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Der Ukraine Sammelthread

Ukraine-Krieg: Hilfsorganisationen im Dauereinsatz
Vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine sind Hilfsorganisationen aus Österreich im Dauereinsatz. Besonders Kinder brauchen Unterstützung.

Die Menschen in der Ukraine seien mehr denn je auf konkrete Hilfe aus dem Ausland angewiesen, hieß es von den Salesianern Don Boscos. Sowohl das Hilfswerk der Ordensgemeinschaft – die Don Bosco Mission Austria – als auch die Entwicklungsorganisation Jugend Eine Welt und die Caritas verweisen auf unverändert dramatische Lebensbedingungen im Land und ersuchen um Spenden.

Die Salesianer Don Boscos leisten seit Kriegsbeginn im Februar 2022 umfassende Unterstützung vor Ort. Provinzial Mykhaylo Chaban betont, man bleibe „bewusst an der Seite der Menschen“ und teile insbesondere das Schicksal der anvertrauten Kinder und Jugendlichen. Diese litten besonders unter Verlusten, Flucht und anhaltender Unsicherheit. Viele Familien seien auseinandergerissen, zahlreiche Kinder haben nur noch einen Elternteil, fast jede Familie habe Mitglieder verloren.

Caritas-Appell: Bei Hilfen nicht nachlassen
Eine Delegation rund um Caritasdirektor Klaus Schwertner befindet sich aktuell zu Projektbesuchen in Kiew. Das Team der Caritas aus Österreich besucht Kinderzentren, Suppenküchen sowie Wärmezelte, die Menschen vor dem Erfrieren schützen. Viele Wohnungen sind ohne Strom und Heizung und teilweise auch ohne Wasser, bei Außentemperaturen von bis zu Minus 20 Grad.

 
Tatsächlich herrscht in der Ukraine schon seit 2014 Krieg, als Russland die Krim annektierte und die von Putin unterstützten Separatisten im Osten des Landes zu den Waffen griffen. Seit Beginn des flächendeckenden Krieges wurden in der Ukraine nach UN-Angaben über 15 000 Zivilisten getötet, darunter fast 800 Kinder, und über 41 000 Zivilisten verletzt, darunter über 2500 Kinder. Die tatsächlichen Zahlen dürften weit höher liegen.
Auf russischer Seite wurden geschätzt 1,2 -1,3 Millionen Soldaten getötet, verwundet oder vermisst, auf ukrainischer Seite geschätzt 500 – 600 000 Soldaten.

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Vier Jahre Ukraine-Krieg
Europa sichert Kiew weiter Unterstützung zu
Am vierten Jahrestag des russischen Einmarschs in die Ukraine haben die EU und zahlreiche europäische Länder Kiew ihre anhaltende Unterstützung und ihre Solidarität zugesagt. Wermutstropfen ist das von Ungarn blockierte neue Sanktions- und Hilfspaket der EU. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hielt fest, dass Russland seine Kriegsziele „nicht erreicht“ habe.

Bei einem Videotreffen der 35 Mitglieder der „Koalition der Willigen“ unter Führung von Frankreich und Großbritannien zeigte sich Selenskyj am Dienstag dankbar für die Unterstützung und hoffte auf die Freigabe der derzeit von Ungarn blockierten 90 Milliarden Euro an EU-Hilfe. Er kündigte weitere Gespräche mit den USA und Russland in den nächsten sieben bis zehn Tagen an: „Wir brauchen Frieden, müssen uns aber auf andere Szenarien vorbereiten.“

„Sehr skeptisch“ zeigte sich der französische Präsident Emmanuel Macron gegenüber einem kurzfristigen Frieden, da auf russischer Seite kein Wille dazu bestehe. Zudem müssten Sicherheitsgarantien ausgearbeitet und konkret vereinbart werden. NATO-Generalsekretär Mark Rutte pochte ebenfalls auf wirksame Sicherheitsgarantien und nannte dabei explizit Europa, Kanada und die USA. Es sei unerlässlich, dass die Ukraine weiterhin militärische, finanzielle und humanitäre Hilfe erhalte: „Denn ein Versprechen von Hilfe beendet keinen Krieg.“

Die G-7-Staaten – also die USA, Kanada, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien und Japan – sicherten der Ukraine weiterhin ihre volle Unterstützung zu. Zugleich stellten sie sich hinter die Bemühungen von US-Präsident Donald Trump, einen Friedensprozess durch direkte Gespräche einzuleiten. Ein Abkommen könne nur durch Verhandlungen zwischen Kiew und Moskau erzielt werden, hieß es.

 
Tatsächlich herrscht in der Ukraine schon seit 2014 Krieg, als Russland die Krim annektierte und die von Putin unterstützten Separatisten im Osten des Landes zu den Waffen griffen. Seit Beginn des flächendeckenden Krieges wurden in der Ukraine nach UN-Angaben über 15 000 Zivilisten getötet, darunter fast 800 Kinder, und über 41 000 Zivilisten verletzt, darunter über 2500 Kinder. Die tatsächlichen Zahlen dürften weit höher liegen.
Auf russischer Seite wurden geschätzt 1,2 -1,3 Millionen Soldaten getötet, verwundet oder vermisst, auf ukrainischer Seite geschätzt 500 – 600 000 Soldaten.

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Unter denen regte mich Wagenknecht am meisten auf aber sie hat ihre Quittung bekommen :lol:
 
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Das ist quasi das Gleiche, was ich kurz nach dem Kriegsbeginn zusammengefasst hatte. Russland hatte den Krieg bereits verloren als die Ukrainer beschlossen haben, sich zu wehren. Ich wusste dass die russische Diplomatie nicht flexibel genug sein wird, die Notbremse zu ziehen aber ich hatte diverse Male Angst, dass die Ukrainer vorzeitig aufgeben aber sie haben sich mit der Zeit sehr gut an die Situation angepasst und fügen den Russen täglich immensen Schaden.

Es führt kein Weg mehr dran vorbei, dass Russland die Hure Chinas wird. Früher oder später wird es auch zwischen China und Russland knistern aber einige Gebiete an der chinesisch-russischen Grenze sind bereits an die Chinesen übergegangen.

Russland hat sich bereits weitestgehend abgeschafft und das nur wegen der Ukraine :lol:

Im Moment ist es wie kurz nach dem Training, wenn man sich verletzt aber nichts davon merkt. Das wird einige Zeit in Anspruch nehmen bis die Russen merken, wie groß der Schaden ist.
 
Vier Jahre Ukraine-Krieg
EU will Ungarn-Blockade notfalls umgehen
Nach Worten von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wird die EU der Ukraine den geplanten Kredit über 90 Milliarden Euro ungeachtet des ungarischen Vetos auszahlen. Das werde „auf die eine oder andere Weise“ geschehen, sagte sie am vierten Jahrestag des russischen Einmarschs in die Ukraine. Ungarn legt sich quer, weil es der Ukraine eine Blockade bei der Wiederaufnahme von Öllieferungen über die „Druschba“-Pipeline vorwirft.

In der Ukraine sorgt die ungarische Blockade des Hilfs- und Sanktionspakets der EU für Unverständnis, wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Dienstag unterstrich. Eine Reparatur der Pipeline hält er für unnötig. „Wozu reparieren? Um Menschen zu verlieren. Ich denke, das ist ein zu großer Preis“, sagte er auf einer Pressekonferenz mit von der Leyen und Ratspräsident Antonio Costas in Kiew. Ihm zufolge greift das russische Militär gezielt Reparaturtrupps an.

 
Tausende Slowaken protestieren für Ukraine und gegen Fico
Vor dem Hintergrund eines Streits über Energielieferungen sind gestern Tausende Menschen in der slowakischen Hauptstadt Bratislava zu einer Solidaritätskundgebung für die Ukraine auf die Straße gegangen. Sie gedachten der ukrainischen Opfer des russischen Angriffskriegs und protestierten zugleich gegen den slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico.

Der linksnationale Politiker hatte einen Stopp von Stromhilfslieferungen an die Ukraine angekündigt, weil diese russische Erdöllieferungen an die Slowakei blockiere. Anlass der Kundgebung war der vierte Jahrestag des Beginns der russischen Invasion am 24. Februar 2022.

„Gegenmaßnahme“ nach slowakischem „Erdölnotstand“
Vergangene Woche hatte die slowakische Regierung einen „Erdölnotstand“ ausgerufen, weil seit einem Monat kein russisches Öl mehr über die Ukraine ankam. Nach ukrainischen Angaben ist die „Druschba“-Pipeline, über die das russische Öl aus Russland über die Ukraine in die Slowakei geliefert wird, durch russische Bombardierungen unterbrochen.

 
Tote in Dnipropetrowsk nach russischem Luftangriff
Kurz nach den Besuchen europäischer Spitzenpolitikerinnen und -politiker in Kiew zum vierten Jahrestag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat Russland gestern die Region Dnipropetrowsk attackiert.

Bei einer Explosion seien zwei Menschen getötet worden, teilte der regionale Militärverwalter Olexandr Hanscha auf Telegram mit. Fünf weitere Zivilisten seien verletzt, zahlreiche Häuser durch die Bombentreffer beschädigt worden. Weitere Opfer könnten noch unter den Trümmern sein.

An diesem 1.462. Kriegstag hatten die russischen Truppen ihre Aktivitäten an den Fronten zunächst abflauen lassen. Nach Angaben des Generalstabs in Kiew seien von den verschiedenen Frontabschnitten lediglich 50 bewaffnete Zusammenstöße gemeldet worden. Üblicherweise liegt diese Zahl meist über 80 pro Tag.

 
„Härtester Winter“ für Zivilbevölkerung
Im vierten Kriegsjahr hat sich die Situation der Zivilbevölkerung in der Ukraine noch einmal dramatisch zugespitzt: Die Zahl der Opfer sei drastisch gestiegen, es gebe keinen Ort im Land, der nicht von Drohnen und Raketen bedroht sei, berichten Hilfsorganisationen gegenüber ORF.at. Angriffe auf die Infrastruktur lassen Menschen im kältesten Winter seit Jahren in ungeheizten Wohnungen zurück. Besonders dramatisch sei die aktuelle Situation für alte Menschen und für „Millionen Kinder“, warnen UNHCR, Caritas und CARE.

Es sei mit Abstand „der härteste Kriegswinter, den die Menschen in der Ukraine haben“, so der Wiener Caritas-Direktor Klaus Schwertner gegenüber ORF.at. Das liege vor allem an der extremen und anhaltenden Kälte. Derzeit seien alleine in Kiew 1.500 Mehrparteienhäuser ohne Heizung und teilweise ohne Wasserversorgung, berichtet Schwertner aus der ukrainischen Hauptstadt im Gespräch mit ORF.at.

Aktuell würden über zehn Millionen Menschen in der Ukraine humanitäre Hilfe benötigen, so Elisabeth Arnsdorf Haslund, Kommunikationschefin des UNO-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) in der Ukraine zu ORF.at. Der Schutz vor der Kälte sei derzeit eine der Hauptaufgaben, berichten die Hilfsorganisationen. Das UNHCR habe mehr als 200.000 Menschen unterstützt, ihre Wohnungen zu heizen, größere Einrichtungen würden auch mit portablen Generatoren und Heizungen versorgt, so Haslund.

 
Wo ist R2D2 amk? Ich möchte, dass er Gründe dafür liefert, warum Russland dem Untergang geweiht ist. Ich freue mich immer so, wenn er postet. Wenn Berliner postet, kommt nur: "Russland ist noch lange nicht am Ende". 😒
 
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