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Osmanische Reich auf dem Balkan

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 28870
  • Erstellt am Erstellt am
Dein Ernst?
Ein Roman Schreiber 😂
Ok alles klar 👌

Wo ist den das Problem? Nur Historiker wissen Bescheid, oder wie?
Wieso posaunst du denn hier so rum, was hast du nochmal genau für einen Titel inne? Historiker?
Hier ist jeder Hilfsarbeiter und Hilfsfliesenleger Oberhistoriker, warum sollte denn ein "Romanschreiber", nota bene Nobelpreisträger, nichts Brauchbares über die Geschichte (seines Landes) zu sagen haben?
 
Der ist auch scheiße oder?

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Miss, du hast das ziemlich auf den Punkt gebracht, da sind wir uns einig. Hier sind aber einige unterwegs die einem was von überaus toleranten Osmanen erzählen wollen, dagegen habe ich was weil der Wahrheit nicht entspricht. Die waren überhaupt nicht tolerant, im Gegenteil, die waren, wo es anders nicht ging, kompromissbereit. Das mussten die auch sein sonst hätten sie so ein riesen Reich nicht solange halten können. Das wird fast immer verschwiegen und so getan als wenn die willkommen wären.
Feststeht die Osmanen waren eine verhasste Besatzungsmacht die keiner haben wollte, 500 Jahre unter Osmanen war für West-Balkan bestenfalls 500 Jahre Stillstand. Für die anderen unter osmanischen Joch wird genauso gewesen sein.

Der Balkan wäre auch ohne die Osmanen stillgestanden. Sie steht heute ja auch noch still. :lol:

Gründe hierfür sind nicht nur die mangelhaften charakterlichen Züge der Balkanvölker, sondern vielmehr die schlichtweg große Unwichtigkeit des Balkans. Kein Schwein schert sich für Albanien, Serbien oder Bosnien. :lol:

Beziehungsweise nur dann, wenn man sich wieder mal dazu entschließt gegenseitig abzuschlachten.
 
Der Balkan wäre auch ohne die Osmanen stillgestanden. Sie steht heute ja auch noch still. :lol:

Gründe hierfür sind nicht nur die mangelhaften charakterlichen Züge der Balkanvölker, sondern vielmehr die schlichtweg große Unwichtigkeit des Balkans. Kein Schwein schert sich für Albanien, Serbien oder Bosnien. :lol:
Da wäre ich mir nicht so sicher. Ohne Bashing zu betreiben glaube ich schon, dass Mittel- und Westeuropa einfach kulturell, wissenschaftlich und wirtschaftlich so ab dem 18./19. Jh weit am Osmanischen Reich vorbeigezogen sind. Das wirkt sich natürlich auch auf die regierten Gebiete aus.

Hätte das OR so einen Schwerpunkt auf Fortschritt behalten wie in seinen früheren Jahrhunderten, und hätte es an der Zeit der Aufklärung in Europa in irgendeiner Weise teilgehabt , wären auch die Balkanländer heute noch anders geprägt.
 
Da wäre ich mir nicht so sicher. Ohne Bashing zu betreiben glaube ich schon, dass Mittel- und Westeuropa einfach kulturell, wissenschaftlich und wirtschaftlich so ab dem 18./19. Jh weit am Osmanischen Reich vorbeigezogen sind. Das wirkt sich natürlich auch auf die regierten Gebiete aus.

Hätte das OR so einen Schwerpunkt auf Fortschritt behalten wie in seinen früheren Jahrhunderten, wären auch die Balkanländer heute noch anders geprägt.

Das Osmanische Reich war Mittel- und Westeuropa nie ebenbürtig. Das Pro-Kopf-Einkommen eines osmanischen Bürgers überstieg nie dem eines Amsterdamers oder Parisers.

Außerdem hast du ein falsches Verständnis von "Fortschritt". Man kann den Lauf der Geschichte nicht einmal heute planen, geschweige denn vor hunderten von Jahren. Jeder Sultan hätte sich den Arsch noch so weit aufreißen können, man hätte nie Schritt halten können mit dem Westen und das liegt vor allem an Ereignissen, die man nie hätte beeinflussen können.

So war die Entdeckung Amerikas entscheidend für den Lauf der Geschichte. Sie war die Grundlage für den Handelskapitalismus und der Industrialisierung. Mit Amerika hatte man riesige Agrarflächen für Rohstoffe und mit den afrikanischen Sklaven kostengünstige Arbeitskräfte.

Die Osmanen verfügten nicht über die riesigen Handelsschiffe der Europäer und wieso auch? Die Osmanen hätten bei Bedarf ebenso in Ägypten Baumwolle pflanzen können. Es bestand schlichtweg keine Notwendigkeit. Ohne Amerika wären die Osmanen wohl weiterhin eine Großmacht, aber die Welt um einiges einfacher gestrickt. :lol:

Es war also nur noch eine Frage der Zeit bis zum Untergang des Osmanischen Reiches. Gleichzeitig wurde das Osmanische Reich immer unbedeutender und besonders die Balkanhalbinsel. Inzwischen Blicken die meisten Staaten auf mehr als 100 Jahre Unabhängigkeit. Korea ist weitaus später unabhängig geworden und trotzdem fortschrittlicher als die meisten Staaten des Balkans, weshalb?
 
Wäre ganz passabel gewesen, (Schulen, Religion, Gesundheitssystem, Infrastruktur...) hätten die slawischen Völker gleichen Rechte gehabt wie Österreich/Ungarn. Wollte Erzherzog Ferdinand ändern, was danach kam wissen wir. Fortschrittlicher auf jeden Fall als im SHS und sogar besser als in der Königsdiktatur. Sogar Serben aus der KuK-Monarchie haben sich damals wohler gefühlt, als Jahre später in Jugoslawien.
Da gab es mal ein Interview in Rijeka mit einem alten Mann, Kroate, der erwähnte u.a. dass Kaiser Franz Josef der beste Regierungschef war welchen er in seinem Leben erlebt hat. Sprach Bände, sowohl für SHS, als auch Jugoslawien1, NDH und Jugoslawien 2, als auch Kroatien
Hätten wir Tito mit Kaiser Franz geklont hätten wir diese Probleme heute nicht.
 
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