Gegen Trumps Willen: Der heimliche Boom der Windkraft in den USA
Die amerikanischen Techkonzerne brauchen Unmengen an zusätzlicher Energie. Öl und Gas dominieren die Schlagzeilen. Doch Europas Hersteller profitieren vom unerwarteten Aufschwung einer anderen Branche. Neben dem Know-How haben die Europäer hier noch einen zweiten großen Vorteil.
Welches Land baut die meisten Windkraftanlagen? Erraten, es ist China. Und die meisten Solaranlagen? Schon wieder China. So weit, so langweilig. Aber die europäischen Windkrafthersteller (die hiesige Solarindustrie ist ja ohnedies schon weitgehend tot) haben davon herzlich wenig. Peking baut sich die Kraftwerke für seinen Erneuerbaren-Boom selbst, Europas Anbieter müssen draußen bleiben. Doch sie haben einen überraschenden Ersatz gefunden.
Niemand spreche gerne laut darüber, aber die allermeisten Windkraftanlagen verkaufe die Branche gerade in den USA, erzählen mehrere Produzenten bei ihrer Branchenmesse WindEurope in Madrid. Aber hat der erklärte Windkraftgegner Donald Trump der Technologie in Amerika nicht gerade erst den Kampf angesagt, Steuererleichterungen gestrichen und Total Energies jüngst sogar eine Milliarde US-Dollar bezahlt, damit sich der Konzern aus Offshore-Windprojekten zurückzieht? Alles richtig. Dennoch seien „die USA neben China der mit Abstand größte Markt für Onshore-Windkraft der Welt“, sagt Sulai Fahimi, Manager beim Windkrafthersteller Vestas zur „Presse“. Zwischen dem, was die Regierung in Washington sage, und dem, was in der Wirtschaft wirklich passiere, herrsche eine merkliche Diskrepanz. Und das hat handfeste Gründe.
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Die amerikanischen Techkonzerne brauchen Unmengen an zusätzlicher Energie. Öl und Gas dominieren die Schlagzeilen. Doch Europas Hersteller profitieren vom unerwarteten Aufschwung einer anderen Branche. Neben dem Know-How haben die Europäer hier noch einen zweiten großen Vorteil.
Welches Land baut die meisten Windkraftanlagen? Erraten, es ist China. Und die meisten Solaranlagen? Schon wieder China. So weit, so langweilig. Aber die europäischen Windkrafthersteller (die hiesige Solarindustrie ist ja ohnedies schon weitgehend tot) haben davon herzlich wenig. Peking baut sich die Kraftwerke für seinen Erneuerbaren-Boom selbst, Europas Anbieter müssen draußen bleiben. Doch sie haben einen überraschenden Ersatz gefunden.
Niemand spreche gerne laut darüber, aber die allermeisten Windkraftanlagen verkaufe die Branche gerade in den USA, erzählen mehrere Produzenten bei ihrer Branchenmesse WindEurope in Madrid. Aber hat der erklärte Windkraftgegner Donald Trump der Technologie in Amerika nicht gerade erst den Kampf angesagt, Steuererleichterungen gestrichen und Total Energies jüngst sogar eine Milliarde US-Dollar bezahlt, damit sich der Konzern aus Offshore-Windprojekten zurückzieht? Alles richtig. Dennoch seien „die USA neben China der mit Abstand größte Markt für Onshore-Windkraft der Welt“, sagt Sulai Fahimi, Manager beim Windkrafthersteller Vestas zur „Presse“. Zwischen dem, was die Regierung in Washington sage, und dem, was in der Wirtschaft wirklich passiere, herrsche eine merkliche Diskrepanz. Und das hat handfeste Gründe.
Gegen Trumps Willen: Der heimliche Boom der Windkraft in den USA
Die amerikanischen Techkonzerne brauchen Unmengen an zusätzlicher Energie. Öl und Gas dominieren die Schlagzeilen. Doch Europas Hersteller profitieren vom unerwarteten Aufschwung einer anderen...