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US-News

Die Trump-Chronologie: DER STANDARD dokumentiert den Umbau der USA
Strafzölle, Massenentlassungen, Kriege, Drohungen und Angriffe auf die eigene Justiz: Präsident Donald Trump verändert in seiner zweiten Amtszeit die USA radikal. Ein Überblick

Am 20. Jänner 2025 wurde Donald Trump zum zweiten Mal als US-Präsident angelobt. DER STANDARD sammelt in diesem Artikel die wichtigsten Entscheidungen, Ankündigungen, Aussagen und Vorfälle der US-Regierung. Ein chronologischer Überblick.

Mai 2026
8. Mai: Obwohl der US-Präsident sagt, die Waffenruhe ist weiter in Kraft, beschießen sich die USA und der Iran in der Straße von Hormus gegenseitig. Das US-Handelsgericht erklärt Trumps weltweite Zölle für unzulässig.
7. Mai: Die USA haben inmitten der brüchigen Waffenruhe Angriffe auf Ziele im Iran gestartet. Zudem wurden neue Sanktionen gegen einen Militärkonzern in Kuba verhängt.
6. Mai: Die US-Regierung richtet ihre Anti-Terror-Strategie neu auf Drogenkartelle und die "radikale Linke" aus. US-Handelsminister Howard Lutnick sagte, er habe sich nach 2005 geschworen, sich "nie wieder in einem Raum" mit Epstein aufhalten zu wollen. Ein Besuch auf dessen Privatinsel 2012 steht im Widerspruch dazu.
5. Mai: Die US-Einwanderungsbehörde ICE wollte auf Basis eines Handelsgesetzes von 1930 die Standortdaten eines Kanadiers von Google erhalten.
2. Mai: Trump will 25 Prozent Zoll auf Autos und Lkws aus der EU. Ein US-Gericht stoppt den Versand von Abtreibungspillen.
1. Mai: 60 Tage nach dem Kriegsbeginn der USA gegen den Iran hat Trump entgegen der US-Verfassung noch keine Zustimmung des Kongresses eingeholt.

April 2026
30. April: Nach Kritik von Deutschlands Kanzler Friedrich Merz droht Trump mit dem Abzug von tausenden US-Soldaten aus Deutschland.
29. April: In US-Reisepässen soll demnächst im Rahmen einer Sonderserie ein Abbild von Trump ausgegeben werden.
28. April: Trump fordert die Entlassung des Late-Night-Moderators Jimmy Kimmels wegen eines vermeintlichen "Aufrufs zur Gewalt". Zudem feuert er sämtliche 24 Mitglieder des National Science Board.
27. April: Trump will die umstrittene Grenzschutzbehörde ICE in NICE umbenennen.
26. April: Beim Korrespondentendinner in Washington entging US-Präsident Trump einem Schusswaffenangriff.
25. April: Bei einem US-Angriff auf ein mutmaßliches Drogenboot im Ostpazifik wurden zwei Personen getötet.
24. April: Die USA denken laut über einen Nato-Ausschluss Spaniens nach. Zudem verschärft die Trump-Regierung die Todesstrafe und erlaubt nun Erschießungskommandos.
23. April: Der für die US-Marine zuständige Staatssekretär John Phelan verlässt inmitten der Seeblockade in der Straße von Hormus die US-Regierung. Der einstige Trump-Unterstützer und ehemalige Fox-News-Moderator Tucker Carlson bricht wegen des Irankriegs mit dem US-Präsidenten und wirft diesem "großen Verrat" vor.
22. April: Ein vom republikanisch regierten US-Staat Texas erlassenes Gesetz, das Schulen zum Aufhängen der Zehn Gebote in Klassenzimmern verpflichtet, sei rechtens, urteilte ein Berufungsgericht. Das US-Verteidigungsministerium schafft mit Verweis auf religiöse Gründe die verpflichtende Grippeschutzimpfung für Soldaten ab. Die Ukraine will offenbar einen Teil der Ukraine als Donnyland umbenennen, damit man über die Eitelkeit des US-Präsidenten mehr Unterstützung erhalte.
21. April: Trump hat die Waffenruhe mit dem Iran so lange verlängert, bis ein "Vorschlag vorgelegt und die Gespräche auf die eine oder andere Weise abgeschlossen sind".
20. April: Berater von Donald Trump hielten diesen offenbar von einer Krisensitzung fern.
19. April: Das Weiße Haus postete ein Bild von Trump mit dem Zusatz "No More Mr. Nice Guy".
18. April: Der Iran erklärte die Straße von Hormus wieder für gesperrt solange die US-Blockade aufrecht bleibt. Trump kündigte "viele sehr interessante Dokumente" zu UFOs und außerirdischem Leben an.
17. April: Pete Hegseth hat im Rahmen eines Gottesdienstes im Verteidigungsministerium einen erfundenen Bibelvers aus dem Film "Pulp Fiction" zitiert. Trump erklärte die Straße von Hormus für geöffnet, die US-Blockade gegen iranische Schiffe bleibe aber aufrecht. Der Interimschef der US-Einwanderungsbehörde ICE gibt seinen Posten auf.
16. April: US-Verteidigungsminister Pete Hegseth vergleicht Medien mit den Feinden Jesu. Das US-Militär tötete erneut mutmaßliche Drogenschmuggler im Pazifik.
15. April: Der US-Präsident kündigte "zwei erstaunliche Tage" an. Im Pazifik hat das US-Militär vier mutmaßliche Drogenschmuggler getötet. Zudem will die US-Regierung Urteile gegen mehrere Angreifer auf das US-Kapitol am 6. Jänner 2021 aufheben lassen.
14. April: Trump postet ein KI-Bild von sich, das ihn selbst als Jesus darstellt. Nach Kritik löschte er es wieder.

 
Lebenslange Haft für Brandanschlag auf Juden in USA
Ein Mann, der im Juni des vergangenen Jahres mit einem Brandsatz eine jüdische Demonstration in Boulder im US-Bundesstaat Colorado angegriffen hatte, ist laut einem Medienbericht von einem US-Gericht zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden.

Die vorsitzende Richterin am Bezirksgericht von Boulder, Nancy Salomone, verhängte die Haftstrafe gegen den 45-jährigen Ägypter Mohamed Sabry S. ohne Möglichkeit auf vorzeitige Entlassung, wie die „Denver Post“ gestern (Ortszeit) berichtete.

S. war in einer Reihe von Anklagepunkten geständig gewesen, darunter Mord. Der Täter ist außerdem vor einem Bundesgericht wegen Hassverbrechen angeklagt. Sollte er verurteilt werden, droht ihm die Todesstrafe. Richterin Salomone fügte der Haftstrafe des Täters mehr als 2.000 Jahre hinzu, die akkumulierte Höchststrafe, die für jedes der Verbrechen, für die er verurteilt wurde, zulässig ist.

Brandsätze auf Menschen geschleudert
S. hatte im Juni des vergangenen Jahres in Boulder nordwestlich von Denver Brandsätze auf Menschen geschleudert, die für die Freilassung israelischer Geiseln aus der Gewalt der radikalislamischen Terrororganisation Hamas im Gazastreifen demonstrierten. Er hatte auch einen selbst gebauten Flammenwerfer bei sich. Eine 82-Jährige starb infolge des Angriffs an ihren Verletzungen.

Das US-Visum des Täters war seit mehr als zwei Jahren abgelaufen, nach Angaben der US-Regierung hielt er sich „illegal“ in den USA auf. Er hatte jedoch im September 2022 einen Asylantrag gestellt.

 
Komisch, ein pädophiler namens Epstein, der massenhaft Kinder missbraucht hat, kam mit einer Bewährung bzw. Freigang davon.

Willkommen im Westen, wo die Elite machen kann, was sie will und normale Menschen für deutlich kleinere Delikte ein Leben lang hinter Gitter müssen
 
Komisch, ein pädophiler namens Epstein, der massenhaft Kinder missbraucht hat, kam mit einer Bewährung bzw. Freigang davon.
Gerechtigkeit ist in solchen Fällen leider oft eine Frage des Preisschilds. Der Fall Epstein ist das ultimative Denkmal für die Korruption der Elite. Wenn Bewährung zum Freifahrtschein für Monster wird, hat die Justiz ihren moralischen Kompass komplett verloren.
Willkommen im Westen, wo die Elite machen kann, was sie will und normale Menschen für deutlich kleinere Delikte ein Leben lang hinter Gitter müssen
Interessant, du nimmst das schlimmste Beispiel des Westens (Epstein), um ein ganzes System zu verteufeln, nimmst aber gleichzeitig die schlimmsten autoritären Züge der Türkei (Verhaftung von Kritikern) als Gerechtigkeit in Schutz. Dass ein Attentäter in den USA für einen Brandanschlag gerade lebenslang ohne Aussicht auf Freiheit bekommen hat, passt wohl nicht in dein Narrativ der schwachen Justiz. Deine Doppelmoral ist so offensichtlich, dass es wehtut.
In der Türkei werden regelmäßig Haftstrafen von hunderten oder tausenden Jahren für politische Gegner gefordert (z.B. gegen Ekrem İmamoglu im November 2025 oder früher gegen Journalisten wie Deniz Yücel). Mehr braucht man über deinen Sinn für Gerechtigkeit nicht wissen, einfach peinlich einfach das Skythe
 
Der nächste Sieg: Alligator Alcatraz schließt endgültig – Noems Prestigeprojekt erstickt am eigenen Preisschild
Das teuerste Sumpfloch Floridas macht die Tore dicht. Die Trump-Regierung versucht im Stillen, jenes Lager im Everglades dichtzumachen, das Kristi Noem noch vor wenigen Monaten als Vorbild für ein landesweites Netz an Abschiebeknästen gefeiert hatte. Offizieller Grund – zu teuer. Die Ironie hätte man sich nicht ausdenken können, denn ausgerechnet jene Frau, die das Ding einst als „Kostensparmaßnahme“ verkaufte, schaut jetzt aus der Distanz zu, wie ihr Denkmal an der eigenen Rechnung erstickt.

Eine Million Dollar pro Tag. So viel verschlingt das erste staatlich betriebene Abschiebelager der Vereinigten Staaten, ein Lieblingsprojekt von Floridas Gouverneur Ron DeSantis. Hochgerechnet aufs Jahr landet man bei rund 450 Millionen Dollar, und Florida wartet bis heute auf die zugesagte Erstattung aus Washington. Die Bundesgelder kommen schleppend, wenn überhaupt. Im April saßen knapp 1400 Menschen in dem Lager, zwei Drittel davon ohne jede strafrechtliche Verurteilung. Eingesperrt, weil sie eingesperrt werden konnten.

 
USA veröffentlichen bisher geheime UFO-Akten
Die USA haben erste Akten zu unbekannten Flugobjekten (UFOs) freigegeben. Das US-Verteidigungsministerium veröffentlichte heute auf seiner Website mehr als 160 Fotos und weitere Dokumente.

„Diese Akten, die der Geheimhaltung unterlagen, haben lange Zeit berechtigte Spekulationen angeheizt – es ist Zeit, dass das amerikanische Volk sie selbst zu sehen bekommt“, erklärte Verteidigungsminister Pete Hegseth.

Bilder zeigen Schatten am Himmel
Auf einer Reihe von Bildern, die teils vom US-Militär stammen, sind Schatten am Himmel zu sehen. So dokumentierte die US-Armee in diesem Jahr über Nordamerika ein „unbekanntes Luftphänomen (UAP)“ – ein längliches Objekt vor schwarzem Hintergrund.

Eine weitere Akte dokumentiert einen Vorfall aus dem Jahr 2023. Dabei beschrieben drei Teams von Spezialagenten der US-Bundespolizei unabhängig voneinander „orangefarbene ‚Kugeln‘ am Himmel, aus denen kleinere rote ‚Kugeln‘ austraten oder abgeschossen wurden“.

Die Dokumente reichen bis in die 1940er Jahre zurück. Eine Akte vom Dezember 1947 enthält eine Reihe von Berichten zu „fliegenden Untertassen“.

 
Sie haben eine schwarze Familie bei einem Kindergeburtstag mit Waffen terrorisiert. Vor Gericht tun sich zwei der Täter:innen nun wohl vor allem selbst leid - weil sie jetzt die Konsequenzen spüren. Gut so

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Jetzt soll die Bevölkerung in den USA eine Milliarde Dollar für Trumps absurden Ballsaal bezahlen. Das passiert, wenn Rechts regiert

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Uran aus Venezuela in die USA verschifft
35 Jahre nach der Stilllegung des Forschungsreaktors RV-1 in Venezuela sind 13,5 Kilogramm hochangereicherten Urans in die Vereinigten Staaten verschifft worden. Fachleute aus Venezuela und den USA holten das auf 20 Prozent angereicherte Material aus dem Reaktor, sicherten es in einem Spezialcontainer und brachten es über 160 Kilometer auf dem Landweg an die Küste, wie die US-Botschaft in Caracas gestern mitteilte.

Dort sei das Uran auf ein britisches Schiff verladen und in die USA gebracht worden. Nun soll das Material in der Atomanlage Savannah River Site in South Carolina aufbereitet und wiederverwendet werden.

Venezuela mit „Neuanfang“
„Der sichere Abtransport des gesamten angereicherten Urans aus Venezuela sendet ein weiteres Signal an die Welt, dass Venezuela einen Neuanfang macht“, sagte der Leiter der Abteilung für nukleare Sicherheit im US-Energieministerium, Brandon Williams.

 
Bing, Bing, Gone – und niemand hebt mehr die Hand
Es gibt Tage, an denen man auf einen Bildschirm schaut und nicht mehr weiß, ob man die Welt sieht oder ihre Karikatur. Heute ist so ein Tag. Ein Mann, 79 Jahre alt, Präsident der mächtigsten Streitmacht des Planeten, sitzt irgendwo in einem vergoldeten Zimmer und veröffentlicht ein computergeneriertes Bild, auf dem ein amerikanischer Zerstörer mit einem roten Laserstrahl eine iranische Drohne zerfetzt. Darüber, in fetten Lettern, drei Wörter, die kein Staatsmann je in den Mund nehmen sollte – „Lasers: Bing, Bing, GONE!!!“. Aktueller Stand des Spektakels: 14.900 Herzen. 3.510 Mal weitergereicht. 571 Kommentare. Die Welt nickt, scrollt, schließt das Fenster, Brötchen beißen …

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Man kann an diesem Punkt zwei Dinge tun. Man kann lachen. Oder man kann sich fragen, was eigentlich passiert ist mit dem Begriff der Amtstauglichkeit, jenem altmodischen Wort, das einmal bedeutete, dass jemand in der Lage sein muss, das Amt, das er bekleidet, mit der Würde des Amtes zu bekleiden. Beides scheint nicht mehr zu gelten. Vielleicht hat es nie gegolten, vielleicht haben wir es uns nur eingebildet, weil die Männer früher bessere Krawatten trugen.

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