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Altkanzler Schmidt fordert mehr Verständnis für Russland
Seine Befürchtung, dass Europa in der Ukraine auf einen heißen Krieg hinsteuert, hat Altkanzler Helmut Schmidt zum Ausdruck gebracht. In einem am Donnerstag veröffentlichten „Bild“-Interview sprach er sich für mehr Verständnis für Russland und Präsident Wladimir Putin aus.
Russland sei von den Beschlüssen der EU zur Ost-Erweiterung Anfang der Neunzigerjahre unter dem damaligen Präsidenten Boris Jelzin überrascht worden. „Das rächt sich heute", sagte Schmidt, denn Jelzins Nachfolger Putin habe Russland wieder internationale Beachtung verschafft.
„Putins Politik muss uns nicht gefallen. Aber wir müssen sie aus der Geschichte verstehen und ernst nehmen", so Schmidt. Russlands größte Sorge sei nicht die Ukraine. Er sei um die Erhaltung des riesigen Territoriums Russlands besorgt. Vordergründig seien für den Kreml gute Beziehungen mit den Nachbarn China, Pakistan und ehemaligen Teilrepubliken der Sowjetunion wie Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan und Usbekistan. Angesichts dieser Lage sei Putin die Zukunft der Ukraine "weniger wichtig".
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Polens Ex-Außenminister: Russen sind keine Selbstmörder
Nach Ansicht von Polens Außenminister Andrzej Olechowski bereitet Russland keinen Krieg in der Ukraine vor. Wenn dies so wäre, „hätten die Polen ihre Koffer gepackt, um nach Australien zu flüchten“, sagte er in einem Interview für polnische Medien.
„Die Russen sind keine Selbstmörder. Ich denke nicht, dass sie einen offenen Krieg wollen“, fügte er an. Darauf angesprochen, warum es in der EU keine einheitliche Russland-Politik gibt, äußerte der Ex-Außenminister: „Wir sind intellektuell nicht in der Lage, eine gute Strategie zu entwickeln, weil wir keine herausragenden Top-Politiker haben.“
„Momentan wirkt die Strategie des Westens idiotisch, weil sie die gleichen Bewegungen wiederholt und dabei unterschiedliche Resultate erwartet.“, sagte Olechowski. „Dies riecht nach Wahnsinn.“
Seine Befürchtung, dass Europa in der Ukraine auf einen heißen Krieg hinsteuert, hat Altkanzler Helmut Schmidt zum Ausdruck gebracht. In einem am Donnerstag veröffentlichten „Bild“-Interview sprach er sich für mehr Verständnis für Russland und Präsident Wladimir Putin aus.
Russland sei von den Beschlüssen der EU zur Ost-Erweiterung Anfang der Neunzigerjahre unter dem damaligen Präsidenten Boris Jelzin überrascht worden. „Das rächt sich heute", sagte Schmidt, denn Jelzins Nachfolger Putin habe Russland wieder internationale Beachtung verschafft.
„Putins Politik muss uns nicht gefallen. Aber wir müssen sie aus der Geschichte verstehen und ernst nehmen", so Schmidt. Russlands größte Sorge sei nicht die Ukraine. Er sei um die Erhaltung des riesigen Territoriums Russlands besorgt. Vordergründig seien für den Kreml gute Beziehungen mit den Nachbarn China, Pakistan und ehemaligen Teilrepubliken der Sowjetunion wie Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan und Usbekistan. Angesichts dieser Lage sei Putin die Zukunft der Ukraine "weniger wichtig".
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Polens Ex-Außenminister: Russen sind keine Selbstmörder
Nach Ansicht von Polens Außenminister Andrzej Olechowski bereitet Russland keinen Krieg in der Ukraine vor. Wenn dies so wäre, „hätten die Polen ihre Koffer gepackt, um nach Australien zu flüchten“, sagte er in einem Interview für polnische Medien.
„Die Russen sind keine Selbstmörder. Ich denke nicht, dass sie einen offenen Krieg wollen“, fügte er an. Darauf angesprochen, warum es in der EU keine einheitliche Russland-Politik gibt, äußerte der Ex-Außenminister: „Wir sind intellektuell nicht in der Lage, eine gute Strategie zu entwickeln, weil wir keine herausragenden Top-Politiker haben.“
„Momentan wirkt die Strategie des Westens idiotisch, weil sie die gleichen Bewegungen wiederholt und dabei unterschiedliche Resultate erwartet.“, sagte Olechowski. „Dies riecht nach Wahnsinn.“