Der griechische Staat lebte einfach über seine Verhältnisse, Korruption und Steuerhinterziehung sind dort weit verbreitet. Kapitalistenklasse was soll das denn sein?
Der Beitritt Griechenlands zum Euro im Jahr 2000, umfangreiche von der EU geförderte Infrastrukturmaßnahmen und hohe Verwaltungskosten bei zugleich unverhältnismäßig niedrigen Steuereinnahmen führten zu einer enormen Auslandsverschuldung, die erst 2009 im Zuge der internationalen Wirtschaftskrise publik wurde. Die folgende Finanzkrise ließ die Arbeitslosigkeit extrem ansteigen, während zugleich der Binnenmarkt zusammenbrach. Allmählich zeigt das wirtschaftliche Klima in Griechenland erste Anzeichen einer Besserung.
Verblödete Politiker und sorglose Bevölkerung eine geile Mischung die eine 100% Garantie für einen Staatsbankrott ergeben. Natürlich sind nicht alle Reformen wirklich gut und vernünftig, sobald es mit der Wirtschaft aufwärts geht kann man da ein wenig rumbasteln. Einen Schuldenschnitt würde ich befürworten unter der Bedingung, das Griechenland nicht wieder ins alte Muster zurückfällt.
Das rot markierte ist absolut richtig leider hast du keinen link gepostet woher du das hast den der ausschlaggebende Faktor für die Verschönerung von Statistiken durch griechische Politiker (wo die EU ganz bewusst weggeschaut hat) wird in den meisten deutschen mainstream Medien gerne verschwiegen. Auch das warum wird gerne verschwiegen mit dem ersten "Rettungspaket" "für Griechenland" sind nicht nur deutsche und französische banken gerettet worden.
Griechische Milliarden für deutsche U-Boote | Telepolis
[h=2]"Obwohl Griechenland in fast allen Bereichen sparen muss, ermuntern Deutschland und Frankreich die Hellenen zu einem absurden Rüstungswettlauf mit der Türkei[/h]
Im Jahre 2000 orderte die griechische Marine bei der Kieler HDW daher vier moderne U-Boote vom Typ 214. Kaum war die Tinte unter dem Vertrag trocken, bereuten die Griechen jedoch bereits ihren Kaufrausch. Griechenland hatte sich in den Verträgen von Maastricht verpflichtet, die Neuverschuldung unter die 3%-Grenze zu bringen und der U-Boot-Deal, der ein Volumen von 2,8 Milliarden Euro hat, war nach den Konvergenzkriterien eigentlich nicht finanzierbar.
Um sowohl den Euro als auch die deutschen U-Boote zu bekommen, versuchte man es in Athen mit Bilanzkosmetik. Die Sozialisten verschoben die U-Boot-Milliarden munter in die Geschäftsjahre der Konservativen, die das Geld - von dem 70% bereits bei Auftragsstellung nach Deutschland transferiert wurden - schließlich munter in die Zukunft buchten. Die Brüsseler und Berliner Haushaltsexperten schauten angestrengt weg und so konnten die Griechen das Kunststück vollbringen, die U-Boot-Milliarden acht Jahre zu "verstecken" und erst in den Katastrophenhaushalt 2009 einfließen zu lassen.
Zu diesem Zeitpunkt hätten die Griechen die Verträge am liebsten für null und nichtig erklärt. Das erste U-Boot, die S 120 Papanikolis, lief bereits 2004 in Kiel vom Stapel. Die griechischen Marineoffiziere entdeckten jedoch bei den Testfahrten in der Ostsee echte oder vermeintliche Konstruktionsmängel und weigerten sich, die Papanikolis zu übernehmen.Kaum drohte Griechenland die Zahlungsunfähigkeit, entspannte sich der deutsch-griechische U-Boot-Krieg auf wundersame Weise. Während die EU ein Milliardenpaket für Athen schnürte, durchschlugen die Hellenen den gordischen Knoten: Man werde die Verpflichtungen bis auf den letzten Cent begleichen und die drei U-Boote, die in Griechenland gebaut wurden, übernehmen. Die in Kiel gebaute Papanikolis werde man zwar ebenfalls übernehmen, aber weiterverkaufen.
Doch nicht nur das - Griechenland unterzeichnete im März 2010 sogar einen neuen Vertrag, in dem das Land sich verpflichtet, zwei weitere U-Boote vom Typ 214 bei den Hellenic Shipyards bauen zu lassen. Während die griechische Regierung die Renten und die Löhne massiv kürzt, kauft sie zur gleichen Zeit deutsche Militärtechnik im Wert von über einer Milliarde Euro.
Es darf jedoch bezweifelt werden, dass diese Entscheidung in Athen getroffen wurde. Sowohl griechische Regierungskreise als auch der Grünen-Europa-Abgeordnete Daniel Cohn-Bendit, der sich auf ein Gespräch mit dem griechischen Premier Papandreou beruft, berichten, dass die deutsche und die französische Regierung diese Waffendeals als Vorraussetzung für Konzessionen bei der Ausgestaltung des Rettungspakets gemacht haben. Was für Deutschland seine U-Boote, sind für Frankreich seine Fregatten - Athen "will" in den nächsten Jahren sechs französische FREMM-Fregatten im Wert von 3,5 Milliarden Euro kaufen.
Für Deutschland geht es bei dem U-Boot-Deal um weitaus mehr als 520 Millionen Euro aus Athen. Die deutsche Schiffbaubranche steckt in einer tiefen Krise und es ist ungewiss, wie viele Arbeitsplätze in diesem Sektor im Land gehalten werden können"
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Was bist du für ein Grieche!? Ich als Nicht-Grieche habe einem Deutschen das Maul gestopft , als er meinte , bezügl. der Krise, ein Vorurteil nach dem anderen rauszuhauen und das griechische Volk diffamieren und beleidigen zu müssen. So etwas macht man mit Faschos und Sozialchauvinisten einfach. Man stopft ihnen das Maul!
Machst du absolut richtig speziell die deutschsprachige presse verfällt gerne mal in die rassistische ecke wenn es um das vermeintliche Thema "deutscher Steuergelder fürs Ausland" geht. In Ländern wie Frankreich ist das z.b. nicht der fall.
https://de.wikipedia.org/wiki/Griechenfeindlichkeit
"Interessanterweise bedient sich der deutsche Antihellenismus dabei gerade solcher Stereotypen, die eigentlich nur für die deutsche Öffentlichkeit politische Bedeutung haben: es gäbe zu viele und hochbezahlte Rentner, es gäbe zu viele Beamte, die Steuerhinterziehung sei hoch, die Korruption exorbitant. In keinem anderen EU-Land wurden in der Presse diese Themen derart überhitzt diskutiert.[SUP][14][/SUP]Während sich die meisten ausländischen Fachleute einig waren, dass die griechische seite (also die Athener Regierungen) durch unnötige Importe die Staatshaushalte überforderte, fanden sich deutsche Politiker immer mehr genötigt zu behaupten, Südländer hätten hohe Einkommen, gingen vergleichsweise früh in Rente und hätten viel Urlaub. Und man empfahl, sie müssten sich "ein wenig Mühe geben".[SUP][15]
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