• Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Wirtschaft Weltweit

Großer Dank gilt da dem weltgrößten A....loch.
Ölpreise legen zu, Sorge vor US-Militärschlag im Iran wächst
Befürchtungen einer erneuten Eskalation am Persischen Golf treiben die Preise für Öl weiter in die Höhe. Trump hat sich laut Medienberichten mit einem ranghohen Militärchef getroffen

New York/London – Die Ölpreise sind am Freitag angesichts wachsender Sorgen über einen möglichen erneuten Militärschlag der USA im Iran gestiegen. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent 116,43 US-Dollar (104,4 Euro) und damit 1,35 Prozent mehr als am Vortag.

US-Präsident Donald Trump hat sich Medienberichten zufolge bei einem seltenen persönlichen Treffen mit einem ranghohen Militärchef zum weiteren Vorgehen im Irankrieg beraten lassen. Das Wall Street Journal schreibt unter Berufung auf US-Beamte, der Chef des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom), Admiral Brad Cooper, habe Trump am Donnerstag im Weißen Haus unter anderem militärische Optionen im Iran dargelegt.

Die US-Zeitung wertete das als mögliches Zeichen dafür, dass ein bedeutender Einsatz der US-Streitkräfte bevorstehen könnte. Das Nachrichtenportal Axios berichtet ebenfalls gestützt auf US-Beamte, Coopers Briefing für den Präsidenten habe sich auf die US-Seeblockade gegen iranische Häfen und Küstengebiete fokussiert.

 
G-20-Treffen von Streit über Russland überschattet
Ein Treffen der G-20-Außenminister ist gestern von tiefen Gräben wegen der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten überschattet worden. US-Außenminister Marco Rubio rief die Teilnehmenden in Atlanta zwar zu mehr Zusammenarbeit auf.

Die Teilnahme des russischen Außenministers Sergej Lawrow sorgte jedoch für erhebliche Spannungen. Aus Protest gegen die Anwesenheit Lawrows verzichteten die Minister auf das traditionelle Gruppenfoto.

Einem westlichen Diplomaten zufolge hatte sich ein Drittel der teilnehmenden Staaten, darunter Australien und Kanada, gegen ein Foto mit Lawrow ausgesprochen. Ein US-Vertreter sagte, das Außenministerium habe das Foto von der Tagesordnung genommen, um ein Spektakel oder eine Ablenkung zu vermeiden.

USA fokussierten auf Handelsungleichheiten
Die USA als Gastgeber hatten versucht, den Fokus auf Handelsungleichgewichte und den Aufbau einer Koalition gegen Chinas Kontrolle über kritische Mineralien zu lenken. Für viele G-20-Mitglieder blieben jedoch die Kriege und ihre wirtschaftlichen Auswirkungen das Hauptanliegen.

Die europäischen G-20-Mitglieder unterstützen die Ukraine und lehnen die jüngsten Entscheidungen von US-Präsident Donald Trump zu Russland ab. Dazu gehören ein Abkommen zum Kauf von Diesel und die Aussetzung einiger Sanktionen.

 
Kein Foto mit Lawrow, keine Einigung mit Russland: Trumps G20-Treffen beginnt mit einer diplomatischen Niederlage

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.


Ein Gruppenfoto dauert wenige Sekunden. In Atlanta war selbst das zu viel verlangt. Als sich am Freitag die Außenminister der G20-Staaten versammelten, weigerten sich europäische Diplomaten, gemeinsam mit Russlands Außenminister Sergej Lawrow vor die Kameras zu treten. Auch Kanada und Australien widersetzten sich. US-Außenminister Marco Rubio strich daraufhin das traditionelle Foto. Die Stühle am Verhandlungstisch blieben besetzt. Für die Inszenierung internationaler Einigkeit fand sich hingegen niemand mehr, der bereit gewesen wäre, seinen Platz neben dem Vertreter Moskaus einzunehmen.

Deutschlands Außenminister Johann Wadephul machte seine Haltung vor Beginn der Gespräche deutlich. Ein gemeinsames Foto mit Lawrow werde es unter keinen Umständen geben, denn mit Russland herrsche keine Normalität. Polens Außenminister Radosław Sikorski begrüßte die Absage. Er sei keineswegs der Einzige, der sich mit Lawrow nicht fotografieren lassen wolle. Nach Angaben westlicher Diplomaten hatte etwa 1 Drittel der Teilnehmer Widerstand angekündigt. Zwischenzeitlich stand sogar die Idee im Raum, 2 Gruppenbilder aufzunehmen, eines mit dem russischen Minister und eines ohne ihn. Rubio beendete die Debatte, indem er beide Varianten verwarf.

Das Bild fehlt. Der Grund dafür sitzt weiterhin mit am Tisch.

Lawrow vertritt eine Regierung, die seit Februar 2022 einen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt. Gegen ihn persönlich gelten amerikanische Sanktionen. Trotzdem nahm er an dem Treffen in Atlanta teil, während Washington unter Donald Trump weiter versucht, über Verhandlungen mit Wladimir Putin zu einer Vereinbarung über die Ukraine zu gelangen. Schon im September hatte Trump Putin zur Teilnahme am für Dezember geplanten Gipfel der Staats- und Regierungschefs in seinem Golfresort in Miami ermuntert. Daraufhin wandten sich 14 Senatoren beider Parteien schriftlich an das Weiße Haus. Putin und andere sanktionierte russische Regierungsvertreter dürften bei den bevorstehenden G20-Veranstaltungen auf amerikanischem Boden keinen Platz erhalten, forderten sie.

 

Anhänge

    Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
Zurück
Oben