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US-News

Ein ziviles Flugzeug als Tarnung – und die rote Linie des Kriegsrechts
Die erste tödliche Attacke der Vereinigten Staaten auf ein Boot, das die Regierung als Drogenschmugglerfahrzeug bezeichnete, begann nicht mit einem erkennbaren Militärflugzeug. Sie begann mit einer Maschine, die aussah wie ein ziviles Flugzeug. Weiß lackiert, ohne sichtbare Bewaffnung, ohne militärische Kennzeichnung. Die Munition befand sich nicht unter den Tragflächen, sondern verborgen im Rumpf. Elf Menschen starben im September bei diesem Angriff. Was seither öffentlich diskutiert wird, ist nicht nur die Frage nach dem Ziel, sondern nach der Art des Vorgehens – und nach einer Grenze, die das Kriegsrecht unmissverständlich zieht. Die Regierung unter Donald Trump rechtfertigt die Bootsangriffe mit der Behauptung, die Vereinigten Staaten befänden sich in einem bewaffneten Konflikt mit mutmaßlichen Drogenkartellen. In diesem Rahmen, so das Argument, seien tödliche Angriffe keine Tötungsdelikte, sondern rechtmäßige Kriegshandlungen. Doch selbst wenn man dieser weitreichenden Konstruktion folgt, bleibt ein Problem bestehen, das nicht auslegbar ist. Das Kriegsrecht verbietet Täuschung durch Vortäuschung zivilen Status, um den Gegner in falscher Sicherheit zu wiegen und dann anzugreifen. Dieses Verbot trägt einen klaren Namen: Heimtücke, im Völkerrecht als perfidy bezeichnet.

Rechtsexperten weisen darauf hin, dass genau dieser Tatbestand hier berührt wird. Das eingesetzte Flugzeug flog so tief, dass die Menschen auf dem Boot es sehen konnten. Überwachungsaufnahmen zufolge drehte das Boot nach Sichtkontakt ab und steuerte zurück Richtung Venezuela. Wer ein ziviles Flugzeug sieht, rechnet nicht mit einem Raketenangriff. Wenn genau dieser Eindruck bewusst erzeugt wurde, um Annäherung oder Verzicht auf Flucht zu erzwingen, liegt ein schwerer Verstoß gegen das Kriegsrecht vor. Ein ehemaliger hoher Militärjurist der Luftwaffe brachte es auf den Punkt: Wer seine militärische Identität verbirgt, um tödliche Gewalt auszuüben, überschreitet eine Linie, die selbst im Krieg gilt. Ein Kampfflugzeug darf kämpfen, ein ziviles Erscheinungsbild darf das nicht. Der Zweck der Regel ist eindeutig. Zivilität soll schützen, nicht zur Waffe werden. Besonders schwer wiegt, was nach dem ersten Einschlag geschah. Zwei Menschen überlebten die Explosion, klammerten sich an ein umgestürztes Wrackteil und winkten dem Flugzeug zu. Wenig später folgte ein weiterer Angriff, der auch sie tötete und das Wrack versenkte. Ob den Überlebenden überhaupt klar war, dass sie Ziel eines Raketenangriffs gewesen waren, ist unklar. Klar ist hingegen, dass das Kriegsrecht den Angriff auf Schiffbrüchige ausdrücklich verbietet.

 
Das Muster wiederholt sich und wiederholt sich .....Jonathan Ross, der ICE-Beamte, der Renee Good in Minneapolis erschoss, kommt aus einem streng christlichen Umfeld und unterstützt offen Donald Trump und MAGA. Seine Angehörigen bezeichnen ihn als pflichtbewussten Veteranen. Zu seiner Frau, einer US-Staatsbürgerin, wollten sie, auf unsere Nachfrage nur sagen, dass sie „schon länger hier“ sei – ohne Details

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Wie ein Stadtratsmitarbeiter von New York City beim Routinetermin verschwand
Er erschien, weil der Staat es verlangte. Rafael Andres Rubio Bohorquez, 53 Jahre alt, meldete sich ordnungsgemäß zu seinem Termin in Bethpage, Long Island – wie vorgeschrieben, ohne Verzögerung, ohne Widerstand. Stunden später war er in Haft. Festgenommen von ICE-Beamten, abgeführt aus einem öffentlichen Gebäude, ohne ersichtlichen neuen Vorwurf. Kein Haftbefehl, keine richterliche Anordnung, keine Erklärung vor Ort. Was zurückblieb, war ein leerer Stuhl im Büro des New Yorker Stadtrats – und eine schockierte Stadtspitze, die sich an die Öffentlichkeit wandte.

„Ein routinemäßiger Meldetermin geriet plötzlich völlig aus dem Ruder. Er wurde festgenommen und in ein Abschiebezentrum gebracht. Er ist Mitarbeiter des Stadtrats und hat alles richtig gemacht. Er ist zum Gericht gegangen, als man es von ihm verlangte. Ich möchte das klarstellen: Er besitzt eine gültige Aufenthaltserlaubnis und Arbeitserlaubnis in diesem Land – bis Oktober 2026.“

Rubio Bohorquez ist kein Unbekannter in der Verwaltung. Seit etwa einem Jahr arbeitet er als Datenanalyst beim City Council. Die Stadt führt gültige Papiere an: Aufenthaltserlaubnis, Arbeitserlaubnis – befristet, aber gültig bis Oktober 2026. Für Ratspräsidentin Julie Menin ist die Festnahme ein klarer Fall von Machtmissbrauch. Sie sprach von einem Übergriff durch Bundesbehörden, ohne Rechtsgrundlage, ohne Transparenz. Und mit einem Detail, das fast symbolisch wirkt: Die Telefonnummer der zuständigen ICE-Stelle funktionierte nicht. Die automatische Ansage erklärte trocken, die Nummer sei nicht vergeben, eine sache, die wir sehr häufig mittlerweile erleben.

 
Das Muster wiederholt sich und wiederholt sich .....Jonathan Ross, der ICE-Beamte, der Renee Good in Minneapolis erschoss, kommt aus einem streng christlichen Umfeld und unterstützt offen Donald Trump und MAGA. Seine Angehörigen bezeichnen ihn als pflichtbewussten Veteranen. Zu seiner Frau, einer US-Staatsbürgerin, wollten sie, auf unsere Nachfrage nur sagen, dass sie „schon länger hier“ sei – ohne Details

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Ein Passport Bro!
 
Bericht zu US-Angriff
„Kriegsverbrechen“ mit getarntem Flugzeug
Das US-Militär hat laut „New York Times“ („NYT“) beim ersten Angriff auf ein mutmaßliches Drogenschmugglerboot in der Karibik ein geheimes, als zivile Maschine getarntes Flugzeug eingesetzt, etwas, das Rechtsexperten als Kriegsverbrechen werten, so die Zeitung. Der Vorwurf taucht nicht zum ersten Mal auf.

Die Waffen seien zudem im Rumpf statt sichtbar unter den Flügeln transportiert worden, schrieb die „New York Times“ am Montag unter Berufung auf unterrichtete Personen. Auch hätten mehrere Beamte bestätigt, dass das Flugzeug nicht in klassischer Militärlackierung gehalten gewesen sei.

Zudem habe es keine militärische Kennzeichnung aufgewiesen. Zwar habe es seine militärische Identität per Funksignal übermittelt, mehrere Fachleute sagten jedoch gegenüber der „NYT“, dass das mutmaßliche Drogenschmugglerboot wohl keine entsprechende Ausrüstung gehabt habe, um ein solches zu empfangen.

 
Minneapolis ist mehr als eine Warnung – der Kampf um Demokratie hat längst Europa erreicht
Am Montag rücken Bundesbeamte in Minneapolis geschlossen nach vorn. Keine Gespräche, kein Zögern, nur Durchsetzung. In der ersten Reihe steht eine Frau. Sie hält ein Schild, macht das Peace-Zeichen Sie sagt nichts, sie greift niemanden an, sie bewegt sich nicht. Sekunden später wird sie hart zu Boden gestoßen. Ihr Körper prallt auf den Asphalt. Das Schild fällt. Genau so soll es aussehen.

Kurz darauf dasselbe Bild an anderer Stelle. Ein Anti-ICE-Demonstrant weigert sich zurückzugehen. Er bleibt stehen. Nicht aggressiv, nicht laut, einfach standhaft. Die Reaktion ist sofort körperlich. Er wird erfasst, nach hinten geschleudert, zu Boden gebracht. Kein Dialog, keine Verhältnismäßigkeit, nur Macht.

Das Entscheidende ist nicht, wer hier wen stößt. Entscheidend ist, was hier durchgesetzt wird. Stehenbleiben wird zur Grenzüberschreitung erklärt. Sichtbarer Protest wird zur Provokation, aber muss sein. Man muss sich dort hinbegeben um den Kampf um Demokratie aufrecht zu halten, zu dokumentieren. Genau das ist auch unsere Aufgabe, unser Geist, der nicht wegschaut. Man muss sich gegenseitig helfen, ganz besonders den Unschuldigen. Wer nicht weicht, wird entfernt. Nicht, weil er gefährlich ist, sondern weil er sichtbar bleibt. Genau darin liegt die Botschaft und die kennt keine Grenzen.

Was in Minneapolis geschieht, fühlt sich nicht mehr fremd an. Es trägt keinen Ort in sich, sondern eine Stimmung. Eine dieser stillen Verschiebungen, die man erst bemerkt, wenn sie schon geschehen ist. Menschen stehen da, weil sie glauben, stehen zu dürfen, stehen zu müssen. Der Staat geht weiter, weil er gelernt hat, nicht stehen zu bleiben. In diesem kurzen Augenblick, zwischen Körper und Bewegung, wird etwas entschieden, das später als selbstverständlich gilt. Man sagt dann, es habe keine Alternative gegeben. Aber genau hier, in diesem Moment, hätte sie existiert. Wer glaubt, dies betreffe nur Amerika, verkennt, wie ähnlich unsere Zweifel bereits klingen. Auch hier fragt man sich leise, ob das Stehenbleiben noch vorgesehen ist. Diese Logik kennt keine Grenzen.

 
Wenn Kontrolle verweigert wird: Rücktritte im US-Justizministerium nach tödlichem ICE-Schuss
Im US-Justizministerium ist es zu einer der schwersten internen Erschütterungen seit Monaten gekommen. Nach weiteren Recherchen sind mindestens vier führende Juristen der Strafrechtssektion innerhalb der Bürgerrechtsabteilung haben ihre Posten niedergelegt, weitere wollen noch in diesem Monat ihre Positionen aufgeben. Ihr Rücktritt ist ein offener Protest gegen die Entscheidung der zuständigen Behördenleitung, den tödlichen Schuss eines ICE-Beamten auf die Autofahrerin Renee Good in Minneapolis nicht strafrechtlich untersuchen zu lassen.

Betroffen ist ausgerechnet jene Einheit, die normalerweise bei tödlichen Polizeischüssen automatisch aktiv wird. Die Strafrechtssektion der Bürgerrechtsabteilung ist darauf spezialisiert zu prüfen, ob Beamte Gesetze gebrochen, interne Regeln missachtet, nicht deeskaliert oder tödliche Gewalt ohne rechtliche Grundlage eingesetzt haben. Dass sie in diesem Fall außen vor bleiben soll, markiert für die zurückgetretenen Juristen eine rote Linie. Zu den Abgängen zählen der Leiter der Sektion selbst sowie seine Stellvertreter – ein kollektiver Schritt, der im Justizministerium Seltenheitswert hat.

 
Liebe Grüße aus Minneapolis, wo wohl jeder seinen persönlichen Security hat ...

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Neurobrains, der hier ist besonders schwer für uns:
Mehrere ICE Terroristen zerren eine Autistin aus ihrem Auto, die gerade auf dem Weg zu ihrem Arzt war und versucht hat, sich ihren Weg durch einen Raid und die Protestanten zu bahnen. Die Stimmung ist aufgeheizt, es geht vor und zurück, erst soll sie wegfahren, dann kommt sie nicht weiter und dann schlägt ICE ihre Beifahrerscheibe ein und zerrt sie aus ihrem Wagen. Sie ruft noch "I am an autistic disabled person! I'm going to my doctor down there!", dann nehmen sie sie mit.
Wenn du fährst, erschießen sie dich. Wenn du nicht fährst, nehmen sie dich mit.

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ICE besteht aus Männern, die den Menschlichkeitstest nicht bestanden haben und diesem Land nichts Wertvolles zu bieten haben.
Erwachsene mit Anstand, Optionen und Möglichkeiten tun so einen Scheiß nicht

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