Militär stellt sich hinter Maduro
Vladimir Padrino López fordert öffentlich die Freilassung von Nicolás Maduro und bezeichnet dessen Festnahme als feige Entführung. In einer landesweiten Radio- und Fernsehansprache erklärt der Verteidigungsminister, Maduro sei weiterhin der rechtmäßige Präsident Venezuelas. Die Festnahme sei demnach nach der Tötung großer Teile seines Sicherheitsteams erfolgt, ebenso seien Soldaten und Zivilisten ums Leben gekommen, konkrete Zahlen nennt Padrino López nicht. Er spricht von imperialer Aggression und betont die Geschlossenheit der Streitkräfte. Während Maduro und seine Ehefrau in Gewahrsam sind, bleibt der Machtapparat weitgehend intakt. An der Spitze steht nun Interimspräsidentin Delcy Rodríguez, zuvor Vizepräsidentin unter Maduro. Das Militär, seit Jahren Schiedsrichter politischer Konflikte im Land, hat sich klar hinter Rodríguez gestellt. Die Erklärung zeigt, dass die Machtfrage in Venezuela trotz der Festnahme ungelöst bleibt.
Vladimir Padrino López fordert öffentlich die Freilassung von Nicolás Maduro und bezeichnet dessen Festnahme als feige Entführung. In einer landesweiten Radio- und Fernsehansprache erklärt der Verteidigungsminister, Maduro sei weiterhin der rechtmäßige Präsident Venezuelas. Die Festnahme sei demnach nach der Tötung großer Teile seines Sicherheitsteams erfolgt, ebenso seien Soldaten und Zivilisten ums Leben gekommen, konkrete Zahlen nennt Padrino López nicht. Er spricht von imperialer Aggression und betont die Geschlossenheit der Streitkräfte. Während Maduro und seine Ehefrau in Gewahrsam sind, bleibt der Machtapparat weitgehend intakt. An der Spitze steht nun Interimspräsidentin Delcy Rodríguez, zuvor Vizepräsidentin unter Maduro. Das Militär, seit Jahren Schiedsrichter politischer Konflikte im Land, hat sich klar hinter Rodríguez gestellt. Die Erklärung zeigt, dass die Machtfrage in Venezuela trotz der Festnahme ungelöst bleibt.

