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Nachrichten aus der Türkei

Die schleichende Gleichschaltung der Medien​

Erdoğan sitzt in der Türkei seit nunmehr knapp zwei Jahrzehnten fest im Sattel. Von 2003 bis 2014 war er Ministerpräsident, seit 2014 amtiert er als Präsident. Im gleichen Jahr rangierte die Türkei in der Pressefreiheitsrangliste von Reporter ohne Grenzen immerhin noch auf Platz 116 von insgesamt 180 Staaten. Inzwischen ist sie auf Platz 149 abgerutscht.

Dafür ist auch die faktische Gleichschaltung der Medienlandschaft verantwortlich. Diese begann damit, dass regierungsnahe Unternehmer:innen große Medienhäuser aufkauften. Von besonderer Bedeutung war der Verkauf der Dogan Media Group, die bis dahin größte der Türkei, an die Demirören-Gruppe, die für ihre Nähe zu Erdoğan bekannt ist. Zu der Mediengruppe gehörten neben dem TV-Sender CNN Türk auch die auflagenstarke Tageszeitung „Hürriyet“. Nach dem Putschversuch im Juli 2016 wurde der Großteil der verbliebenen regierungskritischen Medienhäuser ebenfalls aufgekauft; zahlreiche Journalist:innen sitzen seitdem im Gefängnis, viele flohen zudem ins Ausland.

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Zuletzt übernahmen Nationalist:innen im Jahr 2018 die Oppositionszeitung „Cumhuriyet“. Diese Übernahme zog zugleich den Schlussstrich unter die mediale Gleichschaltung. Viele Türk:innen erhalten regierungskritische Informationen seitdem nur noch auf Twitter, Facebook und Instagram sowie im türkischen Reddit-Pendant Ekşi Sözlük. Kein Wunder also, dass Erdoğan das Netz und insbesondere die Social-Media-Plattformen als „Bedrohung für die Demokratie“ betrachtet.

Einen ersten Versuch, diese „Bedrohung“ einzudämmen, unternahm die türkische Regierung im vergangenen Jahr. Ein neues Social-Media-Gesetz verpflichtet Facebook, Twitter und andere Plattformen seit Januar 2021 dazu, örtliche Vertreter:innen einzusetzen, die gerichtliche Löschanordnungen umgehend umsetzen müssen. Außerdem sind die Plattformen dazu verpflichtet, Nutzer:innendaten auf Servern innerhalb der Türkei zu speichern. Allerdings konnte das Social-Media-Gesetz die kritische Berichterstattung im Internet nicht unterbinden. Zwar wurden Nutzer:innen immer wieder für Einträge angeklagt und verurteilt. Zugleich aber stützt das bestehende Gesetz eine strafrechtliche Verfolgung von Online-Beiträgen nur eingeschränkt.

Ich sehe parallelen zu Nazideutschland der 30er Jahre nur noch eine Frage der Zeit bis erdogan loshitlert
 
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Sehr schön mögen mehr Folgen er hat es gesehen und verstanden das er mit der Gurken Opposition nichts Anfangen kann deshalbdie richtige Wahl getroffen. 😂
 
Dr. Aziz Sancar

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Wien und Ankara unterzeichneten Kooperationsabkommen
Die Hauptstädte Österreichs und der Türkei, Wien und Ankara, intensivieren ihre Zusammenarbeit. Ein entsprechendes Kooperationsabkommen ist heute im Wiener Rathaus unterzeichnet worden. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) empfing dazu im Rathaus den Bürgermeister aus Ankara, Mansur Yavas. Konkret vereinbarten die beiden Städte eine Zusammenarbeit in Bereichen wie Klimaschutz, Umwelt und Soziales.

Das Hauptaugenmerk des gegenseitigen Austauschs liege dabei auf innovativen Konzepten und praktischen Erfahrungen, etwa beim Ausbau des öffentlichen Verkehrs, hieß es dazu in einer Mitteilung. Auch gemeinsame Veranstaltungen sollen organisiert werden.

„Die Kooperationsvereinbarung zwischen Wien und Ankara, die wir beide heute unterzeichnen, erneuert die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen zwei Hauptstädten“, betonte Ludwig. Er verwies auf die rund 200.000 in Wien lebenden Menschen, die Wurzeln in der Türkei haben: „Sie leisten einen ganz wichtigen gesellschaftlichen, sozialen und wirtschaftlichen Beitrag.“

 
§2 Volksverhetzung
In der Türkei sterben bei einem Grubenunglück 41 Menschen , keine Reaktion der BF-Türken.

Die Feuern eine Rakete zu Testen ab mit 500km Reichweite ,BF Türken flippen aus ,, Kebab strong !!!!!! , Hellas hat Angst muhahaha.
 
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