Trumps Geheimpolizei spioniert Amerikaner aus? – Die erfundene Verschwörung von Minnesota
Isaac Sant ist einer von 15 Menschen, die in Minneapolis auf der Anklagebank sitzen, weil sie sich der Einwanderungsbehörde ICE in den Weg gestellt haben sollen. Sein Fall klänge nach Alltag der Strafjustiz, wäre da nicht, was seine Anwälte nun vor Gericht ausbreiten. Sie zeigen, wie der Staat aus dem Protest gegen ICE ein Verbrechen zu formen versuchte, und Sant verlangt mit einem Antrag die Unterlagen, die belegen, wie und warum gegen ihn ermittelt wurde. Was in diesen Akten steht, betrifft ihn, doch es geht um jeden, der in diesem Land noch auf die Straße gehen will.
Gerichtsantrag von Isaac Sant auf Offenlegung der Ermittlungsunterlagen
Eine Behörde legt der Grand Jury eine Folie vor, überschrieben „The Conspiracy“, darunter ein Spinnennetz aus Linien, das von einer Gruppe namens Direct Action Minnesota nach allen Seiten ausgreift. Eine Linie führt zu einer Lehrergewerkschaft, eine zu einem Fahrradladen. Weitere greifen nach einem Verein von Kriegsveteranen und nach einer Handvoll Bürgerrechtsgruppen, am Rand steht sogar der Gewerkschaftsbund AFL-CIO. Am Fuß der Folie prangt das Behördenmotto „Honor, Service, Integrity“. Die Regel dahinter ist schlicht. Eine Verbindung zu dieser Gruppe und zu einer dieser Stellen genügt, und man zählt zu den Verschwörern. Schuld verlangt hier keinen Beweis mehr, ein Strich auf der Folie genügt.
kaizen-blog.org
Isaac Sant ist einer von 15 Menschen, die in Minneapolis auf der Anklagebank sitzen, weil sie sich der Einwanderungsbehörde ICE in den Weg gestellt haben sollen. Sein Fall klänge nach Alltag der Strafjustiz, wäre da nicht, was seine Anwälte nun vor Gericht ausbreiten. Sie zeigen, wie der Staat aus dem Protest gegen ICE ein Verbrechen zu formen versuchte, und Sant verlangt mit einem Antrag die Unterlagen, die belegen, wie und warum gegen ihn ermittelt wurde. Was in diesen Akten steht, betrifft ihn, doch es geht um jeden, der in diesem Land noch auf die Straße gehen will.
Gerichtsantrag von Isaac Sant auf Offenlegung der Ermittlungsunterlagen
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Eine Behörde legt der Grand Jury eine Folie vor, überschrieben „The Conspiracy“, darunter ein Spinnennetz aus Linien, das von einer Gruppe namens Direct Action Minnesota nach allen Seiten ausgreift. Eine Linie führt zu einer Lehrergewerkschaft, eine zu einem Fahrradladen. Weitere greifen nach einem Verein von Kriegsveteranen und nach einer Handvoll Bürgerrechtsgruppen, am Rand steht sogar der Gewerkschaftsbund AFL-CIO. Am Fuß der Folie prangt das Behördenmotto „Honor, Service, Integrity“. Die Regel dahinter ist schlicht. Eine Verbindung zu dieser Gruppe und zu einer dieser Stellen genügt, und man zählt zu den Verschwörern. Schuld verlangt hier keinen Beweis mehr, ein Strich auf der Folie genügt.
Trumps Geheimpolizei spioniert Amerikaner aus? - Die erfundene Verschwörung von Minnesota
Isaac Sant ist einer von 15 Menschen, die in Minneapolis auf der Anklagebank sitzen, weil sie sich der Einwanderungsbehörde ICE in den Weg gestellt haben sollen. Sein Fall klänge nach Alltag der Strafjustiz, wäre da nicht, was seine Anwälte nun vor Gericht ausbreiten. Sie zeigen, wie der Staat...
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