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Iran News....

Hormus-Straße: Iran-Dementi zu internationaler Minenräumung
Der Iran weist eine internationale Beteiligung an der Minenräumung in der Straße von Hormus entschieden zurück. Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi erklärte gestern auf der Plattform X, der von Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron vorgeschlagene Einsatz mit Partnerstaaten verstoße gegen das bestehende Rahmenabkommen. Dieses sehe vor, dass die Verantwortung für die Minenräumung ausschließlich beim Iran liege, so der Vizeminister.

Laut Gharibabadi werde Teheran eine gemeinsame Operation niemals zulassen. Zudem warf er Paris vor, mit solchen Initiativen die ohnehin angespannte Lage in der strategisch wichtigen Meerenge im Persischen Golf durch zusätzliche „Provokationen“ weiter zu belasten.

Omanischer Sultan bei Macron in Paris
Macron sprach beim Besuch des Sultans von Oman, Haitham bin Tarik, in Paris auch über die Straße von Hormus. „Wir haben beschlossen, gemeinsam mit unseren Partnern an der Minenräumung in der Meerenge mitzuwirken, um die Seewege zu sichern und eine freie und bedingungslose Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu gewährleisten“, teilte Macron nach dem Treffen auf X mit.

 
Doha ohne direkte Gespräche – Iran widerspricht Trump öffentlich
Donald Trump hatte neue direkte Gespräche zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran für Dienstag in Doha angekündigt. Doch noch vor Beginn der Reise widersprach Teheran öffentlich. Eine iranische Delegation werde zwar in Katar eintreffen, erklärte Vizeaußenminister Kazem Gharibabadi, direkte Verhandlungen mit amerikanischen Vertretern seien jedoch nicht geplant. Stattdessen solle Katar als Vermittler dafür sorgen, dass Washington seine Verpflichtungen aus der bestehenden Waffenruhe erfüllt. Aus Washington heißt es dagegen, Trumps enge Berater Steve Witkoff und Jared Kushner seien auf dem Weg nach Doha. Beide gehören seit Monaten zu den wichtigsten Unterhändlern der amerikanischen Regierung im Konflikt mit dem Iran. Schon vor dem Krieg und während der Kämpfe führten sie Gespräche mit iranischen Vermittlern.

Der diplomatische Streit fällt in eine Phase neuer Spannungen im Persischen Golf. Erst in den vergangenen Tagen griffen sich beide Seiten trotz der vereinbarten Waffenruhe erneut rund um die Straße von Hormus an. Auslöser waren Angriffe auf Handelsschiffe, auf die amerikanische Gegenschläge folgten. Der Iran reagierte anschließend mit Drohnen- und Raketenangriffen auf amerikanische Militärstandorte in Bahrain und Kuwait. Zwar erklärten amerikanische Vertreter inzwischen, beide Staaten hätten sich auf ein Ende der Angriffe in der Meerenge verständigt. Der Iran bestätigte eine solche Vereinbarung jedoch bis heute nicht. Gleichzeitig ging der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus deutlich zurück. Statt zuletzt 48 Schiffen passierten am Sonntag nur noch 22 die Meerenge. Für den weltweiten Öl- und Gashandel bleibt die Lage damit unsicher.

Parallel arbeitet Teheran nach eigenen Angaben mit Oman an einer neuen Regelung für die Verwaltung der Schifffahrt in der Straße von Hormus. Dabei geht es unter anderem um neue Fahrtrouten und Gebühren. Gleichzeitig machte der Iran deutlich, dass das Räumen von Seeminen ausschließlich unter eigener Kontrolle erfolgen werde. Frankreich hatte zuvor angekündigt, gemeinsam mit Partnerstaaten bei der Minenräumung helfen zu wollen. Während Washington von neuen Gesprächen spricht, macht Teheran deutlich, dass zunächst die Umsetzung der bestehenden Vereinbarungen Vorrang hat. Die Waffenruhe hält damit weiter, Vertrauen zwischen beiden Seiten gibt es jedoch weiterhin kaum.
 
Iran: Zwei Mitglieder der Revolutionsgarde getötet
Bei einem Angriff Unbekannter im Westen des Iran sind zwei Mitglieder der Revolutionsgarde getötet worden. Zwei weitere Mitglieder der Eliteeinheit seien bei dem Überfall in der Provinz Kermanschah gestern Abend verletzt worden, meldeten iranische Staatsmedien heute.

Die Täter hätten das Feuer vor dem Haus der Opfer eröffnet. Die Revolutionsgarde sprach von einem terroristischen Angriff. Die Behörden hätten Ermittlungen eingeleitet, um die Verantwortlichen zu finden.

 
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Es ist im Video nicht so gemeint, aber Trumps Aussagen zum Krieg erinnern mich auch a das was bestimmte ehemalige bzw ein aktuelles serbisches Forenmitglied über den Kosovokrieg sagen. Angeblich ein großer Sieg Serbians, weil die NATO keine militärischen Zele treffen konnte und quasi kurz davor war sich zu ergeben.

Ja, das Mitglied von früher meinte meiner Erinnerung nach, Serbien hätte nur noch noch ein, zwei Wochen durchhalten müssen, dann hätte die NATO kapituliert. Kann sich noch jemand an irgendeine Begründung dafür seinerseits erinnern? Die NATO hatte noch genug im Arsenal um weiterzumachen, und sie hat nicht nur militärische Ziele getroffen, sondern hat zunehmend die Infrastruktur in's Visier genommen (gerne auch "aus Versehen").
 
US- und Iran-Verhandler in Katar, aber keine Gespräche
Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind heute in Katar eingetroffen, wo nach Angaben aus Washington die Friedensverhandlungen mit dem Iran weitergehen sollten. Auch eine iranische Delegation brach nach Katar auf – sie wird aber laut Katar und dem Iran keine Gespräche mit den US-Verhandlern führen.

Teheran zufolge will eine „Expertendelegation“ mit den katarischen Vermittlern die Freigabe iranischer Vermögenswerte erörtern.

Laut Katar seien auch Witkoff und Kushner „nicht hier, um mit den Iranern zu verhandeln“. Vielmehr würden sie katarische Regierungsvertreter treffen.

„Regionale Themen“
Bei den Gesprächen mit den Vermittlern in Doha gehe es um „alle regionalen Themen, darunter natürlich auch die Verhandlungen mit dem Iran“. Thema sei zudem der Libanon, den Washington auf Wunsch des Iran in das Rahmenabkommen einbezogen hatte.

Aus Washington hatte das zuvor noch anders geklungen. US-Präsident Donald Trump erklärte, die iranische Führung habe um ein Treffen in Doha gebeten. Trump redet seit Wochen immer wieder von iranischen Zugeständnissen. Seine Aussagen werden immer wieder – meist prompt – vom Iran dementiert.

 
Washington zerschlug das freie Meer und verlangt es zurück
Iran und das mit Amerika verbündete Oman treiben Pläne voran, für die Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus Geld zu verlangen, und zwar gegen den offen erklärten Widerstand der Vereinigten Staaten. Das berichten ein iranischer Vertreter und vier Diplomaten, die den Vorgang kennen. Würden diese Pläne umgesetzt, wäre es ein tiefer Bruch mit dem Zustand vor dem Krieg, und er führte vor Augen, wie sehr der amerikanisch-israelische Entschluss, Iran am achtundzwanzigsten Februar anzugreifen, den Nahen Osten auf ungeahnte Weise verändert hat.

Vor dem Krieg war die Straße von Hormus ein internationaler Seeweg zwischen Iran und Oman, den die Schiffe unentgeltlich befuhren, beladen mit dem Öl und dem Gas des Persischen Golfs für die übrige Welt. Während der Kämpfe riegelte Iran die Meerenge ab, jenen schmalen Hals des Welthandels, und ließ die Preise für Energie emporschnellen. Seither haben iranische Amtsträger wieder und wieder erklärt, sie wollten die Straße zu Geld machen. Oman hat den Vereinigten Staaten und weiteren westlichen Verbündeten unlängst einen förmlichen Vorschlag übergeben, wonach die Reedereien Gebühren für die Nutzung der Straße entrichten sollen. Amerikanische Unterhändler haben ihn erhalten und hegen Bedenken, die sie mit Oman zu erörtern gedenken. In dem Papier, heißt es, sei von freiwilligen Gebühren die Rede, nicht von einer verpflichtenden Maut. Der iranische Vertreter aber sagt, die Zahlungen würden zwingend sein. In diesem Spalt zwischen freiwillig und zwingend liegt der ganze Streit. Alle hier genannten Amtsträger und Diplomaten sprachen unter der Bedingung, dass ihr Name ungenannt bleibe, denn es geht um heikle Diplomatie.

 
US-Iran-Gespräche: Einigung auf „Kommunikationskanal“
Die USA und der Iran haben gestern in der katarischen Hauptstadt Doha indirekte Fachgespräche über den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus und einen dauerhaften Waffenstillstand fortgesetzt.

Die Teilnehmenden hätten sich darauf geeinigt, „bis morgen einen Kommunikationskanal einzurichten“, erklärte der Vizeaußenminister des Iran, Kasem Gharibabadi, heute, als er den Abschluss der Gespräche bekanntgab. Beobachterinnen und Beobachter kritisierten „fehlende Transparenz“ bei den Gesprächen.

Verstöße melden und dokumentieren
Laut Gharibabadi sollen durch das Einrichten eines Kommunikationskanals Verstöße gegen das Rahmenabkommen gemeldet und dokumentiert werden. Die Beratungen mit den katarischen und pakistanischen Vermittlern in Doha fanden getrennt statt, wie ein Diplomat der Nachrichtenagentur AFP sagte. Sie fanden auf niedrigerer Ebene statt und konzentrierten sich auf die Details des Rahmenabkommens. Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner nahmen an den „technischen Gesprächen“ nicht teil.

„Keine Pläne“ für Verhandlungen in nächsten Tagen

 
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