Unter Druck greift Trump zum Telefon – und suchte den Deal!
Der politische Schaden ist nicht mehr zu übersehen, als Donald Trump zum Hörer griff. Mitten in der aufgeheizten Haushaltsdebatte rief er den demokratischen Minderheitsführer im Senat an, einen seiner schärfsten Gegner, um einen drohenden Stillstand der Regierung abzuwenden. Auslöser war nicht Haushaltsdisziplin, sondern die Eskalation der Einwanderungseinsätze und der öffentliche Aufschrei nach tödlichen Schüssen durch Bundesbeamte in Minnesota. In dem Gespräch machte der Präsident deutlich, dass er einen Shutdown um jeden Preis vermeiden wolle. Die Antwort der Demokraten fiel ebenso klar aus: Ohne klare Grenzen für ICE gebe es keine Stimmen für weitere Mittel des Heimatschutzministeriums. Was folgte, war eine seltene Verschiebung der Machtachsen. Plötzlich lag die Initiative nicht mehr beim Weißen Haus, sondern bei einer Minderheit im Senat, die ihre wenigen Hebel konsequent nutzte.
Binnen Stunden verdichtete sich ein Kompromiss. Die Finanzierung des Heimatschutzes soll eingefroren, die übrigen Haushaltsgesetze vorangebracht werden. Parallel sollen Gespräche über neue Regeln für Bundesbeamte beginnen: Ausweispflicht, richterliche Anordnungen, verbindliche Vorgaben für den Einsatz von Gewalt. Forderungen, die zuvor als politisch chancenlos galten, wurden verhandlungsfähig. Im Hintergrund wuchs der Druck auch aus den eigenen Reihen. Selbst republikanische Abgeordnete warnten, die Einsätze seien außer Kontrolle geraten. Trump reagierte, schickte seinen Grenzkoordinator nach Minnesota und zog den besonders aggressiven Einsatzleiter ab. Der Deal ist fragil, das Misstrauen groß, die Abstimmung im Repräsentantenhaus unsicher. Doch eines ist neu: Auf dem Feld der Migrationspolitik musste der Präsident erstmals sichtbar zurückweichen. Die nächste Runde steht bereits bevor.
Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
Der politische Schaden ist nicht mehr zu übersehen, als Donald Trump zum Hörer griff. Mitten in der aufgeheizten Haushaltsdebatte rief er den demokratischen Minderheitsführer im Senat an, einen seiner schärfsten Gegner, um einen drohenden Stillstand der Regierung abzuwenden. Auslöser war nicht Haushaltsdisziplin, sondern die Eskalation der Einwanderungseinsätze und der öffentliche Aufschrei nach tödlichen Schüssen durch Bundesbeamte in Minnesota. In dem Gespräch machte der Präsident deutlich, dass er einen Shutdown um jeden Preis vermeiden wolle. Die Antwort der Demokraten fiel ebenso klar aus: Ohne klare Grenzen für ICE gebe es keine Stimmen für weitere Mittel des Heimatschutzministeriums. Was folgte, war eine seltene Verschiebung der Machtachsen. Plötzlich lag die Initiative nicht mehr beim Weißen Haus, sondern bei einer Minderheit im Senat, die ihre wenigen Hebel konsequent nutzte.
Binnen Stunden verdichtete sich ein Kompromiss. Die Finanzierung des Heimatschutzes soll eingefroren, die übrigen Haushaltsgesetze vorangebracht werden. Parallel sollen Gespräche über neue Regeln für Bundesbeamte beginnen: Ausweispflicht, richterliche Anordnungen, verbindliche Vorgaben für den Einsatz von Gewalt. Forderungen, die zuvor als politisch chancenlos galten, wurden verhandlungsfähig. Im Hintergrund wuchs der Druck auch aus den eigenen Reihen. Selbst republikanische Abgeordnete warnten, die Einsätze seien außer Kontrolle geraten. Trump reagierte, schickte seinen Grenzkoordinator nach Minnesota und zog den besonders aggressiven Einsatzleiter ab. Der Deal ist fragil, das Misstrauen groß, die Abstimmung im Repräsentantenhaus unsicher. Doch eines ist neu: Auf dem Feld der Migrationspolitik musste der Präsident erstmals sichtbar zurückweichen. Die nächste Runde steht bereits bevor.
Anhänge
Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.