Ein Anschlag im Herzen Washingtons – und ein Präsident, der das Feuer schürt
Washington war am Mittwochnachmittag voller Menschen, die sich auf das lange Thanksgiving-Wochenende vorbereiteten, als plötzlich Sirenen über die Straßen jagten, Rettungswagen quer durch gestoppte Kolonnen fuhren und ein Polizeihubschrauber über der National Mall kreiste. Nur wenige Minuten zuvor waren zwei Mitglieder der Nationalgarde aus West Virginia, die seit August im Auftrag des Präsidenten in der Hauptstadt patrouillieren, wenige Blocks vom Weißen Haus entfernt niedergeschossen worden. Alles geschah mitten in einem touristisch dicht besuchten Abschnitt nahe der Farragut-West-Station, dort, wo Uniformierte seit Monaten im Auftrag der Regierung Wache stehen. Was später als ein gezielter Angriff beschrieben wurde, traf die ohnehin überreizte Atmosphäre in Washington wie ein Blitzschlag.
Der Ablauf der Ereignisse war schnell, brutal und für jene, die ihn erlebten, kaum zu fassen. Nach Angaben der Polizei kam der Schütze, Rahmanullah Lakanwal aus einer Seitenstraße, hob sofort seine Waffe und eröffnete das Feuer auf die beiden Soldaten. Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich um einen Einzeltäter. Mindestens einer der Soldaten erwiderte das Feuer, bevor Kollegen aus der Umgebung und Beamte von Polizeidienststellen, dem Secret Service und der Metro Transit Police den Angreifer überwältigten. Der Täter selbst wurde angeschossen und überlebte, lebensgefährlich verletzt waren andere. Die beiden Guardsmen lagen blutend auf dem Bürgersteig, als Ersthelfer versuchten, sie zu stabilisieren. Ein Hubschrauber landete direkt auf der National Mall, nur wenige Hundert Meter vom Ort des Anschlags entfernt.
In den ersten Mitteilungen aus West Virginia hieß es sogar, die beiden Soldaten seien gestorben. Der Gouverneur veröffentlichte einen entsprechenden Post auf X – und ruderte zwanzig Minuten später zurück, mit der Erklärung, man erhalte „widersprüchliche Berichte“. Der Schaden war dennoch angerichtet. Aufgebrachte Kommentare, Spekulationen, Falschmeldungen: alles schoss sofort durch die Netzwerke. Später bestätigten Bürgermeisterin Muriel Bowser und FBI-Direktor Kash Patel öffentlich, dass beide Soldaten noch lebten, aber in kritischem Zustand lägen.
kaizen-blog.org
Washington war am Mittwochnachmittag voller Menschen, die sich auf das lange Thanksgiving-Wochenende vorbereiteten, als plötzlich Sirenen über die Straßen jagten, Rettungswagen quer durch gestoppte Kolonnen fuhren und ein Polizeihubschrauber über der National Mall kreiste. Nur wenige Minuten zuvor waren zwei Mitglieder der Nationalgarde aus West Virginia, die seit August im Auftrag des Präsidenten in der Hauptstadt patrouillieren, wenige Blocks vom Weißen Haus entfernt niedergeschossen worden. Alles geschah mitten in einem touristisch dicht besuchten Abschnitt nahe der Farragut-West-Station, dort, wo Uniformierte seit Monaten im Auftrag der Regierung Wache stehen. Was später als ein gezielter Angriff beschrieben wurde, traf die ohnehin überreizte Atmosphäre in Washington wie ein Blitzschlag.
Der Ablauf der Ereignisse war schnell, brutal und für jene, die ihn erlebten, kaum zu fassen. Nach Angaben der Polizei kam der Schütze, Rahmanullah Lakanwal aus einer Seitenstraße, hob sofort seine Waffe und eröffnete das Feuer auf die beiden Soldaten. Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich um einen Einzeltäter. Mindestens einer der Soldaten erwiderte das Feuer, bevor Kollegen aus der Umgebung und Beamte von Polizeidienststellen, dem Secret Service und der Metro Transit Police den Angreifer überwältigten. Der Täter selbst wurde angeschossen und überlebte, lebensgefährlich verletzt waren andere. Die beiden Guardsmen lagen blutend auf dem Bürgersteig, als Ersthelfer versuchten, sie zu stabilisieren. Ein Hubschrauber landete direkt auf der National Mall, nur wenige Hundert Meter vom Ort des Anschlags entfernt.
In den ersten Mitteilungen aus West Virginia hieß es sogar, die beiden Soldaten seien gestorben. Der Gouverneur veröffentlichte einen entsprechenden Post auf X – und ruderte zwanzig Minuten später zurück, mit der Erklärung, man erhalte „widersprüchliche Berichte“. Der Schaden war dennoch angerichtet. Aufgebrachte Kommentare, Spekulationen, Falschmeldungen: alles schoss sofort durch die Netzwerke. Später bestätigten Bürgermeisterin Muriel Bowser und FBI-Direktor Kash Patel öffentlich, dass beide Soldaten noch lebten, aber in kritischem Zustand lägen.
Ein Anschlag im Herzen Washingtons – und ein Präsident, der das Feuer schürt
Washington war am Mittwochnachmittag voller Menschen, die sich auf das lange Thanksgiving-Wochenende vorbereiteten, als plötzlich Sirenen über die Straßen jagten, Rettungswagen quer durch gestoppte Kolonnen fuhren und ein Polizeihubschrauber über der National Mall kreiste. Nur wenige Minuten...