Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

  • Ersteller Ersteller jugo-jebe-dugo
  • Erstellt am Erstellt am

Auf wessen Seite seid ihr (eher)???


  • Umfrageteilnehmer
    163
Israel: Aufmarsch im Südlibanon abgeschlossen
Israels Armee hat im Zuge ihres Vorgehens gegen die proiranische Hisbollah im Libanon nach eigenen Angaben die Stationierung von Bodentruppen im Süden des Nachbarlandes abgeschlossen. Zum derzeitigen Zeitpunkt hätten die Soldaten ihre Posten „entlang der Verteidigungslinie gegen Panzerabwehrraketen“ bezogen, erklärte die israelische Armee heute.

Die Truppen seien „weiterhin in dem Gebiet im Einsatz, um die vordere Verteidigungsstellung zu stärken und Gefahren für die Bewohnerinnen und Bewohner und Gemeinden im Norden Israels zu beseitigen“.

Genaue geografische Einzelheiten wurden zunächst nicht genannt. Laut israelischen Medienberichten ist es derzeit nicht vorgesehen, Soldaten weiter auf libanesisches Territorium vorrücken zu lassen als etwa 20 Kilometer nördlich der Grenze.

„Sicherheitszone“ im Südlibanon
Die Streitkräfte hätten die „Front“ erreicht, die in den genehmigten Einsatzplänen festgelegt worden sei, berichtete die israelische Tageszeitung „Haaretz“ unter Berufung auf Armeekreise. Diese Linie umfasst dem Bericht zufolge „südliche Dörfer, die etwa zehn Kilometer vom Litani-Fluss entfernt liegen, einem Gebiet, das unter israelischer Armeekontrolle steht“.

 
In Israel sinkt der Rückhalt für den Iran-Krieg
Zu Beginn des Krieges standen 93 Prozent der israelischen Bevölkerung hinter den Angriffen auf den Iran, jetzt sind es nur noch 78 Prozent.

Tel Aviv. Es war eine weitere unruhige Nacht für viele Menschen in Israel: Im Großraum Tel Aviv schlugen in der Nacht auf Dienstag mehrere Fragmente iranischer Raketen ein, zertrümmerten Häuser, entfachten Brände und bohrten Krater in Straßen und Gehwege. Ums Leben kam bei dieser Angriffswelle niemand. Doch erst am Sonntag hatte eine iranische Rakete in der nordisraelischen Stadt Haifa mindestens vier Menschen getötet.

Erste Proteste gegen den Krieg
Seit dem Beginn des Iran-Krieges vor über einem Monat pendelt das Leben in weiten Teilen Israels zwischen Alltag und Alarm: Meist mehrmals täglich treiben Warnsirenen die Menschen in Bunker und Schutzräume. Der Rückhalt für die Offensive war anfangs trotzdem hoch: 93 Prozent der jüdischen Bevölkerung Israels äußerte in Umfragen Unterstützung (in der arabischen Minderheit nur ein Viertel). Seitdem sinkt die Zustimmung jedoch stetig: Zuletzt sprachen sich in einer Umfrage des Israel Democracy Institute, einer liberalen Denkfabrik, nur noch 78 Prozent der jüdischen (und 19 Prozent der arabischen) Israelis für eine Fortsetzung der Kämpfe aus. Und am vergangenen Samstag demonstrierten in Tel Aviv und anderen Städten Hunderte für ein Ende des Krieges.

 
Israel meldet größten Angriff auf Ziele im Libanon
Israel hat nach eigenen Angaben heute seinen bisher größten Angriff seit Kriegsbeginn auf Einrichtungen der radikalislamischen Hisbollah-Miliz im Libanon vollzogen.

Dabei seien auch Kommandozentren der Miliz in der Hauptstadt Beirut getroffen worden, teilte das Militär mit. Die meisten Ziele hätten sich in zivilen Gebieten im ganzen Land befunden. Laut der Nachrichtenagentur Reuters wurden mindestens zwölf Menschen bei einem Angriff in einer dicht besiedelten Gegend getötet.

Israel: Feuerpause gilt nicht für Libanon
Die israelische Regierung erklärte, die zwischen den USA und dem Iran vereinbarte Feuerpause gelte nicht für den Libanon. Zuvor hatte der Vermittler Pakistan betont, die Feuerpause gelte für den gesamten Nahen Osten einschließlich des Libanon.

Auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und die spanische Regierung forderten heute, dass die israelischen Angriffe auf den Libanon eingestellt werden.

 
Und was ist mit Israel?
Trump und Teheran sind zurückgezuckt, Netanjahu will im Libanon weitermachen

Zwei bedenkenlose, aggressive Regime sind im letzten Moment vor der ultimativen Konfrontation zurückgezuckt. Donald Trump sah ein, dass er sich nicht kurzfristig durchsetzen kann, die iranische Führung wollte sich doch nicht zu sehr auf ihr im schiitischen Glauben verankertes Märtyrertum einlassen.

Aber was ist mit dem dritten Krieg führenden Akteur, mit Israel, genauer, mit dem israelischen Premier? Die zwischen Trump und Teheran ausgehandelte Waffenruhe gilt nicht für den Libanon, verlautet aus Jerusalem. Darf Benjamin Netanjahu jetzt dort weitermachen?

Unter Kontrolle
Die New York Times hat rekonstruiert wie Netanjahu bei seinem Besuch in Washington am 11. September Trump versicherte und anscheinend davon überzeugte, dass alles gut laufen werde: Zerstörung der iranischen Nuklear- und Raketenkapazität, keine Angriffe auf US-Verbündete in der Region, Regime-Change in Teheran oder zumindest eine solche Schwächung, dass die Schließung der Straße von Hormus nicht mehr möglich sei.

Was davon eingetreten ist, hat man gesehen. Weder sind die Kapazitäten der Iraner erledigt, noch ist ein Sturz des Regimes zu erwarten, und die Straße von Hormus wurde geschlossen und könnte jetzt dauerhaft unter Kontrolle der Iraner bleiben. Netanjahus Glaubwürdigkeit bei Trump müsste jetzt eigentlich schwer erschüttert sein, oder? (Hans Rauscher, 8.4.2026)

 
Waffenstillstand. Und trotzdem brennt Beirut.
Jolfa – Zwei Wochen Pause. Das ist, was gestern Nacht vereinbart wurde. Zwei Wochen, in denen keine amerikanischen Bomben auf Iran fallen sollen, in denen die Straße von Hormus unter iranischer Militärverwaltung wieder passierbar sein soll, in denen Delegationen in Islamabad verhandeln werden über das, was danach kommt.

Während Beirut brannte.

Israel schlug am Mittwochnachmittag während der Rushhour gleichzeitig in fünf Stadtteilen der libanesischen Hauptstadt ein. 50 Kampfjets, 160 Munitionseinheiten, 100 Ziele, alles in zehn Minuten. Schwarzer Rauch über der Corniche al-Mazraa, einer der belebtesten Kreuzungen der Stadt, Einfahrt zur Innenstadt, zum Flughafen, zur Küste. Ausgebrannte Autos, Beton, verbogenes Metall, Leichen in geparkten Fahrzeugen. Rettungskräfte suchten noch zwei Stunden später nach Überlebenden. Israel sagte, es habe Hisbollah-Ziele getroffen. Hisbollah, sagte Israel, versuche seine Operationen tiefer in Zivilgebiete zu verlagern.

Pakistan hatte bei der Waffenstillstandsvermittlung erklärt, die Vereinbarung schließe auch den Libanon ein. Israel sagt, das stimmt nicht. Hisbollah sagt, es warte ab, ob Mediatoren einen Waffenstillstand für den Libanon sichern könnten. In der Zwischenzeit halte man sich nicht daran, weil Israel es auch nicht tue.

Das ist der Zustand dieses Waffenstillstands. Jede Seite hat ihre eigene Version davon.

Verteidigungsminister Pete Hegseth stand am Mittwoch im Pentagon vor der Presse und erklärte den Krieg zum Sieg – an seiner Seite General Dan Caine., Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs, legte Zahlen vor: über 13.000 Ziele getroffen, 80 Prozent von Irans Luftabwehrsystemen zerstört, 90 Prozent der Waffenfabriken angegriffen, mehr als 90 Prozent der regulären iranischen Marine versenkt – 150 Schiffe auf dem Meeresgrund. Caine fügte hinzu, die Operation habe mehr als sechs Millionen Mahlzeiten, 950.000 Gallonen Kaffee, zwei Millionen Energydrinks und viel Nikotin verbraucht.

 
Israel griff Ziele im Libanon an: Mindestens 182 Tote
Am ersten Tag nach der Vereinbarung einer Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran hat die israelische Armee ihre Angriffe im Libanon verstärkt. Bei den umfassenden Angriffen wurden mindestens 182 Menschen getötet und 890 weitere verletzt, wie das libanesische Gesundheitsministerium gestern mitteilte. Israel erklärte, die Waffenruhe gelte nicht für den Libanon. US-Präsident Donald Trump bestätigte dies.

Umfassende Angriffe auf Beirut
Die Hauptstadt Beirut erlebte die umfassendsten Angriffe seit dem Beginn des Krieges zwischen Israel und der von Israels Erzfeind Iran unterstützten Hisbollah-Miliz. Die Zahl des Todesopfer könne weiter steigen, erklärte das libanesische Gesundheitsministerium.

Nach einer Serie von gleichzeitigen Angriffen auf Viertel in Beirut am Nachmittag flog die israelische Armee auch gestern Abend Angriffe, darunter auf ein Gebäude im Gebiet Tallet Al-Khayat. Dort stürzte nach Angaben eines AFP-Fotografen ein Wohngebäude teilweise ein.

AFP-Journalisten beobachteten Szenen der Panik, als mehrere Angriffe während der Hauptverkehrszeit das Zentrum von Beirut trafen. Staatlichen libanesischen Medien zufolge griff Israel am Abend auch die südlichen Vororte von Beirut an.

Hisbollah beschießt Israel weiter
Die Hisbollah will nun auch weiter Israel angreifen: In Reaktion auf Israels „Verstoß gegen die Waffenruhe“ sei in der Nacht auf heute der Kibbuz Manara im Norden Israels beschossen worden, hieß es in einer Erklärung der Schiiten-Miliz. Die Gegenangriffe auf Israel würden so lange fortgesetzt, bis die israelisch-amerikanische Aggression aufhöre.

 
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Ist genau das, was die Hamas und sonstige palästinensische Terrorgruppen, gemacht hat.
Kommt mir vor wie seinerzeit in der Schule, da hatten wir auch einen Raufbold, der ständig angefangen hat und sich dann gewundert hat, wenn er eine auf die Nase bekommen hat. Klar ist er dann heulend zum Klassenvorstand gegangen.
 
Korruptionsprozess gegen Netanjahu geht am Sonntag weiter
Der langjährige Korruptionsprozess gegen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu wird am Sonntag fortgesetzt. Das teilte ein Sprecher der Gerichte heute mit, wenige Stunden nachdem Israel den wegen des Krieges mit dem Iran verhängten Ausnahmezustand aufgehoben hatte.

Der Ausnahmezustand, der zur Schließung von Schulen und Teilen der Justiz geführt hatte, war gestern Abend beendet worden. Nach der Einigung auf eine Waffenruhe waren seit 3.00 Uhr keine anfliegenden iranischen Raketen mehr gemeldet worden.

Mit der Aufhebung des Ausnahmezustands und der Rückkehr des Justizsystems zur Arbeit würden die Anhörungen wie gewohnt wieder aufgenommen, hieß es in einer Erklärung der israelischen Gerichte. Die Sitzungen sollen jeweils von Sonntag bis Mittwoch stattfinden.

 
Ist genau das, was die Hamas und sonstige palästinensische Terrorgruppen, gemacht hat.
Kommt mir vor wie seinerzeit in der Schule, da hatten wir auch einen Raufbold, der ständig angefangen hat und sich dann gewundert hat, wenn er eine auf die Nase bekommen hat. Klar ist er dann heulend zum Klassenvorstand gegangen.

Klar, dass du auf die Schwächsten dieser Erde kein Mitleid hast und du das Terrorgebilde namens Israel unterstützt.
 
Zurück
Oben