Original von KS.Rosu
Der Anteil der
Kosovo-Albaner wuchs im Laufe des letzten Jahrhunderts infolge überdurchschnittlich hoher Geburtenzahlen beständig an. Eine nichtserbische Bevölkerungsmehrheit wies Kosovo bereits 1912 auf, als die
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Herrschaft endete.
[15] Wann zuletzt oder ob jemals eine serbische Mehrheit bestand, ist unter Historikern umstritten.
Einige Historiker sind sich da nicht ganz sicher und das hat einen einzigen Grund.
Viele Albaner nahmen zu Beginn der serbischen Besiedlung die serbische Kultur, die serbische Sprache und serbische Namen an. Diese Tatsache ist unbestritten, man kann annehmen das ein guter Teil der Serben sich mit den Albanern vermischte. Die Beziehungen zu der Zeit waren ausgesprochen gut, auch kann man nicht damals von Nationen oder Völkern sprechen, sondern von Stämmen, wobei die Serben minimal besser organisiert waren im mittelalterlichen Feudalsystem unter byzantinischem Einfluß.
Demographics of Kosovo - Wikipedia, the free encyclopedia
14th century
[edit] 1321-1331
The
Dečani charters (
Serbian: Дечанске хрисовуље) from 1321-1331 by
Stephen Uroš III Dečanski of Serbia contains a detailed list of households and villages in
Metohija and northwestern
Albania. The first charter concludes that this region was
ethnically Serb.
[20]
89 settlements with 2,666 households were recorded of which:
[21]
- 86 Serbian settlements (96,6%)
- 3 Albanian settlements (3,3%)
2,166 livestock households of 2,666 agricultural households:
- 2,122 Serbian households (98%)
- 44 Albanian households (2%)
[edit] 15th century
The ethnic composition of Kosovo's population during this period included Serbs, Albanians, and
Vlachs along with a token number of
Greeks,
Armenians, Saxons, and
Bulgarians, according to Serbian monastic charters or
chrysobulls (
Hrisovulja). A majority of the
given names in the charters are overwhelmingly Serbian (Of 24,795 names, 23,774 were ethnic Serb names, 470 of Roman origin, 65 of Albanian origin and 61 of Greek origin).
Researches of the early Turkish
cadastre (
Defter) is often interpreted in two ways. Serbian scholars draw the conclusion that Serbs were majority until the 17th century.
Alain Ducellier claims that the population of Kosovo in the 14th and 15th centuries was in fact "still Albanian and Christian."[22]
Alain Ducelliers Behauptung stützen sich auf der These, dass die Albaner zwar die serbischen Namen annahmen und die serbische Kultur adaptierten, also auch die christlich orthodoxe Religion, sich aber weiterhin als Albaner sahen. Aus meiner Sicht eine ziemlich gewagte These, die so nicht haltbar ist, denn dann müsste man in Deutschland heutezutage alle Menschen mit Migrationshintergrund aus der 1., 2., 3. und 4. Generation wegsubtrahieren, da sie obwohl sie deutsche Kultur adaptiert haben, sich als Deutsche verstehen und teilweise deutsche Namen haben immer noch keine Deutschen sind.
Ich frage mich auch wie Alain Ducellier seine These aufstellen kann, denn die Namen und die religiöse Zugehörigkeit sind die einzigsten Unterscheidungsmerkmale der Stämme und Völker im Hochmittelater.
Jetzt müssen wir zu einer weiteren Annahme kommen, nämlich das diese "serbisierten Albaner" aus heiterem Himmel, plötzlich ihre Religion wechselten, ihre serbischen Namen ablegten und sich von der serbischen Kultur abwandten. Doch wieso sollten sie sowas machen??? Heute sind in Serbien auch nicht urslawische namen üblich, sondern christliche Namen aus dem griechischen, lateinischen und hebräischen Sprachraum und zu keiner Zeit der Geschichte hat man diese namen im großen Stile abgelegt und die ursprünglich slawischen namen angenommen. Vorallem hat die Mehrheit der menschen damals nicht lesen und schreiben können, also ist verlorenens Wissen meist verlorenes Wissen gewesen, die Kosovoalbanerserben hätten sich nicht einfach so auf albanische Namen berufen können, die sie seit Jahrhunderten nicht mehr gebraucht haben.
Der einzigste einschneidende Wendepunkt war die Eroberung durch die Osmanen, jedoch beschränkten sich die Osmanen nur auf das Eintreiben von Steuern und islamisierten nicht, auch wenn man ihnen dies unterstellt. Die "Islamisierung" durch die Osmanen, damit verbunden die Adaption islamischer namen und der türkischen Kultur, war ein sehr sehr langsamer Prozess, der nicht mit Gewalt, sondern mit steuerlichen Vorteilen einherging.
Also man kann mit zu hunderprozentiger Sicherheit annehmen, dass die Bevölkerung des Kosovo serbisch war. Auch war Serbien viel weiter im Süden angesiedelt als heute, Städte wie Belgrad waren noch gar nicht unter serbischer Kontrolle. Die Serben vermischten sich mit den Albanern zu großen Teilen und die Albaner gingen auch zu großen Teilen im serbischen Volk auf.
Die Karte zeigt alleine nur die slawische Besiedlung des Balkans, hier als grün zu erkennen, diese erfolgte viel früher, als die Besitznahmen durch die Serben. Das Kosovo war auch in bulgarischem Besitz, jedoch unterschied man die Slawen nicht nach Kultur und Sprache, denn die war gleich, sondern zu der Zeit nach ihren Führeren. Unter einem bulgarischem Führer waren die Slawen plötzlich Bulgaren und unter einem serbischen Führer, waren es Serben, das ändert aber nichts an der Tatsache der mehrheitlich slawischen Besiedlung des Balakns und auch des Kosovos.
Der massive albanische Einfluß im Kosovo rührt wirklich von den Osmanen her, da diesen Albanern, die den Islam annahmen, Land im Kosovo versprochen haben, dem zuvor gingen verschiedene Fluchtwellen aus dem Kosovo nach Serbien.
Wie komme ich zu der Hypothese??? Die im Kosovo lebenden Albaner sind zu 99,5% Moslems und es gibt nur geschätzt 60.000 römisch-katholische Albaner. In Albanien selber sieht das völlig anders aus, hier sind 70% Moslems, 20% christlich-orthodox und 10% römisch katholisch.
Die osmanischen Herrschern boten den Untertanen, die zum Islam wechselten verschiedene Vorteile, darunter auch das Beschenken mit Land und das genau geschah in den paar Jahrhunderten kurz vor den Balkankriegen. Die Serben dehnten ihren Einfluß auf den Norden aus und tausende und abertausende Serben verließen ihre Heimat das Kosovo und siedelten sich in Zentralserbien, in der Vojvodina oder an der Militärgrenze zwischen Österreich un ddem osmanischen Reich an. Die Albaner zogen auf diese Gebiete nach und bekamen das Land von den osmanen gut gesprochen, das erklärt wieso der Anteil der Muslime im Kosovo höher ist, als in der Urheimat der Albaner, nämlich Albanien.
Kosovo