben Wahlkreis, sind keine Unruhestifter, keine Außenseiter. Beide haben gedient, beide kennen die Regeln des Systems, und doch haben sie beschlossen, nicht mehr zu schweigen. Ihre Stimme steht für eine wachsende Unruhe in den Reihen der Nationalgarde, seit das Weiße Haus 500 Soldatinnen und Soldaten – darunter auch Einheiten aus Illinois und Texas – unter Bundeskommando gestellt hat, um in Chicago sogenannte „Einwanderungseinrichtungen“ zu sichern. Blaha bringt die moralische Zerrissenheit auf den Punkt: „Ich habe mich verpflichtet, das amerikanische Volk zu verteidigen und die Verfassung zu schützen. Aber wenn jemand an der Macht ist, der aktiv unsere Rechte demontiert – Meinungsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit, Pressefreiheit – dann ist es verdammt schwer, heute noch Soldat zu sein.“
kaizen-blog.org
Chicago – In einem Land, das seine Soldaten gern als Helden feiert, ist Widerspruch ein Akt der Courage. Zwei ehemalige Angehörige der Illinois National Guard haben diese Grenze nun überschritten – und öffentlich erklärt, dass sie sich Donald Trumps Befehl widersetzen würden. Sie wollen nicht Teil jener Operation sein, die den Präsidenten immer tiefer in den Einsatz des Militärs gegen die eigene Bevölkerung führt. Beide, die lange in der Nationalgarde dienten, sprechen nun offen über ihr Gewissen – auch nachdem sie den Dienst quittiert haben.
„Es ist entmutigend, gezwungen zu werden, gegen die eigenen Nachbarn vorzugehen“, sagt Staff Sergeant Demi Palecek, eine Latina und Kandidatin für das Repräsentantenhaus im 13. Distrikt von Illinois. „Es fühlt sich illegal an. Dafür haben wir nicht unterschrieben.“
Palecek und ihr Kamerad, Captain Dylan Blaha, ebenfalls Kandidat für denselben Wahlkreis, sind keine Unruhestifter, keine Außenseiter. Beide haben gedient, beide kennen die Regeln des Systems, und doch haben sie beschlossen, nicht mehr zu schweigen. Ihre Stimme steht für eine wachsende Unruhe in den Reihen der Nationalgarde, seit das Weiße Haus 500 Soldatinnen und Soldaten – darunter auch Einheiten aus Illinois und Texas – unter Bundeskommando gestellt hat, um in Chicago sogenannte „Einwanderungseinrichtungen“ zu sichern. Blaha bringt die moralische Zerrissenheit auf den Punkt: „Ich habe mich verpflichtet, das amerikanische Volk zu verteidigen und die Verfassung zu schützen. Aber wenn jemand an der Macht ist, der aktiv unsere Rechte demontiert – Meinungsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit, Pressefreiheit – dann ist es verdammt schwer, heute noch Soldat zu sein.“
Zwischen Eid und Gewissen – Soldaten gegen den Präsidenten
In einem Land, das seine Soldaten gern als Helden feiert, ist Widerspruch ein Akt der Courage. Zwei ehemalige Angehörige der Illinois National Guard haben diese Grenze nun überschritten – und öffentlich erklärt, dass sie sich Donald Trumps Befehl widersetzen würden. Sie wollen nicht Teil jener...