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US-News

Zwei Jugendliche bei Schusswechsel in den USA getötet
Laut Polizei wurden fünf Personen verletzt. Es handelt sich um die bereits 98. Massenschießerei in den USA in diesem Jahr

Winston-Salem (North Carolina) – Schon wieder Tote bei Schusswaffen-Gewalt in den USA. Bei einem Schusswechsel in einem Park in Winston-Salem wurden zwei Jugendliche getötet und fünf weitere verletzt. Die Polizei in dem Ort im US-Staat North Carolina teilte mit, dass sich Montagfrüh (Ortszeit) eine geplante Auseinandersetzung unter jungen Menschen zu einer Schießerei entwickelt habe. Insgesamt seien sieben Personen von Kugeln getroffen worden. Die beiden Todesopfer sind ein 17-Jähriger und ein 16-Jähriger.

Das teilte Polizeichef William H. Penn Jr. bei einer Pressekonferenz Montagnachmittag mit. Fünf weitere Jugendliche im Alter zwischen 14 und 19 Jahren wurden demnach verletzt, einige von ihnen schwer. Hinweise deuten laut Polizei darauf hin, dass einige der Verletzten möglicherweise ebenfalls an der Schießerei beteiligt waren. Als Einsatzkräfte eintrafen, seien mehrere Menschen vom Tatort geflüchtet. Festnahmen gab es zunächst nicht.

Nahe mehrerer Schulen
Der Vorfall ereignete sich in einem Park in der Nähe mehrerer Schulen. Die Schüsse seien jedoch auf das Parkgelände begrenzt gewesen, die Schulen in der Nähe seien nicht direkt betroffen gewesen, teilte die Polizei im Anschluss mit.

 
Trunkenheit, Panik, Paranoia: FBI-Direktor Patel klagt gegen "Atlantic"-Reportage
Der mächtigste Polizist der USA verliert den Rückhalt und klagt auf 250 Millionen Dollar gegen das renommierte US-Magazin. Über eine juristische Taktik, die längst zur Waffe geworden ist

Wer hin und wieder fernsieht, durch YouTube oder die sozialen Netzwerke scrollt, kennt Kash Patel. Nicht aus einer Pressekonferenz, auf der der Direktor des FBI einen Fahndungserfolg verkündet hätte, sondern aus einem Video: der Chef der US-amerikanischen Bundespolizei in der Umkleidekabine der Eishockey-Olympiasieger; brüllend, auf einen Tisch schlagend, Bier in sich hinein kippend. Dass US-Präsident Donald Trump den 46-Jährigen daraufhin persönlich anrief, um sein Missfallen auszudrücken, berichtet nun auch das Magazin The Atlantic.

Die Reportage von Sarah Fitzpatrick liefert weit mehr als diese eine Szene. Paranoia, regelmäßige Partynächte und öffentliche Trunkenheit sollen beim FBI-Chef zum Alltag gehören, so schildern es rund zwei Dutzend aktuelle und ehemalige Regierungsbeamte, die anonym zitiert werden. Patel selbst kommt in dem Text auch zu Wort: "Druckt es ab, alles falsch! Wir sehen uns vor Gericht – bringt euer Scheckbuch mit." Tatsächlich reichte er Verleumdungsklage gegen das Magazin ein und fordert nun sagenhafte 250 Millionen Dollar Schadenersatz. Bekommen wird er ihn kaum. Doch darum geht es auch nicht.

Kreuzzug gegen die Medien
Medienjuristen haben für Klagen dieser Sorte einen eigenen Begriff: Strategic Lawsuits Against Public Participation, kurz „SLAPP". Strategische Klagen gegen öffentliche Beteiligung – "einschüchternde Klage" trifft es wohl am besten. Das Prinzip: Nicht das Urteil ist das Ziel, sondern der Prozess selbst. Anwaltskosten, Aktenberge und die Aussicht auf jahrelange Verfahren sollen Kritiker und Redaktionen mürbe machen und andere Medien abschrecken.

 
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