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Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

  • Ersteller Ersteller jugo-jebe-dugo
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Sechs Monate "Waffenstillstand" in Gaza: "Die Welt glaubt, wir haben den Krieg überstanden"
Ein halbes Jahr nach Inkrafttreten des Waffenstillstands leidet die Bevölkerung im Gazastreifen weiter unter Luftangriffen und knapper Hilfe. Vier Menschen vor Ort berichten

Seit 10. Oktober 2025 herrscht offiziell Waffenstillstand im Gazastreifen. Doch laut Hilfsorganisationen – die selbst mit massiven Einschränkungen durch israelische Vorgaben zu kämpfen haben – halten Luftangriffe auf zivile Gebiete an, während immer noch zu wenige Hilfen den Gazastreifen erreichen. Mit Kriegsbeginn im Iran nahm die Zahl der Hilfslieferungen noch einmal deutlich ab. Immer noch warten mindestens 18.500 Menschen, darunter 4000 Kinder, auf dringend benötigte medizinische Evakuierungen.

Nach zwei Jahren verheerendem Krieg, den Israel nach dem Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 begann und den zahlreiche Fachleute, NGOs sowie die Untersuchungskommission des UN-Menschenrechtsrats als Genozid einstufen, kontrolliert Israels Armee mehr als die Hälfte des Küstengebiets. Die De-facto-Grenze stellt mittlerweile die sogenannte "Gelbe Linie" dar, wobei einem Spiegel-Bericht zufolge etliche gelbe Blöcke mittlerweile jenseits der eingezeichneten Linie platziert wurden und das palästinensische Gebiet noch weiter verkleinern.

 
Kudos an Lüders, weil er manche Dinge offen anspricht. Ich kann mir vorstellen, welches Stigma ihm jetzt (bei manchen) blüht.

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Erneut gegenseitige Angriffe zwischen Hisbollah und Israel
Die gegenseitigen Angriffe der israelischen Armee und der libanesischen Hisbollah-Miliz dauern trotz geplanter direkter Gespräche zwischen Israel und dem Libanon an. Libanons staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete heute von israelischen Angriffen – vor allem im Süden des Landes – mit sieben Toten.

Die proiranische Hisbollah feuerte im Laufe des Tages erneut Geschoße auf den Norden Israels. Lokalen Medien zufolge wurde unter anderem eine Schule beschädigt. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht. Die Hisbollah reklamierte mehrere Raketenangriffe für sich.

Hisbollah-Chef Naim Kassim betonte erneut die Kampfbereitschaft der Organisation. „Der Widerstand wird bis zum letzten Atemzug weitermachen“, hieß es in einer im Fernsehen verlesenen Rede Kassims. Israel sei es in 40 Jahren nicht gelungen, die Hisbollah davon abzuhalten, Raketen, Drohnen und andere Geschoße auf sein Gebiet abzufeuern.

Mehr als 300 Tote bei Angriffen
Bei verheerenden israelischen Angriffen im Libanon waren libanesischen Angaben zufolge am Mittwoch mehr als 300 Menschen ums Leben gekommen. Die Intensität der israelischen Angriffe hat seither deutlich abgenommen.

US-Präsident Donald Trump hatte gestern dem US-Sender NBC gesagt, er habe mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gesprochen und dieser habe eine Reduzierung der Attacken zugesagt. Netanjahu selbst sprach danach davon, dass Israel die Hisbollah weiter bekämpfen und nicht aufhören werde, ehe es Sicherheit für die Bevölkerung im Norden Israels gebe.

 
Libanon bestätigt Verhandlungen mit Israel für Dienstag
Der Libanon hat gestern Verhandlungen mit Israel über eine Waffenruhe für Dienstag in Washington bestätigt. Das hätten die Botschafter Libanons und Israels in Washington und der US-Botschafter im Libanon vereinbart, erklärte das Präsidialbüro in Beirut.

Gegenstand dieses „ersten Treffens“ sei die mögliche „Bekanntgabe einer Waffenruhe“ und des „Beginns von Verhandlungen zwischen dem Libanon und Israel unter Federführung der USA“.

Auch der israelische US-Botschafter bestätigte Friedensverhandlungen mit dem Libanon. Israel weigere sich aber, mit der Hisbollah eine Waffenruhe zu diskutieren, so der Botschafter.

Am Donnerstag hatte die israelische Regierung bekanntgegeben, sie wolle direkte Gespräche mit dem Libanon über die Entwaffnung der vom Iran finanzierten Hisbollah-Miliz und über friedliche Beziehungen zwischen den beiden Nachbarländern aufnehmen. Aus Kreisen des US-Außenministeriums wurde später bestätigt, dass das Treffen in der kommenden Woche in Washington geplant sei.

Libanon für Israel nicht in Waffenruhe inkludiert
Die israelische Armee hatte am Mittwoch nach der Vereinbarung einer Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran ihre Angriffe im Libanon verstärkt und dabei nach eigenen Angaben zahlreiche Stellungen der Hisbollah ins Visier genommen.

 
Gaza-Waffenruhe: Israel wirft Spanien aus Überwachungsmission
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat Spanien inmitten anhaltender diplomatischer Spannungen aus der US-geführten Mission ausgeschlossen, die die Waffenruhe nach dem Gaza-Krieg überwachen soll.

Spanien habe sich „wiederholt“ dafür entschieden, sich gegen Israel zu stellen, sagte Netanjahu gestern in einer Videobotschaft. „Ich habe heute verfügt, die Vertreter Spaniens aus dem Koordinierungszentrum in Kirjat Gat zu entfernen.“

In dem Ort im Süden Israels überwacht eine von den USA geleitete Mission die im Oktober in Kraft getretene Waffenruhe im Gaza-Krieg. Diplomatische und militärische Vertreter verschiedener Länder beraten dort über die Sicherheitssituation und die humanitäre Lage. Neben Vertretern aus Frankreich, Großbritannien und den Vereinigten Arabischen Emiraten waren auch Vertreter Spaniens an Ort und Stelle.

„Ich werde keinem Land erlauben, einen diplomatischen Krieg gegen uns zu führen, ohne dass es einen unmittelbaren Preis dafür zahlt“, sagte Netanjahu mit Blick auf die Entscheidung, Spanien aus der US-geführten Organisation zu werfen. „Diejenigen, die den Staat Israel angreifen, anstatt sich terroristischen Regimen entgegenzustellen, werden keine Partner für uns bei der Gestaltung der Zukunft der Region sein.“

Angespannte Beziehungen

 
Bericht: Trumps Gaza-Plan vor Scheitern
Der von US-Präsident Donald Trumps initiierte „Friedensrat“ für den Gazastreifen hat nur einen Bruchteil der zugesagten 17 Milliarden Dollar (14,5 Mrd. Euro) erhalten. Damit fehlen die finanziellen Mittel für den Wiederaufbau der im Krieg mit Israel verwüsteten Region.

Von zehn Ländern, die Geld versprochen hatten, hätten nur drei – die Vereinigten Arabischen Emirate, Marokko und die USA selbst – tatsächlich Mittel bereitgestellt, sagten mehrere mit der Sache vertraute Personen gestern der Nachrichtenagentur Reuters.

„Kein Geld verfügbar“
Bisher seien weniger als eine Milliarde Dollar zusammengekommen. Das verhindere, dass das von den USA unterstützte Nationale Komitee für die Verwaltung Gazas (NCAG) die Kontrolle von der Hamas übernehmen könne. „Derzeit ist kein Geld verfügbar“, habe der Gesandte des „Friedensrats“, Nikolaj Mladenow, den palästinensischen Gruppen mitgeteilt.

Der US-Präsident hatte zehn Tage vor den amerikanisch-israelischen Angriffen auf den Iran eine Konferenz in Washington ausgerichtet, bei der Golfstaaten Milliarden für den Wiederaufbau und die Verwaltung Gazas nach einer Entwaffnung der radikal-islamischen Hamas zugesagt hatten. Der Krieg im Iran habe alles verändert und Finanzierungsprobleme verschärft, sagte einer der Insider.

Türk beklagt „unerbittliches Töten“
UNO-Menschenrechtskommissar Volker Türk hat die fortdauernde Tötung von Palästinensern im Gazastreifen verurteilt. „Die unerbittliche Tötungswelle spiegelt die anhaltende Missachtung von palästinensischen Menschen wider, was durch eine weitgehende Straflosigkeit ermöglicht wird“, hieß es in einer Erklärung Türks von gestern.

 
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Nur zur Einordnung: Kritik an AIPAC ist völlig legitim. Was du hier teilst, ist aber kein Deep Dive, sondern ein bekanntes Narrativ, das seit Jahren von extremistischen Influencern benutzt wird, um jüdische Organisationen als geheime Machtstrukturen darzustellen. Einfach ekelhaft.

Der Sommercamp‑Pipeline‑Frame ist kein Fakt, sondern ein alter Code, er vermischt Religion, Identität und Lobbyismus so, dass am Ende nicht mehr AIPAC kritisiert wird, sondern die Juden. Genau deshalb greifen Leute wie Fuentes oder die Groypers das begeistert auf. Und du gehörst zu dieser Sorte, widerlich.

Wenn man wirklich über Lobbyismus reden will, geht das ohne ethnische Zuschreibungen, ohne Verschwörungsrhetorik und ohne die Stichwortgeber der extremen Rechten. Alles andere ist kein Beitrag zur Aufklärung, sondern zur Radikalisierung
 
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