Eine Milliarde Dollar für die Sicherheit – und ein Ballsaal, den niemand bestellt hat
Chuck Grassley, republikanischer Senator aus Iowa und Vorsitzender des Justizausschusses im Senat, hat in der Nacht auf Dienstag ein Finanzierungspaket über eine Milliarde Dollar vorgelegt. Es soll Sicherheitsmaßnahmen rund um das Weiße Haus abdecken, die im Zusammenhang mit dem sogenannten East Wing Modernization Project stehen – so der offizielle Name der Trump-Administration für das Vorhaben, den Ostflügel des Weißen Hauses neu zu bauen. Der Gesetzestext ist in einem Punkt unmissverständlich: Das Geld darf ausdrücklich nicht für nicht sicherheitsrelevante Elemente des Projekts verwendet werden. Gemeint ist damit der geplante Ballsaal. Grassleys Sprecherin Clare Slattery sagte dazu, dieses Gesetz finanziere keinen Ballsaal, es stelle Mittel für Verbesserungen des Secret Service bereit, damit alle Präsidenten, ihre Familien und Mitarbeiter angemessen geschützt seien.
Das Weiße Haus sieht das anders. Sprecher Davis Ingle erklärte, die Gesetzgebung würde, wenn sie in Kraft trete, das gesamte Projekt abdecken – Ballsaal eingeschlossen. Zwei Seiten, ein Text, zwei vollkommen verschiedene Lesarten. Man könnte es Interpretationsspielraum nennen, wenn es nicht eine Milliarde Dollar Steuergelder wären, über die hier gesprochen wird.
Trump hatte den Ostflügel des Weißen Hauses im vergangenen Jahr abreißen lassen, um Platz für ein rund 90.000 Quadratmeter großes Neubauprojekt zu schaffen. Der darin enthaltene Ballsaal soll nach Angaben der Administration etwa 400 Millionen Dollar kosten, finanziert angeblich ausschließlich durch private Spender und nicht durch Steuergelder. Nun soll eine Milliarde Dollar aus dem Bundeshaushalt die Sicherheit rund um dieses Gebäude gewährleisten, das zum Zeitpunkt dieser Debatte noch nicht einmal fertig gebaut ist. Fotos der vergangenen Woche zeigen Bauarbeiter, die bereits eine Betonstruktur mit freiliegenden Stahlträgern errichtet haben.
kaizen-blog.org
Chuck Grassley, republikanischer Senator aus Iowa und Vorsitzender des Justizausschusses im Senat, hat in der Nacht auf Dienstag ein Finanzierungspaket über eine Milliarde Dollar vorgelegt. Es soll Sicherheitsmaßnahmen rund um das Weiße Haus abdecken, die im Zusammenhang mit dem sogenannten East Wing Modernization Project stehen – so der offizielle Name der Trump-Administration für das Vorhaben, den Ostflügel des Weißen Hauses neu zu bauen. Der Gesetzestext ist in einem Punkt unmissverständlich: Das Geld darf ausdrücklich nicht für nicht sicherheitsrelevante Elemente des Projekts verwendet werden. Gemeint ist damit der geplante Ballsaal. Grassleys Sprecherin Clare Slattery sagte dazu, dieses Gesetz finanziere keinen Ballsaal, es stelle Mittel für Verbesserungen des Secret Service bereit, damit alle Präsidenten, ihre Familien und Mitarbeiter angemessen geschützt seien.
Das Weiße Haus sieht das anders. Sprecher Davis Ingle erklärte, die Gesetzgebung würde, wenn sie in Kraft trete, das gesamte Projekt abdecken – Ballsaal eingeschlossen. Zwei Seiten, ein Text, zwei vollkommen verschiedene Lesarten. Man könnte es Interpretationsspielraum nennen, wenn es nicht eine Milliarde Dollar Steuergelder wären, über die hier gesprochen wird.
Trump hatte den Ostflügel des Weißen Hauses im vergangenen Jahr abreißen lassen, um Platz für ein rund 90.000 Quadratmeter großes Neubauprojekt zu schaffen. Der darin enthaltene Ballsaal soll nach Angaben der Administration etwa 400 Millionen Dollar kosten, finanziert angeblich ausschließlich durch private Spender und nicht durch Steuergelder. Nun soll eine Milliarde Dollar aus dem Bundeshaushalt die Sicherheit rund um dieses Gebäude gewährleisten, das zum Zeitpunkt dieser Debatte noch nicht einmal fertig gebaut ist. Fotos der vergangenen Woche zeigen Bauarbeiter, die bereits eine Betonstruktur mit freiliegenden Stahlträgern errichtet haben.
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Eine Milliarde Dollar für die Sicherheit - und ein Ballsaal, den niemand bestellt hat
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