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US-News

Musk: „Rechenzentren im All erscheinen gerade attraktiv“
Tech-Milliardär Elon Musk, der rund 500 Millionen Dollar für die Unterstützung republikanischer Kandidaten ausgegeben hat, äußert sich erstmals zu den Wahlergebnissen.

„Rechenzentren im Weltraum klingen im Moment ziemlich verlockend“, schreibt er auf seiner Online-Plattform X. „Anscheinend haben meine wahlbeeinflussenden Weltraumlaser diesmal nicht funktioniert.“
 
Auf den ersten Blick ein schwarzer Tag für Amerika und die Welt. Aber solange President Trump im Amt ist wird er uns alle beschützen.

Und man liest gerade, dass auf Trumps Befehl Tausende Kinder aus Kellern befreit werden und Hillary Clinton verhaftet wird. Endlich!!!
 
Zur Erinnerung, so war es vor 2 Jahren mit unseren Blauzies

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Fünf Erkenntnisse aus einer historischen Midterm-Wahlnacht
Diese Zwischenwahlen verändern die politische Landkarte der Vereinigten Staaten. Trump könnte "sein Land" verlieren

Donald Trump und seine Republikaner müssen eine vorab kaum für möglich gehaltene Niederlage verkraften: In beiden Kammern des US-Kongresses haben die Demokraten am Dienstag klarer als lange gedacht die Mehrheit gewonnen. Für die Republikaner zeichnete sich früh ab, dass sie Senatssitze und Abgeordnete im Repräsentantenhaus bis tief in ihr Stammland verlieren. Gegen Mitternacht Ostküsten-Zeit (6.00 MEZ) sah es so aus, dass die Demokraten auf 54 oder 55 Sitze im Senat kommen und künftig mehr als 255 der 435 Abgeordneten im Repräsentantenhaus stellen.

Fünf wichtige Erkenntnisse zu den Hintergründen und Folgen dieses historischen Ergebnisses zeigen, warum dieser Abend eine Zeitenwende in der US-Politik einläuten könnte.

1. Die Amerikaner haben Trumps Politik satt
Trump und die Republikaner hatten ihren Sieg 2024 von Anfang an als deutliches Mandat verkauft, dabei hatte er weniger als 50 Prozent aller Stimmen erhalten und seit seinem erneuten Amtsantritt stetig an Zustimmung verloren. Die Einführung seiner umstrittenen Strafzölle und vor allem der Start des Iran-Krieges mit den daraus resultierenden stark steigenden Benzinpreisen haben ihn viele Sympathien gekostet.

 
El-Sayed wird erster muslimischer Senator
Der 42-jährige Demokrat Abdul El-Sayed hat die Senatswahl in Michigan gewonnen und wird damit der erste muslimische Senator der USA.

El-Sayed, dessen Familie aus Ägypten stammt, wirbt für ein Ende der US-Hilfen für Israel, eine Krankenversicherung für alle Bürgerinnen und Bürger und die Abschaffung der umstrittenen Einwanderungsbehörde ICE. Trump hat den bekennenden Muslim „Mohammed“ genannt und als „Sympathisanten von Terroristen“ diffamiert. El-Sayed hat gekontert und Trump einen „historisch korrupten“ Präsidenten genannt.

Kurz vor der Wahl hat die demokratische Abgeordnete Haley Stevens, die El-Sayed in der parteiinternen Vorwahl unterlegen ist, für Wirbel gesorgt: Sie hat sich unter anderem im Streit über dessen Haltung zu Israel überraschend hinter den nun unterlegenen Republikaner Mike Rogers gestellt.
 
US-Midterms: Dieser Wahltag kann ein Anfang sein
Zur Halbzeit der zweiten Amtszeit von Donald Trump machen die Wähler ihrem Ärger Luft. Nun muss der von den Demokraten geführte Kongress zeigen, dass er gegen den US-Präsidenten ankommt

Der mutmaßliche Meisterverkäufer hat eine seiner größten Übertreibungen zwei Jahre durchgehalten. Nach dem Wahlsieg 2024 hat Donald Trump stur daran festgehalten, dass ihm ein Erdrutschsieg gelungen sei. In Wahrheit schaffte er den erneuten Einzug ins Weiße Haus nur knapp – und eine absolute Mehrheit der Wähler hatte Trump bei keiner seiner drei Wahlen hinter sich. In den letzten Tagen des aktuellen Wahlkampfs ließ der 80-Jährige durchblicken, dass er selbst an ein Ende seiner Glückssträhne glauben könnte.

"Aus irgendwelchen Gründen gewinnt der amtierende Präsident keine Midterms, aber wir haben der Sache eine sehr starke Chance gegeben", sagte Trump am Montag bei seinem Wahlkampfabschluss mit einem Schulterzucken. Seine Partei hatte ihn angefleht, stärker auf Steuersenkungen für Trinkgelder einzugehen oder zu betonen, wie er die Grenze zu Mexiko für Hilfesuchende faktisch geschlossen hat. Doch Trump sprach lieber über den Ballsaal-Anbau und einen neuen Hubschrauberlandeplatz am Weißen Haus, oder er verfolgte Strafprozesse gegen langjährige Feinde. Nun haben ihm die US-Amerikaner dafür die Quittung gegeben.

Keine Nationalgarde
Ablauf und Ausgang der Wahl lassen hoffen: Die befürchteten Einsätze der Nationalgarde blieben aus. Die Ergebnisse sind so deutlich, dass deren Anfechtung schwerfallen dürfte. Und der Widerstand im US-Volk gegen die Politik der vergangenen zwei Jahre ist deutlich. All das ist aber nur die Chance auf einen Neuanfang.

 
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