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Seit 1922 hatte der Völkerbund die Schaffung einer nationalen Heimstätte für Juden („Jewish National home“) in Palästina im Völkerbundsmandat für Palästina festgeschrieben. Verschiedene zionistische Organisationen, darunter die Jewish Agency, forderten nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust verstärkt einen eigenen Staat in Palästina.
Arabische Interessenvertreter favorisierten einen gemeinsamen Staat, der größere arabische Bevölkerungsanteile gehabt hätte, oder – im Falle einer Teilung – die Sicherung eines zum Bevölkerungsanteil proportionalen Teils des wirtschaftlich interessanten Gebiets. Weil es der Mandatsmacht Großbritannien nicht gelungen war, eine sowohl für den jüdischen als auch den arabischen Bevölkerungsteil annehmbare Lösung zu finden, beschloss die britische Regierung am 14. Februar 1947, das Palästinaproblem den Vereinten Nationen zu übergeben – und damit fing die Scheisse an…
Es folgte der „UN-Teilungsplan für Palästina“ von einer Organisation die selbst erst ein paar Jahre zuvor mühsam zusammengeschustert wurde. Damit hatten die Juden zwar eine "nationale Heimstätte" bekommen. Es wurde jedoch auch der Grundstein für permanente Unzufriedenheit beider Seiten und immerwährenden Krieg gelegt.