Ich kann nichts einsehen was es nicht gibt. Religonen aus ihrem Fundament heraus haben gar keinen Nutzen. Es ist ja auch in Ordnung, viele Dinge die wir gerne tun haben keinen Nutzen, jedoch bekommen unsere Hobbys keine Sonderrechte, bedienen sich von der Staatskassa oder nehmen gar radikale Tendenzen auf.
Jeder Mensch sieht in seiner Religion oder eben in seinem Hobby einen bestimmten Nutzen, den er davon trägt.
Von daher kann man sicher nicht in absoluter Weise von der Unnützlichkeit der Religion oder des Hobbys schreiben. Denn es gibt ihn, den jeweiligen persönlichen Nutzen.
Ja es gibt auch Videospiel-messen. Wenn diese dann einen Ausmaß einnehmen, sodass Steuergelder verschwendet werden oder auch sich eben radikale Strömungen bilden, wird auch von ihnen zu Sprechen sein.
Stimmt. Aber wieso dürfen öffentliche Angestellte Tekken-T-Shirts tragen, aber Kopftücher nicht? Hobbys und Religion sind wirklich Privatsache. Das Problem ist aber, dass Konservative religiöse Menschen bevormunden und in ihrer Freiheit einschränken.
Es gibt eine Unterschicht in Deutschland und ein Teil davon ist selber Schuld und ein anderer eben nicht. Es gibt auch eine Unterschicht in der Schweiz und woanders auf der Welt indem es einen fairen Sozialstaat gibt. In Deutschland ist es an seiner Bevölkerungszahl eben deutlich bemerkbar. Es wird auch was dagegen getan, aber das können wir nicht ersehen da wir keine Regierungsarbeit leisten und vollends Hoffnung wird auch nicht das Problem zu lösen sein.
Ich weiss wirklich nicht, was ich davon halten soll. Das sind doch wirklich Einzelfälle, die «selber schuld» sind. Oder hat man das jemals statistisch erfassen können?
Ja, aber in Sozialstaaten wie die Schweiz sind die Unterschichten viel, viel kleiner, während sie in puren kapitalistischen Staaten wie den USA einen beträchtlichen Bevölkerungsteil ausmachen. Du schreibst so, als würde man nie und nimmer absolute Gerechtigkeit schaffen können – was vielleicht stimmt – aber soll man deswegen nun den Kampf dafür aufgeben?
Auf was soll sich der Staat denn fokussieren wenn es schon so breite Sozialhilfen gibt? Na gut in Österreich sind noch die Unis gratis, dafür ist auch die Lohnsteuer durch die zusätzlichen Stützen im Alltag etwas höher....das könnte man eventuell auch einmal in Betracht ziehen, jedoch ist das eine Kleinigkeit.
Gehts der Wirtschaft gut geht es zwar nicht automatisch dem Menschen gut, jedoch dem Sozialstaat.
Stimmt nicht. Siehe Deutschland. Die Wirtschaft floriert dort im Moment, doch der Sozialstaat bekommt nicht viel davon mit. Es gibt ja das riesige Hartz-IV-Loch. Und auch in der Schweiz, wo es der Wirtschaft eigentlich blendend geht, gibt es bei der Altersvorsorgenkasse (AHV) ein Milliarden Franken grosses Defizit-Loch.
Es gibt eine Reihe von Punkten, worauf sich der Staat konzentrieren könnte. Das würde jetzt hier aber den Rahmen sprengen.
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Im wikipedia Artikel "Griechen in Deutschland" woher du das Bild hast steht aber nichts dergleichen was du da schreibst.
Was habe ich behauptet, was nicht stimmt?
Die letzten Sätze hast du aber auch gelesen? Die griechischen Einwanderer waren zu Beginn kommunistische Asylanten, sie hatten somit ein hohes Bildungsniveau. Die späteren griechischen Einwanderer konnten von ihnen profitieren. Der Einfluss des sozioökonomischen Status auf den Bildungserfolg ist riesig! Und da die türkischen Einwanderer meist aus ärmlichen Verhältnissen aus dem Land stammen, erklärt dies so einiges, wieso die Integration der Türken Deutschlands scheiterte.
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Das hab ich schon hundert mal geschrieben. Diese "kleinere Präsenz" ist viel wichtiger, als du es dir vorstellen magst. Zudem tragen Griechen kein Kopftuch. Das ist eher son Modeding, nicht religiös bedingt und wenn du mir jetzt dazu einen Wikipediaartikel reinschickst, bei dem du irgendwas herumdrehst, dann antworte ich nichtmehr.
Was genau soll ich herumgedreht haben? Ruhig Blut. Ich habe nur zufällig das Foto gefunden. Es ist ja auf dem Balkan immer noch so, dass orthodoxe Frauen höheren Alters ein Kopftuch tragen. Früher war das auch unter jüngeren Frauen verbreitet.
Ja, ich glaube auch, dass eine kleinere Präsenz teilweise förderlich zur Integration sein kann. Kommt aber immer auf die Umstände darauf an. Pauschal kann man das so nicht sagen. Die Albaner in der Schweiz sind zahlenmässig nicht gerade wenig, trotzdem ist den meisten nun nach etwa 20 Jahren die Integration gelungen, sogar den muslimischen. Es spielen also immer auch andere Faktoren mit.
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Jede Minderheit muss assimiliert werden und Masseneinwanderung ist der Tod für jedes Volk.
Deshalb sind die USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Argentinien, Chile, Grossbritannien, etc. auch längst «gestorben».
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