Satire Splitter
Onkel Donald (Duck), ach ne, es war das Trumpelstielzchen, macht es uns vor, es zählt einzig nur das Geld. Da ist es fast logisch, dass der alternde Synapsenkasper faktenfrei den Klimawandel leugnet. „Wir werden ein bisschen mehr Grundstücke am Strand haben, was nicht das Schlechteste auf der Welt ist“
„Ich habe gehört, dass die Ozeane in den nächsten 300 Jahren um ein Achtel Zoll (knapp 0,32 Zentimeter) ansteigen werden. Wir haben größere Probleme als das.“
,,Ich bin kein großer Fan dieser verrückten Windräder. Die werden alle in China gebaut", sagte der Präsident. ,,Aber dort nutzt man keine Windräder! Schauen Sie sich mal in China um, sie werden dort keine Windfarmen finden."
Das ist glatt gelogen, China ist Weltführer bei der Nutzung der Windenergie.
Aber dafür propagiert der Intelligenzabstinenzler die ,, wunderschöne saubere Kohle".
Da bekommt selbst das größte Phrasenschwein Obstipation.
Unsere Wirtschaftsministerin Katherina Reiche ist zwar nicht so geübt im Dreschen faktenloser Phrasen, steht aber dem Trumpelstielzchen, in Sachen unverhohlenen Lobbyismus, in nichts nach.
Frau Reiche setzt auf Gaskraftwerke und plant schon mal 20 Gigawatt ein, zur Finanzierung soll Strom aus erneuerbaren Quellen, wie Wind und Solar, nicht mehr vergütet werden, wenn er zu ,,Hochzeiten" ins Netz eingespeist wird. Die geplante Rücknahme von Förderungen für Solaranlagen auf Dächern und Offshore-Windkraftanlagen, sollen ebenfalls Gas finanzieren.
Das Trumpelstielzchen hat natürlich einige Milliardäre in der Tasche, aber Frau Reiche kuschelt auch nicht nur mit Karl-Theodor zu Guttenberg.
Beim sogenannten „Tag des Familienunternehmens“ hielt sie eine Rede, die ganz im Sinne der 400 anwesenden Wirtschaftsbosse war, sie will weniger Regeln für Unternehmen, dafür mehr Wachstum. „Comeback Made in Germany“ nennt Frau Reiche das. Der „Tag des Familienunternehmens“ ist ein zentrales Lobby-Event der Stiftung Familienunternehmen, hinter der zahlreiche deutsche Milliardenkonzerne stehen.
Was bislang nicht bekannt war, Katherina Reiche suchte im Anschluss offenbar engen Kontakt zur Milliardärs-Lobby. Allein im Juli 2025 gab es drei weitere Treffen von Top-Beamten des Wirtschaftsministeriums mit Vertretern der Stiftung Familienunternehmen. Darunter natürlich auch ein Kennenlerngespräch des Vorstands der Stiftung mit Ministerin Reiche selbst.
Besonders heikel, dass Ministerium nutzte die Treffen offenbar auch für Parteipolitik und beriet die ,,Stiftung Familienunternehmen". Ein Staatssekretär empfahl einer Runde von ,,Familienunternehmern" laut einem Redemanuskript, für schnellere Steuersenkungen Druck bei der SPD zu machen. Und Ministerin Reiche schlug den Stiftungs-Chefs beim Kennenlern-Treffen vor, eine Lobby-Kampagne über die Unionsfraktion zu lancieren.
Das Ministerium könnte damit gegen das Neutralitätsgebot verstoßen haben. Kern des rechtlichen Konzepts, staatliche Stellen dürfen nicht in den Parteienwettbewerb eingreifen.
Quelle: Lobby Control, Frag den Staat