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US-News

Spokane in Washington
Brände bedrohen US-Großstadt
Nicht nur in mehreren europäischen Ländern von der Atlantikküste bis zur Ägäis wüten aktuell Großbrände. In den USA bekämpften Einsatzkräfte am Wochenende über 80 davon. Einer bedroht unmittelbar die zweitgrößte Stadt des Bundesstaates Washington, Spokane. Die Brandgefahr ist aktuell in weiten Teilen der USA kritisch hoch.

Laut der Koordinationsstelle der US-Regierung für die Bekämpfung von Waldbränden, des National Interagency Fire Center (NIFC), brachen am Freitag (Ortszeit) 117 neue Brände in den USA aus. Die Zahl der Großbrände betrug mit diesem Stichtag 84, USA-weit waren fast 27.000 Feuerwehrleute und Unterstützungskräfte im Einsatz. Landesweit gilt die höchste Warnstufe, National Preparedness Level 5.

 
Trump kündigt für heute neue Gespräche mit Iran an
Die USA und der Iran werden nach Angaben von US-Präsident Donald Trump heute neue Gespräche aufnehmen. „Was wir tun ist, wir sprechen mit ihnen in Form von Verhandlungen“, sagte Trump an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One, nachdem er am Vorabend einen vorläufigen Verzicht auf weitere Angriffe auf den Iran verkündet hatte.

Trump hatte zuvor erklärt, die USA und Israel würden vorläufig auf weitere Angriffe auf den Iran verzichten. Der Iran und andere Staaten in der Golfregion hätten ihn darum gebeten, weil es eine Einigung auf „Umrisse einer Vereinbarung“ gegeben habe, schrieb der US-Präsident auf seiner Onlineplattform Truth Social.

 
FAKTENCHECK: Behauptung, der Republikaner Thomas Massie habe eine US-Ermutigung Marokkos zum Ansturm auf Ceuta verraten/bestätigt
Falsch – Am 15. Juli 2026 verabschiedete das US-Repräsentantenhaus mit 217 zu 209 Stimmen das Haushaltsgesetz H.R. 8595 für das Außenministerium und verwandte Programme. Fast alle Republikaner stimmten dafür, Thomas Massie war der einzige republikanische Abgeordnete, der mit Nein votierte. Seine spätere Kritik bezieht sich ausdrücklich auf den begleitenden Ausschussbericht zu diesem Gesetz. Darin wird erwähnt, dass Marokko seit Langem Gebietsansprüche auf Ceuta und Melilla erhebt und diplomatische Gespräche zwischen Spanien und Marokko über den künftigen Status der beiden Städte unterstützt werden sollen. Genau diese Passage kritisiert Massie und wirft seinen Parteikollegen vor, zunächst dafür gestimmt und sich später über die Ereignisse in Ceuta empört zu haben.
Weder der Ausschussbericht, die namentliche Abstimmung noch Massies veröffentlichte Erklärung enthalten jedoch die Behauptung, die USA hätten Marokko dazu ermutigt, den Ansturm auf Ceuta zu organisieren oder Geflüchtete nach Europa zu schicken. Trotz Auswertung der Originaldokumente, der Abstimmungsunterlagen und der veröffentlichten Aussagen ließ sich für diese Behauptung kein einziger belastbarer Beleg finden. Sie geht damit deutlich über den Inhalt der vorliegenden Dokumente hinaus und wird durch diese nicht gestützt. Wer eine derart weitreichende Tatsachenbehauptung aufstellt, muss sie mit einer überprüfbaren Originalquelle belegen, die es aber nicht gibt. Wer eine derart schwerwiegende Tatsachenbehauptung ohne jeden belastbaren Beleg verbreitet, verspielt jede journalistische Glaubwürdigkeit und wird seiner politischen Verantwortung nicht gerecht.

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Der Kaiser aus dem Bildgenerator und warum das so gefährlich ist

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Im Bild recken Soldaten die Muskete in einen brennenden Himmel, Trump brüllt, oder singt, was auch immer, und um ihn her stürmen die Soldaten der Revolution, als hätte George Washington nie den Delaware überquert, sondern er. Es ist eine Fälschung, natürlich, aus derselben Maschine, die an diesem einen Nachmittag 15 Heiligenbilder seiner selbst ausgeworfen hat. Doch die Fälschung meint es ernst. Sie zeigt, wie ein Mann sich sehen will, und wer so gesehen werden will, sagt mehr über seine Absichten aus als jede Rede. Seine Ausflüge in die künstlerische Umnachtung haben wir in Grafiken gebündelt, damit Sie nicht jeden Post von diesem Wochenende einzeln durchleiden müssen.

Ein Denker der Aufklärung schrieb, kein Mensch dürfe dem anderen bloß als Mittel dienen, jeder trage einen Wert in sich, den kein Preis aufwiegt. Genau diesen Satz stellt der Bildersturm auf den Kopf. Hier ist der Einzelne alles und die Vielen nichts, Kulisse für sein Antlitz, Beifall spendende Statisten an gedeckten Tischen unter einem Sternenhimmel, den ein längst toter Maler erfand. Aus dem Bürger wird Dekoration, aus dem Präsidenten ein Gott, der sich selbst die Kerzen anzündet.

 

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Die Armee störte das GPS, vier Menschen flogen in den Berg
Der Flug hätte kaum einfacher sein können. Eine zweimotorige Beechcraft King Air startete im Mai in Roswell, New Mexico, um in Ruidoso einen Patienten abzuholen. An Bord waren zwei Piloten und zwei Pflegekräfte. Das Wetter war klar, die Strecke betrug nur rund 60 Meilen und normalerweise wäre die Maschine nach einer halben Stunde gelandet. Doch etwa 100 Meilen westlich führte die US-Luftwaffe auf dem Raketenversuchsgelände White Sands eine Übung zur Störung von GPS-Signalen durch. Die Luftfahrtbehörde hatte zuvor gewarnt, dass Navigationssysteme in einem Umkreis von bis zu 400 Meilen beeinträchtigt werden könnten. Acht Minuten nach dem Start meldeten die Piloten den Ausfall ihres GPS. Damit war ihnen ausgerechnet jene Technik genommen worden, auf die moderne Cockpits inzwischen fast vollständig ausgerichtet sind. Statt einer gut sichtbaren Linie auf dem Bildschirm mussten sie auf Funkfeuer, Magnetkurs und Anweisungen der Flugsicherung zurückgreifen. Beide Piloten waren jung und noch nicht lange in ihren Funktionen.

Der 30 Jahre alte Kapitän war erst einen Monat zuvor befördert worden, der 23 Jahre alte Erste Offizier arbeitete erst seit zwei Monaten für den Betreiber. Die fast mondlose Nacht machte die Lage noch gefährlicher. Unter ihnen lagen nur vereinzelte Lichter, dazwischen Berge, die in der Dunkelheit nicht zu erkennen waren. Die Flugsicherung versprach, die Maschine über Funk zur Landung zu führen, war jedoch gleichzeitig mit drei weiteren Flugzeugen beschäftigt, die ebenfalls ihr GPS verloren hatten. Während die Besatzung auf neue Kursangaben wartete, flog die King Air rund 10 Meilen über den vorgesehenen Anflug hinaus. Als das GPS später offenbar wieder funktionierte, entschieden sich die Piloten nicht für einen neuen satellitengestützten Anflug, sondern baten um eine Sichtlandung. Von ihrer Position aus konnten sie die Lichter des Flughafens erkennen. Was sie nicht sahen, waren die fast 3.000 Meter hohen Capitan Mountains zwischen ihnen und der Landebahn. Die Maschine drehte in Richtung der Lichter und begann zu sinken. Erst als die dunkle Bergmasse die Lichter im Tal verdeckte, muss der Besatzung aufgefallen sein, dass etwas nicht stimmte. Die Piloten verringerten den Sinkflug und stiegen kurzzeitig wieder, doch sie flogen weiter geradeaus. Wenig später schlug die King Air mit hoher Geschwindigkeit am Berghang auf.

Alle vier Menschen an Bord starben sofort. Es war der erste bekannte tödliche Absturz eines zivilen Flugzeugs in den Vereinigten Staaten, bei dem militärische GPS-Störung eine entscheidende Rolle spielte. Der Fall zeigt, wie elektronische Kriegsführung längst in die zivile Luftfahrt hineinreicht. Militärs stören Satellitensignale, um Drohnen die Navigation zu nehmen, doch dieselben Signale werden von Rettungsflugzeugen, Verkehrsmaschinen und Kollisionswarnsystemen benötigt. Seit 2023 melden Flugzeuge über dem Nahen Osten, dem Schwarzen Meer und der Ostsee regelmäßig falsche oder vollständig ausgefallene Positionsdaten. Auch in den Vereinigten Staaten häufen sich solche Vorfälle. Im März 2025 mussten mehrere Maschinen ihre Landung am Reagan National Airport abbrechen, weil der Secret Service elektronische Kampftechnik am Wohnsitz des Vizepräsidenten testete. In Texas führten Einsätze von Armee und Grenzschutz gegen Drohnen zu Luftraumsperrungen und Störungen im kommerziellen Verkehr. Mindestens zehn weitere militärische Übungen zur GPS-Störung wurden innerhalb eines Jahres angekündigt. Die Technik soll feindliche Drohnen stoppen, trifft aber gleichzeitig Flugzeuge, die sich hunderte Kilometer vom Übungsgebiet entfernt befinden. Besonders gefährlich wird das, wenn unerfahrene Besatzungen, Dunkelheit, hohe Arbeitsbelastung und selten genutzte Ersatzverfahren zusammenkommen.

Ein weiterer Absturz im Juli zeigt, wohin diese Entwicklung führen könnte. Eine Boeing 737 eines pakistanischen Frachtunternehmens meldete nahe der Straße von Hormus Probleme mit dem Navigationssystem, stieg und fiel innerhalb weniger Minuten um tausende Meter und stürzte anschließend fast senkrecht ins Meer. Die Ursache ist noch nicht geklärt, doch in der Region herrschten wegen des US-Iran-Krieges massive GPS-Störungen. Elektronische Kriegsführung endet damit nicht mehr am Rand eines Schlachtfeldes. Sie greift in zivile Flugrouten ein, während Behörden und Militär noch immer so handeln, als ließen sich die Folgen auf einer Karte begrenzen. Die Menschen in der King Air starben nicht in einem Krieg. Sie starben, weil die Technik eines Krieges ihren Weg in einen Rettungsflug fand.

 
Trump sucht den Ausweg: Nach sechs Monaten Krieg soll plötzlich wieder die Diplomatie den Iran-Konflikt lösen

Trump zum Iran: „Es wäre ein gewaltiger Angriff geworden. Dann haben unsere Verbündeten uns gebeten, ihn abzusagen. Sie glauben, dass es eine Einigung zur Straße von Hormus geben wird und anschließend auch bei den Atomverhandlungen. Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und auch der Iran haben mich darum gebeten.“

Noch vor wenigen Tagen drohte Donald Trump mit dem größten amerikanischen Militärschlag seit dem Zweiten Weltkrieg. Nun erklärt derselbe Präsident, Verbündete aus dem Nahen Osten hätten ihn gebeten, den Angriff abzusagen, weil die Grundzüge einer Einigung inzwischen ausgearbeitet seien. Bereits am Montag sollen neue Gespräche beginnen. Parallel melden der Oman und der Iran Fortschritte bei den Verhandlungen über eine teilweise Wiederöffnung der Straße von Hormus, die seit Monaten den Welthandel und die weltweiten Energiemärkte belastet. Genau dort entscheidet sich nun, ob aus einer kurzen Feuerpause mehr wird oder ob die Region erneut vor einer militärischen Eskalation steht. Seit Beginn des Krieges Ende Februar sind nach amerikanischen Angaben 18 US-Soldaten gefallen. Iran griff mehrfach Verbündete der Vereinigten Staaten an, darunter Jordanien, Bahrain und Kuwait, während mit Teheran verbundene Milizen Drohnen gegen Saudi-Arabien einsetzten.

Gleichzeitig stiegen die Treibstoffpreise deutlich, strategische Ölreserven wurden angezapft und der politische Druck auf das Weiße Haus nahm zu. Republikaner verlangen inzwischen eine klare Antwort darauf, welches Ziel dieser Krieg überhaupt noch verfolgt und wie er beendet werden soll. Trump begründet seinen Kurswechsel mit Bitten aus Saudi-Arabien und anderen Golfstaaten, die weitere Angriffe verhindern wollten. Kronprinz Mohammed bin Salman habe sich ausdrücklich für eine Einigung statt neuer Bombardierungen ausgesprochen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, der bisher als wichtigster Befürworter eines härteren militärischen Vorgehens galt, spielte bei dieser Entscheidung dagegen offenbar keine erkennbare Rolle. Ob die neue Gesprächsrunde mehr Erfolg bringt als alle vorherigen Versuche, ist völlig offen. Scheitern die Verhandlungen erneut, könnte Trump schon in wenigen Tagen wieder zu militärischen Drohungen zurückkehren. Genau dieses ständige Wechselspiel zwischen Eskalation und Verhandlungen prägt den Konflikt inzwischen seit Monaten – ohne dass Washington seinem selbst erklärten Ziel, den Krieg zu beenden und den Iran dauerhaft unter Kontrolle zu bringen, entscheidend nähergekommen ist.

 
Musks Millionen sollen es für Trump richten
Zuerst Freund, dann Feind, jetzt wieder versöhnt: Tech-Milliardär Musk spendet für den Wahlkampf der Republikaner und dürfte dafür die eine oder andere Gefälligkeit erhalten.
Der Aktienmarkt ist dem reichsten Mann der Welt nicht immer hold. Der Kursverfall bei SpaceX und seinem E-Auto-Konzern Tesla hat Elon Musks Kontostand heftig zugesetzt. War der Unternehmer mit dem Rekord-Börsengang seiner Raumfahrtfirma am 12. Juni zum ersten Billionär der Menschheit aufgestiegen, so sind nicht einmal zwei Monate später von den mehr als 1.000 Milliarden US-Dollar laut Forbes „nur“ noch 708 Milliarden übrig.

Sorgen muss man sich um den Mann keine machen. Die eine oder andere Million leistet sich Musk gerne, wenn es die Sache wert ist. Und Spenden für den Wahlkampf von Donald Trumps Republikanern für die Kongresswahlen am 3. November sind es offenbar.

Musk war in Trumps Wahlkampf 2024 mit rund 250 Millionen Dollar der größte Einzelspender. Seine danach ruhend gestellte Spendenplattform „America PAC“, gegründet mit Freunden und Verbündeten aus dem rechtskonservativen Lager der US–Tech-Milliardäre, hat Musk für die Midterm-Elections reaktiviert.

„America PAC war ein unverzichtbarer Partner im Jahr 2024, und ihre Rückkehr für 2026 ist ein enormer Schub für die Republikaner im ganzen Land“, sagte Trump-Berater James Blair zur US-Website Axios, die über das Thema als erstes Medium berichtete.

 
Musk rettet die Midterms vor sich selbst, ein Sonderposten für 120 Millionen
Im Frühjahr 2025 lag in Wisconsin ein Scheck über 100 Dollar zur Abholung bereit, ausgestellt an jeden, der eine Unterschrift leistete. Wer sich verpflichtete, gegen sogenannte aktivistische Richter zu stimmen, bekam das Geld in die Hand gedrückt. Dazu verloste der reichste Mensch der Welt dreimal 1 Million Dollar unter denen, die unterschrieben und zur Wahl gingen. Es war ein Angebot, klar beziffert, an der Kasse einlösbar. Und es beschreibt genauer als jede Programmschrift, wie Elon Musk sich den Zugang zur Macht denkt.

In diesem Sommer hat Musk sein politisches Aktionskomitee America PAC ermächtigt, in den Zwischenwahlen zwischen 100 und 120 Millionen Dollar auszugeben. Das Geld soll in Rennen um Senat und Repräsentantenhaus fließen, zunächst in Alaska, Iowa, Maine, Michigan und Ohio. Über einen Eintritt in weitere Staaten werde beraten, unter ihnen North Carolina, Georgia, Texas, Kalifornien, Wisconsin und Washington. Anders als 2024, als er Donald Trump in dessen Wahlkampf entscheidend half, und anders als beim umkämpften Rennen um das Oberste Gericht von Wisconsin ein Jahr später, wird er diesmal im Hintergrund bleiben. In beiden früheren Fällen zog er selbst durchs Land, ein Hauptdarsteller mit eigenem Auftritt. Der Verzicht auf diesen Auftritt ändert wenig am Gewicht des Geldes. Es wirkt auch dann, wenn kein Gesicht dazugehört, vielleicht sogar besser, weil im Briefkasten die Anzeige liegt und der Name des Gebers außen vor bleibt.

Nach der teuren Niederlage in Wisconsin hatte Musk erklärt, er werde künftig deutlich weniger für Politik ausgeben. Die neue Summe stellt diese Ankündigung in ein eigenes Licht. Zwischen einem deutlich weniger und 120 Millionen Dollar liegt ein Abstand, den Worte allein nicht überbrücken. Wer die Zahl hört, versteht rasch, dass die Zurückhaltung eine des Auftretens ist, nicht des Aufwands. Recherchen ergaben, dass das Geld nur einem einzigen Zweck dienen sollte: der Mobilisierung republikanischer Wähler. Wahlkampfhelfer sollten an Türen klopfen, digitale Anzeigen und Postsendungen sollten jene erreichen, die sonst zu Hause geblieben wären.

 
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