Deutschland zieht sich zurück – Der Staat öffnet die Tür bei Uniper wieder
Vier Jahre nach dem größten Energie-Schock der vergangenen Jahrzehnte beginnt Deutschland den Rückzug bei Uniper. Die Bundesregierung kündigte an, ihren Anteil von derzeit mehr als 99 Prozent bis spätestens Ende 2028 deutlich zu senken. Am Ende sollen höchstens noch 25 Prozent plus eine Aktie übrig bleiben. Die Geschichte dahinter reicht zurück in die Energiekrise nach Russlands Angriff auf die Ukraine. Uniper war damals Deutschlands größter Importeur russischen Erdgases. Als die Lieferungen ausblieben, geriet das Unternehmen unter enormen finanziellen Druck. Die Verluste stiegen, die Gefahr einer Insolvenz rückte näher und der Staat griff ein.
Nun soll sich das Blatt erneut drehen. Berlin prüft verschiedene Wege für den Verkauf großer Teile der Beteiligung. Diskutiert werden neue Börsenschritte oder Verkäufe über private Märkte. Eine endgültige Entscheidung gibt es noch nicht. Uniper selbst sieht die Entwicklung positiv. Das Unternehmen erklärt, heute finanziell stabiler zu sein und strategisch deutlich klarer aufgestellt zu sein. Für Deutschland endet damit langsam ein Kapitel, das mit einem Notfall begann und nun wieder in Richtung normaler Marktbedingungen führen soll.
Vier Jahre nach dem größten Energie-Schock der vergangenen Jahrzehnte beginnt Deutschland den Rückzug bei Uniper. Die Bundesregierung kündigte an, ihren Anteil von derzeit mehr als 99 Prozent bis spätestens Ende 2028 deutlich zu senken. Am Ende sollen höchstens noch 25 Prozent plus eine Aktie übrig bleiben. Die Geschichte dahinter reicht zurück in die Energiekrise nach Russlands Angriff auf die Ukraine. Uniper war damals Deutschlands größter Importeur russischen Erdgases. Als die Lieferungen ausblieben, geriet das Unternehmen unter enormen finanziellen Druck. Die Verluste stiegen, die Gefahr einer Insolvenz rückte näher und der Staat griff ein.
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