159 Schiffe, die es nie gab. Versenkt von einem Präsidenten, der nicht mehr weiß, welches Land er meint, und die Ukraine für besiegt erklärt
Donald Trump erklärt die Ukraine für militärisch besiegt und liefert als Beweis 159 versunkene Schiffe. Dieselbe Zahl, die er Tage zuvor schon einmal benutzt hat. Damals galt sie dem Iran. Jetzt wandert sie von einem Krieg in den nächsten, als wäre die Welt eine Schublade voller austauschbarer Feinde. Trump steht vor den Mikrofonen und sagt, die Ukraine sei militärisch besiegt. Man wisse das nur nicht, wenn man die „Fake News“ lese. Sie hätten 159 Schiffe gehabt. Alle 159 lägen jetzt unter Wasser. Alle Flugzeuge seien abgeschossen. So sieht das aus, sagt er, wenn ein Land verloren hat.
Das Problem an diesem Satz ist nicht die politische Richtung. Das Problem ist, dass die Ukraine nie 159 Kriegsschiffe besessen hat. Niemals. Das Land hat einen kleinen Schwarzmeer-Bestand, der seit 2014 ohnehin reduziert ist. 159 Schiffe wären eine Marine, von der die Ukraine nicht einmal träumen würde.
Die Zahl gehört woandershin. Trump hat sie selbst in den Tagen davor benutzt – im Zusammenhang mit dem Iran. Damals erklärte er, die US-Marine habe 159 iranische Schiffe in der Straße von Hormus zerstört. Jetzt versenkt er dieselben Schiffe ein zweites Mal, nur eben unter falscher Flagge.
Es ist nicht das erste Mal, dass ein Präsident lügt. Aber es ist das erste Mal, dass ein Präsident nicht mehr weiß, wem er gerade welche Lüge zuordnet. Man muss sich das vorstellen. Ein Mann, der die mächtigste Armee der Welt befehligt, steht vor Journalisten und Verbündeten und verwechselt zwei Kriege miteinander. Nicht in einer Nebenbemerkung. Nicht in einem privaten Telefonat. Sondern in einer offiziellen Stellungnahme, in der er erklärt, wie der Krieg in der Ukraine angeblich zu Ende gegangen sei. Mit Argumenten, die zu einem ganz anderen Land gehören.
Trump sagt im selben Atemzug, der Krieg in der Ukraine und die Auseinandersetzung mit dem Iran könnten „ungefähr im selben Zeitraum“ enden. Welcher zuerst, das wisse er nicht. Vielleicht hätten sie ähnliche Fristen. Es klingt, als spräche er über zwei Lieferungen, die er bestellt hat und auf die er wartet. Nicht über Länder. Nicht über Menschen. Nicht über Tote.
Am selben Tag hatte Trump anderthalb Stunden mit Wladimir Putin telefoniert. Das Gespräch sei in „freundlichem und geschäftlichem Format“ verlaufen, sagte der russische Präsidentenberater Juri Uschakow. Putin habe sich bereit erklärt, einen Waffenstillstand für den 9. Mai zu verkünden, den Tag des sowjetischen Sieges über Hitler. Trump nennt es eine „kleine Waffenruhe“. Er glaubt, Putin sei für einen Deal offen, doch „manche Leute“ hätten es ihm schwer gemacht. Welche Leute, sagt Trump nicht. In früheren Aussagen hatte er Selenskyj als das Haupthindernis bezeichnet.
kaizen-blog.org
Wo sind die Trump-Liebhaber, die auf Biden hingedroschen haben? Nicht, dass dieses weltgrößte A....loch auch noch woke wird

Donald Trump erklärt die Ukraine für militärisch besiegt und liefert als Beweis 159 versunkene Schiffe. Dieselbe Zahl, die er Tage zuvor schon einmal benutzt hat. Damals galt sie dem Iran. Jetzt wandert sie von einem Krieg in den nächsten, als wäre die Welt eine Schublade voller austauschbarer Feinde. Trump steht vor den Mikrofonen und sagt, die Ukraine sei militärisch besiegt. Man wisse das nur nicht, wenn man die „Fake News“ lese. Sie hätten 159 Schiffe gehabt. Alle 159 lägen jetzt unter Wasser. Alle Flugzeuge seien abgeschossen. So sieht das aus, sagt er, wenn ein Land verloren hat.
Das Problem an diesem Satz ist nicht die politische Richtung. Das Problem ist, dass die Ukraine nie 159 Kriegsschiffe besessen hat. Niemals. Das Land hat einen kleinen Schwarzmeer-Bestand, der seit 2014 ohnehin reduziert ist. 159 Schiffe wären eine Marine, von der die Ukraine nicht einmal träumen würde.
Die Zahl gehört woandershin. Trump hat sie selbst in den Tagen davor benutzt – im Zusammenhang mit dem Iran. Damals erklärte er, die US-Marine habe 159 iranische Schiffe in der Straße von Hormus zerstört. Jetzt versenkt er dieselben Schiffe ein zweites Mal, nur eben unter falscher Flagge.
Es ist nicht das erste Mal, dass ein Präsident lügt. Aber es ist das erste Mal, dass ein Präsident nicht mehr weiß, wem er gerade welche Lüge zuordnet. Man muss sich das vorstellen. Ein Mann, der die mächtigste Armee der Welt befehligt, steht vor Journalisten und Verbündeten und verwechselt zwei Kriege miteinander. Nicht in einer Nebenbemerkung. Nicht in einem privaten Telefonat. Sondern in einer offiziellen Stellungnahme, in der er erklärt, wie der Krieg in der Ukraine angeblich zu Ende gegangen sei. Mit Argumenten, die zu einem ganz anderen Land gehören.
Trump sagt im selben Atemzug, der Krieg in der Ukraine und die Auseinandersetzung mit dem Iran könnten „ungefähr im selben Zeitraum“ enden. Welcher zuerst, das wisse er nicht. Vielleicht hätten sie ähnliche Fristen. Es klingt, als spräche er über zwei Lieferungen, die er bestellt hat und auf die er wartet. Nicht über Länder. Nicht über Menschen. Nicht über Tote.
Am selben Tag hatte Trump anderthalb Stunden mit Wladimir Putin telefoniert. Das Gespräch sei in „freundlichem und geschäftlichem Format“ verlaufen, sagte der russische Präsidentenberater Juri Uschakow. Putin habe sich bereit erklärt, einen Waffenstillstand für den 9. Mai zu verkünden, den Tag des sowjetischen Sieges über Hitler. Trump nennt es eine „kleine Waffenruhe“. Er glaubt, Putin sei für einen Deal offen, doch „manche Leute“ hätten es ihm schwer gemacht. Welche Leute, sagt Trump nicht. In früheren Aussagen hatte er Selenskyj als das Haupthindernis bezeichnet.
159 Schiffe, die es nie gab. Versenkt von einem Präsidenten, der nicht mehr weiß, welches Land er meint, und die Ukraine für besiegt erklärt
Donald Trump erklärt die Ukraine für militärisch besiegt und liefert als Beweis 159 versunkene Schiffe. Dieselbe Zahl, die er Tage zuvor schon einmal benutzt hat.
Wo sind die Trump-Liebhaber, die auf Biden hingedroschen haben? Nicht, dass dieses weltgrößte A....loch auch noch woke wird
