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Verschwörungstheorien: Was ist eine legitime wissenschaftliche Position und was ist Nonsens?

Du hast keine Jungfrauen gesehen? Also stimmt nicht was im Koran steht? Werde mir eine Konvertierung noch genauer überlegen :mrgreen:
Die letzten 8 Monate habe ich weiter recherchiert....ich würds mir aber ganz genau überlegen......so wie ich es sehe erwartet jeden Frommen bestenfalls der
hl. SCHWANZISKUS mit der Stachelpeitsche in der Hand. Im nicht ganz so superguten Fall dann noch mit Stacheldildo ungeölt.............:eek::eek:
 
Der doppelte Maßstab – Wie MAGA Verschwörungen feiert und Trumps Epstein-Verbindung verharmlost
Über Jahre hinweg haben sich Teile der republikanischen Basis unter Donald Trump in ein eigenes Universum aus Gerüchten, Übertreibungen und Verschwörungsmythen begeben. Dort galten absurde Geschichten wie Pizzagate, angebliche Massenabtreibungen nach der Geburt oder wilde Gerüchte über Haitianer, die in den USA Haustiere essen, als unumstößliche Wahrheiten. Gleichzeitig werden ernsthafte Fragen zur Vergangenheit von Präsident Trump und seinen Verbindungen zu Jeffrey Epstein abgewiegelt, als seien sie ungebührliche Übertreibungen. Es ist ein doppelter Maßstab, der nicht nur aufzeigt, wie Desinformation politisch genutzt wird, sondern auch, wie gefährlich selektives Misstrauen für die Demokratie geworden ist.

Die Pizzagate-Lüge ist das Paradebeispiel für die Bereitschaft der MAGA-Bewegung, Unsinn zu glauben, wenn er politisch ins Bild passt. 2016 verbreiteten rechte Blogs und Twitter-Accounts die Behauptung, Hillary Clinton leite in einem Washingtoner Pizzarestaurant ein pädophiles Netzwerk. Bewaffnete Anhänger glaubten den Geschichten so sehr, dass sie das Restaurant stürmten – nur um festzustellen, dass es nicht einmal einen Keller gab. Dennoch hielt sich das Narrativ lange und nährte die Vorstellung eines demokratischen Establishments, das im Geheimen Kinder missbraucht. In der Folge kam die nächste Welle an absurden Behauptungen: Republikanische Aktivisten begannen zu verbreiten, Schulen würden heimlich Kinder operieren, um sie in großem Stil in „transgender“ zu verwandeln. Tatsächlich existieren in den USA klare medizinische und gesetzliche Vorschriften, und Operationen an Minderjährigen sind extrem selten und streng reglementiert. Trotzdem marschierten Demonstranten mit Schildern gegen „Child Mutilation“ und fanden Gehör bei einflussreichen Politikern, die den Mythos für ihre Zwecke nutzten. Ähnlich grotesk war die Kampagne, in der haitianischen Migranten unterstellt wurde, sie würden massenhaft Hunde und Katzen essen. Ein Gerücht, das nichts weiter als rassistische Ressentiments widerspiegelt und von rechten Medien aufgegriffen wurde, um Stimmung gegen Geflüchtete und Einwanderer zu machen. Wie schon bei Pizzagate wird eine emotionale Reaktion erzeugt – Abscheu, Empörung – um politische Härte gegen Minderheiten zu rechtfertigen.

 
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