Trump: Es war nicht der Iran, es war der Gouverneur
In Camp David, dem Feriensitz der amerikanischen Präsidenten in den Bergen von Maryland, saß der Präsident am Freitag vor seinem Kabinett und teilte dem Land mit, wer in Wahrheit seine Wasserwerke angegriffen habe. Nicht Teheran, sagte er, sondern Saint Paul. „Ich glaube nicht, dass es ein iranischer Angriff war. Ich glaube, Minnesota steckt dahinter. Ich glaube, der Gouverneur (Tim Walz) steckt dahinter.“ Und, damit kein Zweifel bleibe, worauf die Diagnose beruhe: „Ich mache Minnesota dafür verantwortlich, weil sie grob inkompetent sind.“ Der Iran habe größere Sorgen, als sich um Minnesota zu kümmern.
So kam an einem stillen Nachmittag in Maryland die Nachricht in die Welt, ein gewählter Gouverneur habe die Trinkwasserversorgung seines eigenen Staates lahmgelegt. Man liest solche Sätze zweimal, nicht weil sie schwer zu verstehen wären, sondern weil man dem eigenen Auge misstraut.
Die Nachrichtendienste waren zu einem anderen Schluss gekommen. Viele Recherchen zeichnen ein ganz anderes Bild. Es ist mehr als nur wahrscheinlich, dass der Iran hinter einem abgestimmten Angriff auf mehr als 30 kommunale Wassersysteme in Minnesota stehe, verübt am Sonntag und am Montag dieser Woche. Das FBI ermittelt. Bewiesen ist die Urheberschaft nicht, doch seit Monaten warnen Fachleute, Teheran nehme jene ungeschützt im Netz hängenden Steuergeräte der Wasser- und Energieanlagen ins Visier.
kaizen-blog.org
In Camp David, dem Feriensitz der amerikanischen Präsidenten in den Bergen von Maryland, saß der Präsident am Freitag vor seinem Kabinett und teilte dem Land mit, wer in Wahrheit seine Wasserwerke angegriffen habe. Nicht Teheran, sagte er, sondern Saint Paul. „Ich glaube nicht, dass es ein iranischer Angriff war. Ich glaube, Minnesota steckt dahinter. Ich glaube, der Gouverneur (Tim Walz) steckt dahinter.“ Und, damit kein Zweifel bleibe, worauf die Diagnose beruhe: „Ich mache Minnesota dafür verantwortlich, weil sie grob inkompetent sind.“ Der Iran habe größere Sorgen, als sich um Minnesota zu kümmern.
So kam an einem stillen Nachmittag in Maryland die Nachricht in die Welt, ein gewählter Gouverneur habe die Trinkwasserversorgung seines eigenen Staates lahmgelegt. Man liest solche Sätze zweimal, nicht weil sie schwer zu verstehen wären, sondern weil man dem eigenen Auge misstraut.
Die Nachrichtendienste waren zu einem anderen Schluss gekommen. Viele Recherchen zeichnen ein ganz anderes Bild. Es ist mehr als nur wahrscheinlich, dass der Iran hinter einem abgestimmten Angriff auf mehr als 30 kommunale Wassersysteme in Minnesota stehe, verübt am Sonntag und am Montag dieser Woche. Das FBI ermittelt. Bewiesen ist die Urheberschaft nicht, doch seit Monaten warnen Fachleute, Teheran nehme jene ungeschützt im Netz hängenden Steuergeräte der Wasser- und Energieanlagen ins Visier.
Trump: Es war nicht der Iran, es war der Gouverneur
In Camp David, dem Feriensitz der amerikanischen Präsidenten in den Bergen von Maryland, saß der Präsident am Freitag vor seinem Kabinett und teilte dem Land mit, wer in Wahrheit seine Wasserwerke angegriffen habe. Nicht Teheran, sagte er, sondern Saint Paul. "Ich glaube nicht, dass es ein...