Trump Pressekonferenz: Journalist soll in das Gefängnis – Bis 20 Uhr. Dann jede Brücke. Jedes Kraftwerk. Alles.
Trump stand am Montag vor der Presse und sagte, bis Mitternacht des nächsten Tages werde jede Brücke in Iran zerstört sein. Kraftwerke würden brennen, explodieren, nie wieder benutzt werden. Er habe einen Plan. Die Stärke des Militärs mache es möglich. Vier Stunden reichten dafür. Die Frist läuft um 20 Uhr Ortszeit Washington ab.
Auf die Frage, ob zivile Ziele ausgeschlossen seien, antwortete Trump nicht.
Auf die Frage, ob er Kriegsverbrechen begehe, sagte er, das besorge ihn überhaupt nicht. Er hoffe, es nicht tun zu müssen.
UN-Generalsekretär António Guterres ließ durch seinen Sprecher Stephane Dujarric ausrichten, Angriffe auf zivile Infrastruktur seien nach internationalem Recht verboten, selbst wenn einzelne Anlagen als militärische Ziele eingestuft werden könnten – solange das Risiko für die Zivilbevölkerung unverhältnismäßig sei. Ob solche Angriffe Kriegsverbrechen darstellten, müsse ein Gericht entscheiden.
Trump fragte weiter niemanden.
Er behauptete auch, iranische Zivilisten hätten amerikanischen Geheimdiensten über Abhörmaßnahmen mitgeteilt, sie sollten weiterbomben. Bitte, kommt zurück, kommt zurück – so hätten sie es formuliert. Trump sagte, das seien Menschen, die dort leben, wo die Bomben fallen.
Viele in Teheran nehmen seit Wochen Schlaftabletten, um durch die Nächte zu kommen. Sie bitten die Welt, den Krieg zu stoppen.
Beide Aussagen existieren gleichzeitig. Trump entschied, welche er glaubt.
Die Pressekonferenz hatte Trump damit begonnen, die Rettung zweier abgeschossener amerikanischer Besatzungsmitglieder zu beschreiben. Das F-15E-Kampfflugzeug war von einer schultergestützten Wärmerakete getroffen worden, die in ein Triebwerk gesogen wurde. Der Waffenoffizier, schwer blutend, kletterte durch Berggelände, hielt sich versteckt und aktivierte schließlich seinen Notsender. Die erste Nachricht, die er sendete: Gott ist gut. 155 Flugzeuge waren an der Rettung beteiligt, darunter vier Bomber, 64 Kampfjets, 48 Tankflugzeuge und 13 Rettungsflugzeuge. Ein Großteil der Operation war Täuschungsmanöver, um die Iraner in die falsche Richtung zu schicken.
General Dan Caine, Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs, bestätigte, dass ein A-10-Thunderbolt-Flugzeug während der Rettungsaktion von iranischen Kräften getroffen wurde, während es den abgeschossenen Piloten schützte. Der Pilot kämpfte weiter, erfüllte seinen Auftrag, flog nach dem Treffer in ein befreundetes Land und entschied dort, auszusteigen. Er wurde sicher geborgen.
Trump stand am Montag vor der Presse und sagte, bis Mitternacht des nächsten Tages werde jede Brücke in Iran zerstört sein. Kraftwerke würden brennen, explodieren, nie wieder benutzt werden. Er habe einen Plan. Die Stärke des Militärs mache es möglich. Vier Stunden reichten dafür. Die Frist...
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