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Wieso kehrt sich die Welt immer mehr zur Islamskepsis? [Sammelthread]

Dieser Wahn wird nicht so schnell schwinden
Das Phänomen des terroristischen Islamismus richtet sich nicht nur, aber vor allem gegen Juden. Kein Befreiungskampf, sondern Mordlust

Muss man das Unerträgliche ertragen? Menschen jüdischen Glaubens können sich schon seit langer Zeit nicht mehr unbesorgt zum Feiern versammeln, sei es zu einer religiösen Feier wie Chanukka an dem australischen Strand oder sei es zu einem Rave in der Negev-Wüste. Über all dem schwebt die Möglichkeit des Horrors. Fast immer und fast überall auf der Welt. Das ist eine ungeheure seelische Last.

Das beliebte Spiel – "ja, aber das hat ja alles Ursachen" – ist hier fehl am Platz. Ja, der Nahostkonflikt hat (irrsinnig komplizierte) Ursachen, aber hier geht es darum, dass jüdische Zivilisten ermordet werden, weil sie Juden sind. Das ist kein Befreiungskampf, sondern Mordlust. Es gibt auch islamistische Anschläge auf Weihnachtsmärkte – der Islamismus betrachtet wie alle Radikalideologien im Grunde die ganze Welt als Feind, auch die eigenen, "fehlgeleiteten Brüder" –, aber der islamistische Judenhass ist noch einmal etwas ganz anderes.

Wird nicht aufhören
Eine realistische Betrachtungsweise führt zu der Erkenntnis, dass das nicht aufhören wird. Die Islamisten sehen sich wirklich in einer weltweiten, fundamentalen Auseinandersetzung – nicht nur mit den Juden, aber vor allem mit den Juden. Das ist ein Wahn, der nicht so schnell verschwinden wird. Es bleibt nur das Bewusstsein, dass es doch noch anderes gibt – so wie den Obsthändler Ahmed al Ahmed, der sich auf einen Attentäter stürzte und ihn entwaffnete. (Hans Rauscher, 15.12.2025)

 
Sydney-Attentäter erhielten wohl "militärähnliche Ausbildung" auf Philippinen
Im Auto der beiden Angreifer hätten sich IS-Flaggen befunden. Laut Premierminister Albanese seien sie wohl von der Terrororganisation beeinflusst worden

Sydney – Die beiden Attentäter von Sydney waren offenbar von der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) beeinflusst. Dies erklärte Australiens Premier Anthony Albanese in einem Interview. Laut einem Medienbericht haben sie kurz vor dem Anschlag auf ein jüdisches Fest mit 15 Todesopfern eine "militärähnliche Ausbildung" auf den Philippinen erhalten und der Sohn hatte Verbindung zu einem Netzwerk von IS-Unterstützern. Die Polizei bestätigte, dass sich im Auto IS-Flaggen befanden.

Schwer verletzt
Die Ermittler identifizierten die Angreifer als Vater und Sohn. Der 50 Jahre alte Vater war von Einsatzkräften am Tatort erschossen worden. Sein 24-jähriger Sohn wurde angeschossen und festgenommen – er liegt nach wie vor mit schweren Verletzungen im Krankenhaus, soll Berichten zufolge inzwischen aber außer Lebensgefahr sein.

Der 24-Jährige habe seit langem Verbindungen zu Mitgliedern eines australischen Netzwerks von Unterstützern der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) gehabt, berichtete der australische Fernsehsender ABC. Unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtete ABC zudem, dass die beiden kurz vor dem Anschlag auf das Chanukka-Fest zur Ausbildung auf den Philippinen waren.

 

Am 13. Februar 2025, dem Tag vor der stark bewachten Münchner Sicherheitskonferenz , zwängte N. seinen Wagen zentimetergenau durch die Kolonne von fünf versetzt in zwei Reihen nebeneinander fahrenden Polizeiwagen, die die Kundgebung absichern sollten. Die von hinten angefahrenen Menschen wurden teilweise meterweit durch die Luft geschleudert.



Der Kleinwagen kam erst zum Stillstand, als die Vorderräder durch Körper, die unter dem Auto eingeklemmt wurden, in der Luft hingen und durchdrehten. N. soll auch dann weiter das Gaspedal durchgedrückt haben, sodass der Motor aufheulte. Auf der verbeulten Motorhaube lagen eine Brille und ein Schnuller, an der Windschutzscheibe klebte das ausgerissene Haarbüschel eines Opfers.

»Übersteigerte religiöse Motivation«​

Der Generalbundesanwalt wirft N. vor, die Tat »aus einer übersteigerten religiösen Motivation« begangen zu haben. »Als Reaktion auf das Leid von Muslimen in islamisch geprägten Ländern« habe er »willkürlich ausgewählte« Menschen angegriffen.



Für eine islamistisch oder zumindest religiös motivierte Tat sprechen mehrere Erkenntnisse: Nach seiner Festnahme soll N. nach Augenzeugenberichten mehrfach das islamische Glaubensbekenntnis auf Arabisch rezitiert und dazu »Ya Allah« (»O Gott«) gerufen haben. Er soll außerdem die Geste des erhobenen Tauhid-Zeigefingers gemacht haben, die von Islamisten vereinnahmt wird. Im Mini fanden sich ein Koran und eine Gebetskette.
 
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