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US-News

FBI-Chef Kash Patel sagt auf dem rechten Sender Fox: „Man kann nicht zu irgendeiner Protestaktion eine mit mehreren Magazinen geladene Schusswaffe mitbringen. So einfach ist das." Das sind Bilder von Aufmärschen von Faschisten und Trump-Fans in den USA

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Minnesota
„Unvorstellbar, was hier bei uns passiert“
Wieder wurde am Samstag ein US-Bürger bei einem Einsatz der Einwanderungsbehörde ICE getötet. Davor kam es zur Festnahme eines Fünfjährigen und Massenprotesten der lokalen Bevölkerung – die Lage in Minneapolis scheint von Tag zu Tag mehr zu eskalieren. Was derzeit passiert, sei einfach „unvorstellbar“, erzählten Menschen aus Minneapolis im Gespräch mit ORF.at.

Wenige Stunden vor dem Interview mit „Thomas Painter“ wurde am Samstag in Minneapolis der 37-jährige Krankenpfleger Alex Pretti erschossen; in jener Stadt, in der Painter geboren wurde und in die er nach seiner Zeit in Wien zurückgekehrt ist. Sein Name wurde geändert. „Da die Situation für viele Menschen derzeit gefährlich ist, muss ich anonym bleiben.“

Die Frage, ob er das Interview lieber auf Englisch führen wolle, verneinte er. „Eigentlich habe ich Angst, dieses Interview zu machen. Deshalb ist es vielleicht sicherer auf Deutsch.“ Auch die Österreicherin „Maria Huber“, die seit 15 Jahren in der Zwillingsstadt St. Paul in Minnesota lebt, sagte gegenüber ORF.at: „Ich hätte wirklich kein Problem, meinen echten Namen zu nennen, aber dadurch, dass ich drei kleine Kinder habe, muss ich einfach ein bisschen vorsichtig sein.“ Vieles, was die beiden berichten, findet sich auch in aktuellen Videoaufnahmen und Medienberichten wieder.

 
US-Justizministerin Bondi fordert Wählerdaten für ICE-Deeskalation in Minneapolis
Die Ministerin hat einen Brief an Gouverneur Walz geschrieben, in dem sie die Herausgabe sensibler Daten zur Wählerregistrierung will. Es ist unklar, ob sie das Schreiben vor oder nach der Tötung von Alex Pretti angefertigt hat

Bereits die Einleitung des Briefs der US-Justizministerin Pam Bondi an Minnesotas Gouverneur Tim Walz klingt wie aus einer parallelen Realität. Im ersten Satz gibt die oberste Staatsanwältin der USA dem demokratisch geführten Staat jegliche Schuld an der ausufernden Gewalt durch Bundesbeamte in Minnesota. Der Staat habe "sich geweigert, das Gesetz durchzusetzen", steht in dem Brief, den mehrere US-Medien als Faksimile veröffentlicht haben – "und die Konsequenzen sind herzzerreißend". Es ist unklar, ob Bondi den Brief vor oder nach der Tötung von Alex Pretti am Samstag angefertigt hat.

In dem Schreiben werden die Beamten der Einwanderungsbehörde ICE, die vermummt durch den Bundesstaat ziehen und durch Einsatz roher Gewalt Menschen ohne Papiere suchen, als Personen bezeichnet, die "ihr Leben riskieren, um Amerikaner zu schützen und die Rechtsstaatlichkeit aufrechtzuerhalten". Der Widerstand gegen den ICE-Einsatz, der von den staatlichen Politikern wie Walz und dem Bürgermeister von Minneapolis, Jacob Frey, befeuert worden sei, habe die Bundesbeamten in Gefahr gebracht. Von der Gefahr, der Protestierende in der Stadt und Zielpersonen von ICE ausgesetzt sind, war in dem Brief keine Rede.


Einfach ekelhaft diese gesamte Truppe, sowohl ICE als auch Donica Blewinsky beschissenes Horrorclown-Kabinett.
 
In den USA entsteht eine ungewöhnliche Allianz gegen ICE-Gewalt
Die Tötung von Alex Pretti könnte für Trump und seine Regierung zu einem "Epstein-Moment" werden, indem sich Druck von beiden Seiten des politischen Spektrums aufbaut

Alex Pretti könnte ein Opfer zu viel gewesen sein. Der 37-Jährige, der am Samstag von Beamten der Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis erschossen wurde, vereinte viele Merkmale auf sich, die Anlass für eine ungewöhnliche Allianz gegen das gewaltsame Vorgehen der Trump-Regierung sein könnten.

Einerseits war er ein weißer Mann mit einer US-Staatsbürgerschaft. Vorwürfe, dass es sich um einen "Illegalen" handelt, der nur seiner rechtmäßigen Abschiebung entgehen wollte, greifen nicht. Außerdem hatte er außer ein paar Parktickets keine Vorstrafen. Es handelt sich also auch um keinen Verbrecher, der es laut Einstellung mancher Radikalen verdient hätte, getötet zu werden.

Des Weiteren war Pretti Intensivpfleger in einem Krankenhaus für Veteranen. Er gehörte also einem Berufsstand an, der auf beiden Seiten des politischen Spektrums hohes Ansehen genießt – und das nicht erst seit den Bildern von überarbeiteten Fachkräften während der Covid-Pandemie. Und er war Waffenbesitzer, wodurch auch ungewöhnliche Gruppen zur Verteidigung seiner Ehre ausreiten.

Etwa die mächtige Waffenlobby NRA, die am Sonntag in den sozialen Medien einen republikanischen Offiziellen kritisierte. Billy Essayli, ein von Trump eingesetzter stellvertretender Staatsanwalt in Kalifornien, hatte das ICE-Vorgehen nach Prettis Tod verteidigt. Jeder, der sich der Polizei mit einer Waffe nähere, riskiere, erschossen zu werden. Eine "Dämonisierung gesetzestreuer Bürger", stellt die NRA fest und fordert eine umfassende Untersuchung des Vorfalls.

Schweigen und Kritik der Republikaner

 
Regime lässt auf eigene Bevölkerung schießen: Iran prüft Militärschlag gegen USA

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Teheran, Washington (dpo) - Schlägt den Despoten in Washington bald die letzte Stunde? Angesichts der tödlichen Schüsse auf die eigene Bevölkerung hat der Iran heute angekündigt, einen Militärschlag gegen die USA zu prüfen.

"Ein Regime, das Demonstrationen niederschlagen lässt und seine Schergen auf Bürger schießen lässt, hat jede Legitimation verloren", drohte Irans Präsident Massud Peseschkian. "Wir werden uns das nicht mehr lange mitansehen."

Der iranischen Regierung zufolge lägen alle Optionen auf dem Tisch. Zeitgleich gibt es Berichte aus dem Persischen Golf, laut denen sich ein iranischer Flugzeugträger auf dem Weg in Richtung USA befindet.

Denkbar wäre etwa ein Militärschlag auf das ICE-Hauptquartier. Er könnte es den Demonstrierenden erleichtern, das Regime zu stürzen.

Gleichzeitig wäre eine solche Maßnahme aber auch riskant, da ein Angriff auf die USA auch bewirken könnte, dass sich Amerikaner hinter das angegriffene Regime stellen und es somit stärken.

 

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Tagespresse-Faktencheck: Was geschah wirklich in Minneapolis?

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Während die „New York Times“ und andere Mainstream-Medien die Arbeit der US-Behörden durch die Veröffentlichung von Videos behindern, herrscht im Weißen Haus Klarheit: Ein Terrorist wurde neutralisiert. Doch wo die einen „Mord“ rufen und die anderen ein tragisches Unglück sehen, liegt die Wahrheit im Dunkeln. In einer exklusiven Kooperation mit den Fakten-Spezialisten von Fox News ordnet Die Tagespresse die Vorfälle objektiv ein und stellt die Frage: Kann man seinen eigenen Augen überhaupt noch trauen?

48 Sekunden davor

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Video: Pretti nähert sich ICE-Beamten mit Smartphone in der Hand.

Weißes Haus: „Ein radikalisierter Gefährder stürmt mit einem entsicherten, voll geladenen iPhone auf Gesetzeshüter zu, die gerade illegalen Migranten bei der kostenlosen Heimreise behilflich sind.“

Wer hat recht? Eine klassische Pattsituation. Zwar deutet das Videomaterial auf einen harmlosen Krankenpfleger hin. Aber da wir nicht in den Kopf des Mannes schauen können, wäre eine Einordnung seines Verhaltens voreilig. Urteil: Unentschieden.

28 Sekunden davor

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Kann mir jemand Rechtsberatung geben? Was gilt?: Ich habe das verfassungsmäßige Recht, Waffen zu tragen, aber die Ausländerbehörde will mich - obwohl ich kein Ausländer bin - erschießen, weil ich angeblich mit einer Waffe rumlaufe.
 
Statt die verantwortlichen ICE-Beamten wegen Exekution eines bereits entwaffneten Demonstranten vor Gericht zu stellen, nimmt Trump diese noch in Schutz :facepalm:
 
Kann mir jemand Rechtsberatung geben? Was gilt?: Ich habe das verfassungsmäßige Recht, Waffen zu tragen, aber die Ausländerbehörde will mich - obwohl ich kein Ausländer bin - erschießen, weil ich angeblich mit einer Waffe rumlaufe.
Kann ich helfen, das ist MAGA Logik.

 
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